Frankfurter Gemeine Zeitung

SOLIDARITÄT mit ausgegrenzten Immigranten in Frankfurt

Seit Monaten schlagen sich dutzende schutzsuchende Migrant*innen in Frankfurt auf der Straße durch. Mitten im Winter schlafen sie unter Brücken, im Bahnhof oder in der B-Ebene der Hauptwache. Die meisten von ihnen sind Geflüchtete aus verschiedenen afrikanischen Ländern, die oft schon seit geraumer Zeit in Europa leben. Nach Frankfurt gekommen sind sie, weil sie an anderen Orten diskriminiert und ausgegrenzt werden – aber auch hier wird ihnen ein menschenwürdiges Leben verwehrt.

Die Stadt verweigert den betroffenen Menschen jegliche Unterstützung. In zynischster Manier werden lediglich “Rückfahrkarten” und temporäre Notunterkünfte finanziert, langfristige Perspektiven für die Menschen gibt es keine.

Zusammen mit obdachlosen Migrant*innen entstand deshalb die Idee eines selbstverwalteten Zentrums, in dem Unterbringungs-, Informations- und Kulturangebote für Migrant*innen gebündelt werden sollen: Das „Project Shelter“! Ein Ort, an dem Menschen erst einmal richtig in Frankfurt ankommen können und anschließend die Möglichkeit bekommen, selbstbestimmt in ihr neues Leben zu starten.

In Frankfurt gibt es etliche leerstehende Gebäude und die Stadt verfügt mit ihrer eigenen ABG-Holding über ein einzigartiges Instrument zur Bereitstellung von sozialem Wohnraum.

Lasst uns mit diesem Projekt zusammen ein Zeichen setzten gegen Rassismus und Ausgrenzung in Europa! Frankfurt gehört allen!

 

Unterstützt die Petition an die Stadt Frankfurt:
https://www.openpetition.de/petition/online/project-shelter

 


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