Frankfurter Gemeine Zeitung

Petition: Bleiberecht für alle Flüchtlinge in Frankfurt/M.

von Marianne Köster

Seit einiger Zeit kümmert sich eine Gruppe von Frankfurter BürgerInnen um die Versorgung von Flüchtlingen mit Lebensmitteln. Diese sind auf die ständige Unterstützung angewiesen, weil sie keine Möglichkeit haben in Wohnungen zu leben, arbeiten zu gehen und ihnen auch keine finanzielle Unterstützung zuteil wird. Ein Teil der 40 Flüchtlinge kann sich noch in der bereits für den Umbau bestimmten Gutleutkirche aufhalten, einige von denen, die gezwungen sind unter den Mainbrücken zu schlafen, konnten vorübergehend in Wohngemeinschaften aufgenommen worden. Die Flüchtlinge sind darauf angewiesen, dass sie von privaten Spendern*innen regelmäßig Grundnahrungsmittel und Dinge des täglichen Bedarfs erhalten.

Die Flüchtlinge, die wegen der Dublin -Verordnung keine Aufenthaltspapiere für Deutschland erhalten, sind von Rückkehr und Abschiebung in das Erstaufnahmeland (in diesem Fall Italien) bedroht: Das bedeutet für sie in katastrophalen Verhältnissen, nämlich auf der Straße leben zu müssen.

Den Flüchtlingen kann nur geholfen werden, wenn ihnen menschenwürdige Wohnräume zur Verfügung gestellt werden, wenn sie die deutsche Sprache, die sie zur Zeit mit Ehrenamtlichen einüben, in Deutschkursen erlernen können und sie in der Gesellschaft willkommen geheißen werden.

Wir fordern die Stadt Frankfurt auf, in Zusammenarbeit mit sozialen Trägern ein Konzept zu erstellen, damit die Flüchtlinge und dies ist ihr größter und dringlichster Wunsch, in naher Zukunft einer Tätigkeit nachgehen können mit dem Ziel selbständig und selbstbestimmt ihr Leben organisieren zu können.

Wir sind der Meinung, dass für alle hier lebenden Menschen ein dauerhaftes Bleiberecht zu gewährleisten ist.
Wir bitten um die Unterstützung unserer Forderungen unter unsere Petition

»Bleiberecht für alle Flüchtlinge in Frankfurt/M.«

Mit einem Klick können Sie die Petition lesen und unterschreiben. Wir benötigen innerhalb von 2 Monaten 5000 Unterschriften, damit die Petition an den Oberbürgermeister und den Magistrat der Stadt Frankfurt weitergeleitet wird.

Im voraus herzlichen Dank,
mit freundlichen Grüßen
Marianne Koester

für die Gruppe der Unterstützer*innen für Grundnahrungsmittel
Anastasia Chatzilouka, Hedda Hansen, Margret Heym, Gisela Leiss, Marianne Koester, Maya Mosler, Klaus Weiherer, Bettina Woellner


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