Frankfurter Gemeine Zeitung

Griechenland-Solidaritätskomitee Frankfurt-Rhein-Main gegründet – nächstes Treffen am 27. März 2015

Es ist hinlänglich bekannt, Griechenland ist ein kaputt gespartes Land. Das braucht man nicht weiter zu diskutieren. Es gibt gute Gründe, die für ein solidarisches Handeln unsererseits sprechen. Ein Grund trifft uns zwar indirekt, sollte uns aber aus reinem Eigennutz durchaus am Herzen liegen. Es ist das Fortbestehen der linken Syriza-Regierung in Griechenland: Wenn die linke Syriza-Regierung in Griechenland weiter fortbesteht, hat sie es in der Hand, z. B. die TTIP-Gesetzgebung auf europäischer Ebene zu blockieren. Und dass das TTIP richtig schädlich ist, was unsere Gesamtgesellschaft angeht, wissen wir…

Namhafte Sozialwissenschaftler, Politiker und Gewerkschafter haben den solidarischen Aufruf »Griechenland, nach der Wahl – Keine Gefahr für Griechenland, sondern eine Chance für Europa« bereits als Erstunterzeichner  unterschrieben. Den Aufruftext kann man hier nachlesen und als pdf-Datei hier herunterladen. Auf der Webseite kann und soll man den Aufruf mitunterzeichnen (ganz unten am Textende). Der erste Absatz des Aufrufs lautet:

Der politische Erdrutsch in Griechenland ist eine Chance nicht nur für dieses krisengeschüttelte Land, sondern auch dafür, die Wirtschafts- und Sozialpolitik der EU grundsätzlich zu überdenken und zu korrigieren.

Damit sich für die griechische Regierung die Chance fortzubestehen verbessert, haben sich über den Aufruf hinaus lokale Solidaritätskomitees gebildet, so z. B. in Köln, Hamburg, Berlin und jetzt am Freitag, den 13. März 2015, auch in Frankfurt:

Verschiedene Gruppen und Organisationen, wie der DGB Stadtverband Frankfurt/M. nebst Gewerkschaften wie die IG Metall Frankfurt/M., der Kreisverband Frankfurt/M. der Partei Die Linke und Attac Frankfurt/M. fanden sich gegen 17:00 Uhr im Willy-Richter-Saal des DGB-Hauses ein, um dort das Griechenland Solidaritäts-Komitee Frankfurt-Rhein-Main zu gründen. Das Komitee baut auf dem bereits erwähnten bundesweiten Aufruf auf.

Die Webseite des hiesigen Solidaritätskomitees ist jetzt online (noch etwas im Aufbau):
https://griechenlandsolidaritaetffm.wordpress.com/
.

Man will zum Beispiel durch eine Unterschriftenaktion dazu beitragen, eine Gegenöffentlichkeit aufzubauen und der medialen Hetzkampagne, die sich gegen die griechische Syriza-Regierung richtet, entgegenzuwirken.

Das nächste Komiteetreffen wurde auf Freitag, den 27. März 2015, 17:00 Uhr, terminiert: DGB-Haus (Willy-Richter-Saal) in Frankfurt am Main, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 // Mögliche Termin-/Ortsänderungen werden gfs. als Kommentar hinzugefügt.

Das Blockupy-Bündnis wird sich am heutigen Tag (18. März 2015) solidarisch zu Griechenland äußern; die Massenmedien vermutlich wieder sehr viel über das Polizeiaufgebot und über mögliche – vermutlich von Agent Provocateurs inszenierte – Krawalle berichten, aber nur wenig bis gar nichts über die Inhalte der politischen Forderungen des Bündnisses. Das frankfurter Solidaritätskomitee braucht Unterstützer. Je mehr, desto besser!

- Crosspost -


Ein Kommentar zu “Griechenland-Solidaritätskomitee Frankfurt-Rhein-Main gegründet – nächstes Treffen am 27. März 2015”

  1. Bernhard Schülke

    Der Termin steht. Keine Änderung.

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