Frankfurter Gemeine Zeitung

EU will die Fluggast-Datenspeicherung – wir nicht! 28. März: Protestaktion am Flughafen Frankfurt

Stellen Sie sich vor, Sie buchen einen Flug – für einen Urlaub oder eine Geschäftsreise – und die Strafverfolgungsbehörden werden automatisch darüber benachrichtigt. Zusätzlich erhalten diese bis zu 60 Einzelinformationen über jede/n Flugreisende/n. Sie erfahren, mit wer mit wem wohin reist, wo Sie wohnen, Ihre Bankverbindung und Essgewohnheiten.

Genau das könnte bald europaweit zum Standard werden. Es droht die Totalüberwachung von Reisenden. Auf EU-Ebene wird zurzeit darüber verhandelt, ob Fluggesellschaften Passagierdaten pauschal an Polizei und Geheimdienste übermitteln müssen. Passagierdaten oder »Passenger Name Records« (PNRs) sind umfangreiche Datensätze, die Fluggesellschaften über jeden Passagier anlegen. Diese Daten sollen bei Behörden bis zu 5 Jahre gespeichert bleiben. Einige EU-Minister wollen sogar den Schiffs- und Bahnverkehr überwachen.

Im Rahmen des bundesweiten Aktionstags gegen die Fluggast-Datenspeicherung wird auch am Frankfurter Flughafen am Samstag, 28.03.2015 eine Protestaktion stattfinden. Beginn: 11.00. Ende :13.00 Uhr.  Treffpunkt: Terminal 1B Info Abflug.

Weitere Informationen unter
Verfolgungsprofile: Kapier das Spiel – wir sind das Ziel!


#Varoufake, oder “Deutschland, Deine Medienkompetenz!”

Huch! Da ist gerade was passiert, und keinem ist’s aufgefallen. Oder, wenn schon, dann nur für einen Augenblick. Und dann schon wieder weg. Kurzzeitgedächtnis unserer Zeit. Präsentiert von den Leitmedien, doppelt subventioniert durch die GEZ- und Steuerzahler. Na gut, schließlich doch noch ein Happy End, alles Gut, kein Zahlungsstorno. Gute Nacht, weiter schlafen.

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