Frankfurter Gemeine Zeitung

Griechenland – der Blick auf die uns drohende Zukunft!

Für
Dienstag, den 30. Juni ruft das Solidaritäts-Komitee ffm-rm zu einer Mahnwache (und möglichst vielen phantasievollen Aktionen) um fünf vor zwölf vor der EZB in Frankfurt auf.

Dies ist der Auftakt zu Aktionen in ganz Europa, mit einem Europa-weiten Demonstrationstag am Freitag.

Längst geht es nicht mehr um Schulden oder ähnlich technische Ablenkungsmanöver,i der Angriff richtet sich auch nicht nur gegen eine linke Regierung, sondern gegen unsere Würde und unsere Existenz generell. Vor allem gegen die Reste demokratischer Möglichkeiten. Die unheilvollen Allianzen von Lagarde bis Merkel überschlagen sich förmlich und die europäische Sozialdemokratie steht ihnen in nichts nach. Dass es ihnen gerade nicht um eine Beseitigung der Krise geht, hat sich denn letzte Woche gezeigt, dass es damit genug sein muss aber auch.
Es geht uns alle an, denn hier wird vorgemacht, was in den nächsten Konfliktfeldern uns zukommen wird.
Nun stimmt die griechische Bevölkerung am Sonntag, den 05. Juli über ihre eigene Lage und über ihre Wünsche ab – das grösste Vergehen, das eine Regierung in einer Demokratie begehen kann (Geiselhaft, Steinmeier).

Europa-weite Aktionen

Auf einem Treffen vieler Vertreter*innen europäischer Organisationen in Athen wurde
dazu aufgerufen, deutlich und klar zu artikulieren, dass „wir alle
NEIN sagen zu:
Austerität, Kürzungen der Renten und Pensionen, der Erhöhung der Mehrwertsteuer;
Armut und Privilegien;
zu Erpressung und Aushöhlung sozialer Rechte;
zu Angst und der Zerstörung der Demokratie.

Dagegen sagen wir JA zu Würde, Souveränität, Demokratie und Solidarität mit den Bürger*innen Griechenlands!

Dies ist KEIN Konflikt zwischen Griechenland und Europa. Es geht um antagonistische Vorstellungen: unser Europa der Solidarität und Demokratie, gestaltet von unten und ohne geschlossene Grenzen und ihr Europa, das soziale Gerechtigkeit verweigert, die Demokratie aushöhlt und gegen den Schutz der Schwächsten wie der Besteuerung der Reichen operiert.

Genug! Ein anderes Europa ist möglich!

Lasst dies Europa-weit laut und deutlich vernehmen, eine jede, ein jeder im eigenen Umfeld, ob online oder auf den Strassen und Plätzen!

Dienstag, 30. 06.2015 um 11 Uhr 55 Sonnemannstr.
vor der Europäischen Zentralbank!


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