Frankfurter Gemeine Zeitung

In der FAZ wird gelogen (mit Zahlen)…

…können wir dem Artikel »Die sozialstaatliche Umverteilung funktioniert, behauptet die FAZ – Lügen mit Zahlen« von Wolfgang Lieb, erschienen in den NachDenkSeiten (5. August 2015), entnehmen. Lieb bezieht sich auf den FAZ-Artikel »Deutscher Sozialstaat Wer viel hat, der muss viel geben« (3. August 2015, Autor: Dietrich Creutzburg) und führt konkret aus:

Der Sozialstaat wächst deutlich schneller als die Wirtschaft“ heißt es in der FAZ vom 3. August. Ein Musterbeispiel, wie in seriös geltenden Medien mit Zahlen und Grafiken der Leser in die Irre geführt, ja geradezu manipuliert wird.

Es wird in der FAZ der falsche Eindruck erweckt, dass die Beitragszahlungen von Unternehmern und Lohnabhängigen in die Sozialkassen, vom Staat – und zwar durch Steuern – finanziert werden:

Die von Arbeitnehmern- und Arbeitgebern beitragsfinanzierten fünf (rechtlich selbständigen) Sozialversicherungsträger werden ohne jede Differenzierung dem Sozial-„Staat“ zugerechnet, gerade so als wären das steuerfinanzierte staatliche Leistungen von Bund, Länder oder Kommunen.

Genau genommen hätte Wolfgang Lieb hier von einer weißen Lüge berichten müssen. Das falsche Zuordnen von Informationen (bzw. auch nur einen gleichbedeutenden Eindruck zu erwecken) ist eine Form von weißen Lügen neben anderen Formen der weißen Lüge.

Den Rest des FAZ-Artikels erspare ich mir. Wolfgang Lieb hat den FAZ-Artikel bereis sehr ausführlich analysiert.


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