Frankfurter Gemeine Zeitung

Gegen den Drohnenkrieg: Kampagne Stopp Ramstein, 25.-27. September 2015

vom Aktionsbüro Ramstein-Kampagne

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

die Kampagne »Stopp Ramstein: Kein Drohnenkrieg! Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen« ist angelaufen. Vom 25.-27. September werden wir ein Camp, Demonstration mit Kundgebung sowie eine öffentliche Veranstaltung und eine Aktionsberatung durchführen. Wir stellen uns gegen die Vorbereitung und Durchführung völkerrechtswidriger Angriffskriege vom US-Militärstützpunkt Ramstein und fordern das Verbot der Drohnenkriegsführung und die Schließung der Satelliten-Relaisstation Ramstein. Alle relevanten Informationen sowie den Aufruf und die Aktionszeitung zu der Kampagne finden Sie auf unserer Webseite www.ramstein-kampagne.eu.

Vielen Dank an alle, die uns bisher unterstützt haben.

Wir möchten Sie bitten die Kampagne (weiterhin) aktiv zu unterstützen. Dazu möchten wir Ihnen folgende Hinweise geben:

- Wir haben eine 4-seitige Mobilisierungs- und Informationszeitung zur Kampagne erstellt. Sie kann auf unserer Website zum Selbstkostenpreis bestellt werden und auch hier heruntergeladen werden.

- Weitere Informationen und Materialien zum Verteilen und Teilen stehen in der Rubrik Downloads zur Verfügung.

- Der Aufruf Stopp Ramstein: Kein Drohnenkrieg! Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen hat mittlerweile über 2500 UnterzeichnerInnen. Dies ist ein guter Anfang, herzlichen Dank an alle UnterzeichnerInnen und diejenigen die um die Unterzeichnung des Aufrufs geworben haben. Wir möchten Sie bitten weiterhin bei der Bewerbung des Aufrufs mitzuhelfen: Leiten Sie bitte den Link zum Unterzeichnen an Bekannte und Interessierte weiter.

- In den sozialen Medien haben wir verschiedene Informationsangebote erstellt. Nutzen Sie z.B. facebook und laden Sie Ihre Freunde zum Event Stopp Ramstein ein: Kein Drohnenkrieg! und zur facebook-Seite Stopp Ramstein: Kein Drohnenkrieg! ein. Folgen Sie uns auf twitter @StoppRamstein. Auf der Website finden Sie weitere Informationen zu Angeboten in den sozialen Medien.

- Neben der vielen ehrenamtlichen Arbeit für eine erfolgreiche Kampagne sind wir auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Gerne nehmen wir jede kleine und große Spende entgegen:

Bankverbindung/Inhaber: IALANA e.V.
IBAN: DE64533500001000668083
BIC: HELADEF1MAR
Stichwort: Stopp Ramstein

Für all diejenigen, die nach Ramstein kommen werden möchten wir erste logistische Hinweise mitteilen:

- Ein Camp wird von Freitag (ganztägig) bis Sonntagmittag auf dem Campingplatz Otterberg stattfinden. Zur besseren Planung bitten wir um eine baldige Anmeldung zum Camp.

- Für die weitere Vorbereitung und Durchführung der Aktionen in Ramstein haben wir verschiedene Arbeitsgruppen eingerichtet. Hier können Sie sich aktiv einschalten: Zum Mitmachen bitte das Online-Formular ausfüllen, wir melden uns dann bei Ihnen.

Wir freuen uns auf gemeinsame, breite und vielfältige Aktivitäten und möchten uns im Vorfeld für die weitere Unterstützung der Kampagne bei Ihnen bedanken.

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Pascal Luig
Pedram Shahyar

- -
Aktionsbüro Ramstein-Kampagne
Marienstraße 19/20
10117 Berlin

Tel.: 030 20 65 48 57
Fax: 030 31 99 66 89
info@ramstein-kampagne.eu
www.ramstein-kampagne.eu


Ein Kommentar zu “Gegen den Drohnenkrieg: Kampagne Stopp Ramstein, 25.-27. September 2015”

  1. Bernhard Schülke

    Kommentar »Tötung von Zivilisten durch die Wehrmacht werden als Kriegsverbrechen bezeichnet« von Naturzucker aus dem Telepolisforum zum Einsatz von Drohnen-Killerkommandos, den ich hier gern wiedergebe (Grundlage: Nachricht zur “Eliminierung” des “IS-Hackerchefs” ):

    »Einfach mal so jemanden abknallen, den irgendjemand für einen Hacker
    hält. So etwas ist Mord.

    Der Hacker soll Mitglied beim IS gewesen sein? Sagt wer? Vieleicht
    der missgünstige Nachbar, der ihn nicht leiden konnte? Weitere
    Zeugen?

    Die Problematik dieser Wildwest-Justiz besteht darin, dass den
    Betroffenen ein ordentliches Verfahren verwehrt wird. Und damit die
    Möglichkeit, ihre Unschuld zu beweisen. Man muss nur einmal
    überlegen, wieviele Unschuldige TROTZ einem rechtsstaatlichen
    Verfahren verurteilt werden. Die Quote wird kaum besser sein, wenn
    nur wenige Militärs oder Geheimdienstler das Todesurteil fällen. Ganz
    abgesehen von den getöteten Zivilisten, die sich zufällig in der Nähe
    der Zielpersonen aufhalten.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen. Ich gönne jedem IS-Terroristen
    seine 77 Jungfrauen. Aber ich sehe die Problematik darin, die
    wirklich bösen Jungs von Mitläufern und Zivilisten zu unterscheiden.«

    Gern möchte ich hier daran erinnern, dass der Grund der USA für den Einmarsch in Süd-Vietnam und dem Luftkrieg gegen Nord-Vietnam nachweislich erlogen war (Tonkin-Zwischenfall)!

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