Frankfurter Gemeine Zeitung

“Weihnachtliches” für Käufer von Smartphones und Tablets

Quellen: heise.de (2015-12-02, 17:22 Uhr) und golem.de (2015-12-02, 21:31 Uhr).

Wir lesen es immer wieder gern, wofür alles Urheberabgaben bezahlt werden müssen. Jetzt sind die Käufer von Smartphones und Tablets dran, Hersteller und Verwertungsgesellschaften haben sich schließlich jetzt hierauf geeinigt. Aber keine Sorge, wer jetzt oder in Kürze vor hat, Smartphones und Tablets zu kaufen, um sich oder jemand gänzlich anderem eine kleine komsumistische Weihnachtsfreude zu bereiten, muß nicht mehr bezahlen; denn rückwirkend sind die Abgaben bereits Preisbestandteil und werden dies auch bleiben: Käufer bezahlen bereits seit längerem 6,25 Euro pro Smartphone oder Handy und 8,75 Euro pro Tablet. Zuvor hätten die Verwertungsgesellschaften gerne maximale Abgaben in Höhe von 36 Euro je Mobiltelefon und 15 Euro je Tablet kassiert.

Deutschland steht in Gegensatz zu Ländern wie Spanien oder Finnland. Dort sind die Geräteabgaben abgeschafft worden.

Kleine Gedankensplitter:

X Urheberrechte und andere gleichgelagerte Rechte reichen weit über den Tod des Urhebers hinaus. Viele Urheber haben nichts von den Abgaben und sterben bescheiden oder in gänzlich armen Verhältnissen, wenn sie nicht über andere Einkommensquellen verfügen.

X Vielfach sind die Produkte für die wir Abgaben zahlen, weil wir von Ihnen Privatkopien anfertigen könnten, kopiergeschützt. Es erschließt sich nicht, wie man Gebühren hier für etwas zahlt, was man nicht in Anspruch nehmen kann. Man beachte: Die Software zum Aushebeln von Kopierschutz ist hierzulande verboten.

Wer meint, dass das Ausfüllen eines Wahlzettels ausreichend ist, irrt gewaltig…


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