Frankfurter Gemeine Zeitung

Mittwoch, 20. Jan. ’16: AfD-Auftaktveranstaltung für den Wahlkampf in Frankfurt/M. mit heftigem Gegenwind?

Laut Facebook gibt es zur AfD-Wahlkampfauftaktveranstaltung im Saalbau Gutleut (19:00 Uhr) eine Gegendemonstration, Motto:  “Die AfD – keine Alternative am 06.03” (Tag der Kommunalwahlen in Hessen):

. Mittwoch, 20. Jan. ’16, 17:00 – 19:00 Uhr

. Saalbau Gutleut {Rottweiler Str. 32, 60327 Frankfurt/M}

Facebook-Aktualisierung:

UPDATE:

“Die braunen Brandstifter haben wohl Wind davon bekommen, dass wir Ihre fremdenfeindliche Hetze nicht kommentarlos hinnehmen werden. Mehr als tausend Aktivisten hatten sich bereits angekündigt, darunter Unterstützer aus dem ganzen Bundesgebiet. Stattdessen werden wir uns nun im Gutleut den Rassisten entgegenstellen.”

Am 06.03.2016 finden die Allgemeinen Kommunalwahlen in Hessen statt. Die neue völkische Bewegung möchte mittels AfD in die Parlamente einziehen. Wir begleiten im Vorfeld dieser Wahlen die Wahlkampfveranstaltungen der AfD in unserer Stadt kritisch. So auch am 20.01. 2016

Die Gegenveranstaltung ist gemäß § 14 Versammlungsgesetz angemeldet.

Auf der Webseite der Anti-Nazi-Koordination findet sich folgender bemerkenswerter Hinweis (20. Dez. 2015):

Die AfD hat soeben mit Björn Höcke eine neue Qualität von Rassismus in die öffentliche Debatte eingebracht. Die AfD ist eine Partei, in der es möglich ist, im Stil eines biologistischen Rassismus über den “afrikanische Ausbreitungstyp” von Menschen oder einen vermeintlichen Antagonismus von Judentum / Christentum und Islam zu reden. Dem werden wir entgegentreten. Einen Auftritt der Höcke-Partei werden AntifaschistInnen in Frankfurt nicht dulden.

Was schreibt die Frankfurter Rundschau am 19. Jan. ’16 – ich meine schon sinnentstellend – verkürzt und damit sachlich ungenau:

„Die AfD hat soeben mit Björn Höcke eine neue Qualität von Rassismus in die öffentliche Debatte eingebracht“, schreibt das Antifa-Bündnis auf seiner Homepage.

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Freitag, 29. Jan. ’16: 2. Ratschlag “Frankfurt für alle. Solidarische Stadt“ (de-en)

am Freitag, 29. Januar, 16-20h im Haus Gallus, Frankenallee 111, Frankfurt/M.
(text in english: see below)

Liebe Interessierte, Aktive, Besorgte, Engagierte,

ein erster Ratschlag „Stadt für Alle” liegt hinter uns. Seitdem ist viel passiert: eine große Demonstration zum Tag der Menschenrechte mit über 1500 Teilnehmer*innen, der Versuch, ein Project Shelter als Ort für wohnungslose Geflüchtete in einem leerstehenden Haus einzurichten und dessen Räumung, ein an verschiedenen Stellen der Stadt auftauchender Slogan „Stadt für Alle“, die Debatte um erneute Asylrechtsverschärfungen, weitere rassistische Angriffe, und auch die Ereignisse von Köln. Eine Stimmung von der wir nicht wollten, dass sie kippt, die aber immer stärker ins Wanken gerät.

Wir wollen am Schwung des ersten Ratschlags dran bleiben und am gemeinsamen Ziel einer solidarischen Stadt Frankfurt, einer Stadt für Alle festhalten. Entlang der Bereiche Arbeit und Arbeitsbedingungen, Zugang zu Gesundheit und Bildung, Wohnen und Unterkünfte und die Abwehr rechter Angriffe wollen wir weiterarbeiten, uns beraten, vernetzen, eine kommunale Praxis der gegenseitigen Stärkung entwickeln, und an einer politischen und öffentlich wahrnehmbaren Gegenstimme arbeiten.

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