Frankfurter Gemeine Zeitung

DGB: Neonazi-Aufmarsch in Büdingen muss verhindert werden

vom DGB Südosthessen, 28. Januar 2016

. Der DGB ruft seine Mitglieder auf:
. Neonazi-Aufmarsch in Büdingen muss verhindert werden

Am kommenden Samstag, 30. Januar, wollen Neonazis einen Fackelaufmarsch durch Büdingen veranstalten. Ein breites Bündnis aus demokratischen Parteien, Kirchen, Vereinen und der Antifaschistischen Bildungsinitiative rufen unter dem Motto „Büdingen ist weltoffen – Kein Platz für Nazis“ zu Gegenaktivitäten auf. Um 15.30 Uhr ist eine große Kundgebung am zentral gelegenen Großendorf-Parkplatz im Zentrum von Büdingen geplant.

Die DGB-Region Südosthessen ruft ihre Mitglieder dazu auf, die Gegenaktivitäten des Bündnisses zu unterstützen und den Neonaziaufmarsch zu verhindern. „Die Neonazis planen einen Fackelaufmarsch – Datum und Fackelsymbol sind unserer Meinung nach nicht zufällig gewählt“, sagt der DGB-Kreisvorsitzende Karl-Otto Waas. Am 30. Januar 1933 waren Anhänger der NSDAP nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler mit Fackeln durch das Brandenburger Tor gezogen. Nach Ansicht des DGB stellen sich die Neonazis in Büdingen mit dem geplanten Aufmarsch in eine klare historische Tradition.

Der stellvertretende Vorsitzende des DGB in der Wetterau, Peter Zeichner betrachtet den Aufmarsch daher mit Sorge: „Offensichtlich erleben wir gerade ein gesellschaftliches Klima, das Neonazis ermutigt, ihre Klientel mit einem klaren Bezug auf die Geschichte auf die Straße zu mobilisieren. Das erfüllt uns mit Sorge: Schließlich war die Zerschlagung der Gewerkschaften ein zentrales Anliegen der Nazis.“

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Kontakt:
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