Frankfurter Gemeine Zeitung

Videoüberwachung: Ein Spaziergang durch Frankfurts überwachte Mitte am Samstag, 9. April 2016

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Hunderte von Videokameras überwachen den öffentlichen Straßenraum in Frankfurt. Insbesondere FussgängerInnen und FahrradfahrerInnen sind schutzlos der Beobachtung ausgeliefert, wenn sie sich auf öffentlichen Verkehrsflächen und in Strassenbahnen, S- und U-Bahnen bewegen.

Die weit überwiegende Zahl der Kameras wird von Privat (Banken, Hauseigentümer, Laden- und Restaurantbetreiber etc.) eingesetzt. Aber auch die Frankfurter Polizei überwacht den öffentlichen Straßenraum und möchte die Zahl ihrer Kameras weiter erhöhen.

Wie dicht das Netz der Überwachung ist, wird sinnlich erfahrbar bei einem Spaziergang durch Frankfurts überwachte Mitte am Samstag, 9. April 2016 ab 14.00 Uhr – Treffpunkt: Konstablerwache (vor dem Café Nachtleben, Ecke Konrad-Adenauer-Straße).

Der Spaziergang führt über Hauptwache und Goethestraße zum Opernplatz und endet am Eingang zum Rothschildpark an der Bockenheimer Landstraße.

Eines ist sicher: Viele der Videoüberwachungsmaßnahmen im öffentlichen Straßenraum müssen nach geltender Rechtslage nicht hingenommen werden. Deshalb schliesst der Spaziergang Hinweise zur Kunst der Gegenwehr ein.

Die Veranstalter des Spaziergangs sind dieDatenschützer Rhein-Main. Die Veranstaltung ist kostenfrei – es wird aber um eine Spende gebeten. Sollten sich ganze Gruppen verabreden, bitten wir um Voranmeldung unter der Adresse kontakt(at)ddrm(dot)de.


2. März ’16, Ffm: Infoveranstaltung zur Situation an der Griechisch-Mazedonischen Grenze && weiterer Termin

*Infoveranstaltung zur Situation an der Griechisch-Mazedonischen Grenze*

Mittwoch, 2. März 2016
20.00 Uhr
ehem. Polizei- und Abschiebegefängnis Klapperfeld, Klapperfeldstraße 5,
Frankfurt/M.

Die Reisegruppe 4 ist Teil eines Netzwerkes von Aktivist_innen, die an der Griechisch-Mazedonischen Grenze Strukturen zur Unterstützung illegalisierter Refugees aufgebaut haben. Vortrag mit Bildern & Eindrücken der Gruppen in Thessaloniki, Idomeni und Skopje, der jede Menge Anregungen für Diskussionen liefern und für mehr Aufklärung über die Situation sorgen kann. Anschließend Barabend. (Bis 1 Uhr)

Veranstaltende: Faites votre jeu!
- Weitere Infos hier
…und etwas längerfristiger:

*Filmvorführung & Gespräch: “Roma in Frankfurt”*

Mittwoch, 23. März 2016
19.00 Uhr
ehem. Polizei- und Abschiebegefängnis Klapperfeld, Klapperfeldstraße 5,
Frankfurt/M.

In dem Dokumentarfilm »Roma in Frankfurt« der Margit-Horváth-Stiftung (ca. 45 min) berichten Rom*nija, die in Frankfurt leben, über ganz unterschiedliche Aspekte ihres Alltagslebens: z.B. das Aufwachsen als Kinder von KZ-Überlebenden, die in der Nachkriegszeit erneut gesellschaftlich ausgegrenzt wurden; den Versuch von Wohnungslosen aus Rumänien, in Frankfurt durch Betteln oder Billigstlohnarbeit ihre Familie zu ernähren; die Besonderheiten der Bildungsgeschichte von Jugendlichen, die zeitweise in osteuropäischen Ländern und zeitweise in Frankfurt aufwuchsen. Im Anschluss an den Film kann mit Joachim Brenner (Förderverein Roma, Frankfurt) und einer weiteren im Film mitwirkenden Person (angefragt) über den Film sowie über aktuelle Tendenzen des Antiziganismus und Gegen-Aktivitäten diskutiert werden.

Veranstaltende: Faites votre jeu! in Kooperation mit dem Förderverein
Roma e.V. im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus


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