Frankfurter Gemeine Zeitung

“Rassismus” in “meiner Rundschau”? Oder nur nachlässiger Ungang mit Sprache und Worten?

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 19.12.2017

“Etwa 4000 chinesische Staatsbürger leben derzeit in der Stadt. Da ist es nur konsequent, dass sich einer von ihnen auch als Oberbürgermeister bewirbt: der 53-jährige Unternehmensberater Ming Yang.” So die Fr. Rundschau in einem Bericht über einen von insgesamt 12 OB-KandidatInnen.

Ohne #Rassismus-Vorwurf an die Rundschau-Redaktion: Vorsicht bei der Wortwahl!

Keine Vorurteile (ungewollt ?) bedienen! Der Kandidat muss Deutscher oder EU-Bürger sein: §39 Abs. 2 Hess. Gemeindeordnung (HGO) ist da eindeutig: “Wählbar zum Bürgermeister sind Deutsche im Sinne des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes und Unionsbürger, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben.” Das Geburtsland oder die Herkunftsfamilie ist dabei unerheblich!

Der Bericht endet mit den Sätzen: “Nach Schätzungen von Fachleuten leben mittlerweile mehrere Hunderttausend Chinesen offiziell gemeldet in der Bundesrepublik… Hinzu kommt allerdings noch eine beträchtliche Zahl von illegalen Einwanderern, die nicht bei den Behörden registriert sind.”

Was soll uns das sagen? Gelbe Gefahr?!!

Künftig besser nachdenken vor dem Schreiben!

 


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