Frankfurter Gemeine Zeitung

Ghostbikes in Frankfurt – zum Gedenken an tote Fahrradfahrer*innen

Der August 2018 war ein tragischer Monat für Fahrradfahrer*innen in Frankfurt: Vier von ihnen (drei Männer, 27J., 60 J. und 78 J. und eine Frau, 50 J.) verloren zwischen dem 01. und 24.08.2018 auf Frankfurter Straßen ihr Leben. Frankfurter Radfahrer*innen riefen deshalb in privater Initiative, unterstützt vom ADFC Frankfurt  und Radentscheid Frankfurt für Sonntag 30.09.2018 zu einem Mahnkorso per Rad ein. Beginnend am Opernplatz radelten mehrere Hundert Frankfurter*innen zu drei der vier Orte, an denen Fahrradfahrer*innenim August 2018 zu Tode kamen. An der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße / Battonstraße, am Nina-Rubinstein-Weg auf dem Gelände des Campus Westend und an der Fürstenberger Straße (Nähe Campus Westend) wurde je ein Ghostbike- komplett weißlackierte Fahrräder- aufgestellt. Sie sollen an die an dieser Stelle tödlich verunglückte Menschen erinnern.

Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße / Battonstraße

 

Nina-Rubinstein-Weg auf dem Gelände des Campus Westend

 

Fürstenberger Straße (Nähe Campus Westend)

Im Aufruf zur Aktion hieß es: “Unterschiedlichste Menschen unterschiedlichsten Alters verband eine Sache: Die Lust am Radfahren. Wir möchten diese Lust nicht verlieren und trotzdem aufrütteln – denn wir wollen uns nicht daran gewöhnen, dass Radfahren immer noch gefährlicher ist, als es sein müsste… Wir wollen der Toten gedenken und die Lebenden mahnen, nie aufzuhören, gegen diese vermeidbaren Unfälle zu kämpfen… Ob Radkurierin oder Gelegenheitsradler, Familien- oder Sportradler, Pendlerin oder Tourenfahrer – egal, warum Du fährst: Wir sind eine Community. Lass uns ein Zeichen setzen!


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