Frankfurter Gemeine Zeitung

Brandanschläge auf linke, alternative Zentren und Wohnprojekte – Mietshäuser Syndikat benennt Ermittlungsversäumnisse bei Polizei von Staatsanwaltschaft

Das Mietshäuser Syndikat ist eine in Deutschland singuläre, kooperativ und nicht-kommerziell organisierte Gesellschaft zum gemeinschaftlichen Erwerb von Häusern, die selbstorganisiert in Gemeineigentum überführt werden, um langfristig bezahlbare Wohnungen und Raum für Initiativen zu schaffen. Im Jahr 2018 war es an 135 Hausprojekten in Deutschland beteiligt, darunter drei Projekte in Frankfurt.

 In einer Pressemitteilung vom 07.01.2019 nimmt das Mietshäuser Syndikat (MHS) zu der Anschlagsserie gegen linke Wohn- und Kulturprojekte Stellung und wirft Polizei und Staatsanwaltschaft Ermittlungsversäumnisse vor:

“Am 21. Dezember 2018 wurde ein Brandanschlag auf das autonome Kulturzentrum Metzgerstraße (in Hanau) verübt… Das Feuer wurde schnell bemerkt und gelöscht. Der Täter wurde wenige Minuten nach dem Anschlag am Hanauer Freiheitsplatz von Besucher*innen der Metzgerstraße gestellt und nachfolgend von der Polizei verhaftet. Es handelt sich um den 46-jährigen Joachim S. aus Frankfurt.  Der Anschlag auf das Kulturzentrum Metzgerstraße war bereits der neunte Brandanschlag auf linke, alternative Zentren und Wohnprojekte seit September 2018.”

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