Frankfurter Gemeine Zeitung

Grüne Lunge bleibt! Stadt für alle statt Luxuswohnungen! Klima schützen statt Autos und Beton! Instone stoppen! Demonstration und Kundgebung am Samstag 09.02.2019 ab 12.00 Uhr

Beginn am Fünffingerplätzchen (Frankfurt-Bornheim, nahe U-Bahn-Station Bornheim-Mitte) zur Grünen Lunge (nördl. des Günthersburgparks)

Aus dem Demonstrations-Aufruf der Gruppe  Climate Justice FFM Rhein-Main – Klimagerechtigkeit kennt keine Grenzen:

Während das globale Klimachaos und das globale Artensterben sich mit rasender Geschwindigkeit verschärfen, wird in Frankfurt Stadtentwicklung des 20. Jh. betrieben: Autoparkplätze, Beton, Gasheizung, ggf. Kohlestrom und fertig. Auf diese Weise sollen auf dem Gartengebiet der Grünen Lunge im Frankfurter Nordend mit seiner besonders großen Artenvielfalt und mehreren tausend Bäumen die Günthersburghöfe entstehen. Der Hauptinvestor ist die Instone Real Estate AG. Ihr Geschäftsmodell lautet: maximalen Profit mit Luxuswohnungen statt bezahlbarem Wohnraum für eine Stadt für alle. Die Mietenexplosion in Frankfurt wird damit weiter angeheizt. Es ist höchste Zeit: Trotz Protesten möchte der Magistrat aus CDU, SPD und Grünen im ersten Halbjahr das so durchboxen. Dann sollen bald die Kettensägen kommen, die Stellplätze für ca. 1300 Autos gebaut und die Luxusappartments von bis zu 2,5 Mio. Euro an Reiche und Investoren vermarktet werden. Bäume und zahlreiche Tierarten weg, Frischluftschneise für kühlende Nord-Ost-Winde zugebaut, mehr Autoverkehr und CO2, mehr Preistreiberei durch Luxusneubaumieten und schlaflose Nächte für viele Frankfurter angesichts der immer weiter steigenden Mieten. Aber: Fette Rendite für die Investoren! Die Aufgabe von Instone ist – wie der Name andeutet – (globales) Finanzkapital, welches sich auf der Jagd nach lukrativen Anlagemöglichkeiten befindet, in eine materielle renditeträchtige Form zu gießen: In Betongold, wie Luxusimmobilien auch genannt werden. Wem gehört die Instone AG? Global agierende Megafonds und Banken: Fidelity, Goldmann Sachs, Capital Group, DWS, Amundi  etc. etc. Neben der Instone AG sollen auch andere dort bauen, aber ca. 45% der 16 Hektar großen Fläche mit etwa 250 Gärten hat sich Instone gesichert. Unter den ca. 1300 Wohnungen sollen auch etwa 30% öffentlich geförderte Wohnungen gebaut und einige Flächen für gemeinschaftliches Wohnen reserviert werden. Diese könnten allerdings auf dem bereits versiegelten Teil des Geländes entstehen, ohne die hohe Biodiversität zu vernichten… Bäume Stadt Beton! Stadt für alle statt Luxuswohnungen! Stadt für Menschen statt für Autos!”

Zur Demonstration ruft auch auf die Bürgerinitiative für den Erhalt der  Grünen Lunge am Günthersburgpark (BIEGL Günthersburgpark) e. V.


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