Frankfurter Gemeine Zeitung

Jedem Zauber wohnt ein Anfang inne: Karl-Theodors Spiegelbild

Foto: Spiegel14.12. Es geht auf Weihnachten zu. Der Spiegel titelt: „Der Entzauberte“. Vor einer Schwarzgrauen Wand ein einsamer Männerkopf, mit Brille und sorgfältig gegeelten Haaren, den Blick bewimpert und pupillenlos nach unten gerichtet, ein Anflug von Dreitagebart ums edle Kinn. Nein, das ist doch nicht Obama, wie man zuerst denken könnte, es ist nur our very own Karl-Theodor zu Guttenberg, wie die grau unterlegte Überüberschrift ein wenig säulenhaft zeigt. Dieser Mann muss etwas ganz besonders wichtiges sein: er hat ja wie das Bild zeigt offenkundig niemand neben, unter oder über sich. Außerdem schafft er es auf einen Spiegeltitel. Der Afghanistankrieg, der jetzt fast schon offiziell so heißen darf und um den es geht, schafft das nicht. Schade eigentlich. Aber der Spiegel behauptet ja trotzdem, Guttenberg zu entzaubern. Er behauptet damit nebenbei, dass die Macht sich zu verzaubern zu lassen und entzaubert zu werden immer noch bei ihm liegt, dem Spiegel. Spieglein, Spieglein, an der Wand, wer ist der schönste im ganzen Land…Er solls nicht mehr sein, aber ich prophezeie: Der entzauberte Dreitagebart wird am dritten Tag nach der Rasur des Spiegels wiederauferstehen und wieder Hoffnungsträger sein dürfen!


Like a Bridge over troubled water…

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…möchte sich Verkehrsdezernent Lutz Sikorski von den, na, Grünen, über den Main legen. Aber dazu braucht man starke finanzkräftige Partner. Private Partner natürlich. Denn Frankfurts Brücken gehts nicht gut und der Stadtkasse ebenfalls nicht. Warum also nicht mal die eine oder andere Brücke an Millionäre verleasen, die sie dann aus altruistischen Gründen renovieren? PPP-”Public Private Partnership”  nennt sich das. Was sich wie ein Stotterer anhört, stotterte meistens auch bei der Realisierung  und hat bei anderen Projekten schon etliche Kommunen halb bis ganz ruiniert, weil die Stadtverordneten keine Zeit fürs Kleingedruckte haben und auch schlechter rechnen können oder wollen als ihre privaten Partner. Diese Woche am ersten Juli ist es wieder so weit: Die Stadtverordneten von Grünen und CDU wollen eine positive Grundsatzentscheidung über die Sanierung von 170 Ingeneursbauwerken in Frankfurt als PPP-Projekt treffen. Vertragslaufzeit: 30 Jahre, was nach dem heutigen Stand der medizinischen Forschung etwa der Zeit entsprechen dürfte, die Sikorski noch vor sich hat. Natürlich gibts auch eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, eine Auftragsarbeit von Alfen-Consult. Die kam zum Ergebnis, das Ganze sei doch total wirtschaftlich. Allerdings hat der Ortsbeirat 2 -mit Stimmen der Grünen- den Wirtschaftlichkeitsbericht wegen seiner Mängel an den Ersteller “mit Auflage der Überarbeitung zurückgewiesen”. Das wird die Römer-Grünen aber nicht davon abhalten, für das PPP-Projekt zu stimmen. Es sei denn: Man bringt das Wasser unter Frankfurts Brücken zum Brodeln. Wie das gehen kann, ist nachzulesen auf Bernhards Weblog und bei Attac-Frankfurt, wo es auch nähere Infos zu diesem und anderen PPP-Projekten in Frankfurt gibt.


Sechs Quadratmeter Weltruhm- Die Frankfurter Küche (2)

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Die „Frankfurter Küche“ besaß folgende Charakteristika:

 - zahlreiche Einbauschränke, teilweise mit Schubkästen aus Aluminium. Die Schubläden wurden speziell für die „Frankfurter Küche“ von einer Firma entwickelt. Mehl,    Reis etc. wurden damals gewöhnlich in Papiersäcken gelagert. Die Schubkästen hatten einen Behälter zum Schütten und einen Aluminiumsteg, so dass der Inhalt direkt in den Topf geschüttet werden konnte. Für die größeren Mehlvoräte gab es eine Schublade aus Eichenholz, deren Gerbsäure Wurmbefall verhindern sollt

-eine Dunstabzugshaube über dem Herd. Die Wohnungen der Arbeiter sollten endgültig vom traditionellen Küchenmief befreit werden.

- einen gemauerten Müll-und Besenschrank zwischen Küche und Vorzimmer. Der Küchenabfall konnte von der Küche aus, der Kehricht vom Vorzimmer aus eingeworfen werden, so dass in der Küche kein Staub entstand.

-einen Speisekasten mit Luftabzugsöffnung als Ersatz für den damals noch unerschwinglichen elektrischen Kühlschrank.

- einen Betonsockel für die Einbauschränke, damit keine Möbelfüße die Reinigung behindern. Ebenso wurde der Raum von der Möbeloberkante bis zur Decke zugemauert, um Staubentwicklung auf schwer zugänglichen Flächen zu verhindern.

- ein Teilabtropfgeschirr an der Wand, so dass das manuelle Abtrocknen entfiel. Das Spülbecken war gegenüber dem Arbeitstisch, der Abstellfläche für benutztes Geschirr und dem Abtropfbrett so angeordnet, dass die Benutzerin nie gezwungen war, mit den Händen übereinanderzugreifen.

-eine Kochkiste neben dem Herd, bestehend aus zwei Blechzylindern und Wärmeisoliermaterial. Sie schloß oben mit einer emaillierten Metallplatte ab, auf der Töpfe abgestellt werden konnten.

-eine Schiebetür zum Vorraum hin, die meist geöffnet bleiben sollte zur Beaufsichtigung der Kinder etc.

-eine Schiebelampe an der Decke, die mittels eines Bügels hin-und hergeschoben werden konnte. Derart ließ sich der schmale Raum optimal ausleuchten.

-ein an der Wand befestigtes Bügelbrett, das auf den Rand der Spüle aufgelegt werden konnte.

-einen Drehhocker, höhenverstellbar.

Das charakteristische, romantische Blau, in dem die Holzteile der Frankfurter Küche gestrichen waren, verdankte sich der Erkenntnis von Wissenschaftler der Universität Frankfurt, nach der Fliegen sich nicht auf blaue Flächen setzen. Derart hoffte Schütte-Lihotzky die „unappetitlichen Klebestreifen“ in der Küche überflüssig zu machen.

 Die Frankfurter reagierten auf die schmucklosen neuen Siedlungen wie auf Schütte-Lihotzkys Frankfurter Küche zunächst recht reserviert. Mit Vorträgen und Führungen suchte man Abhilfe zu schaffen; die Architektin hielt zahlreiche Vorträge in den Hausfrauenvereinen; im Rathaus wurde eine Musterküche ausgestellt. Schütte-Lihotzky drängte die Frauenvereine dazu, sich ein Mitspracherecht in den städtischen Baukomissionen zu erkämpfen. Das Frankfurter Hochbauamt stellte 1927 im Anschluß an die Frühjahrsmesse die Frankfurter Küche der Weltöffentlichkeit vor. Der französische Arbeitsminister Loucheur war begeistert; sein Wohnungsbauprogramm sah den Einbau der Küche in 260000 Wohnungen vor.

Doch die politische Großwetterlage in Europa änderte sich allmählich. Der weitere Lebensweg der Architektin liest sich wie ein politischer Thriller. 1930 wird sie durch die Sowjetregierung nach Moskau berufen. Dort ist sie bis 1937 Spezialistin für die Errichtung von Kinderanstalten; sie entwirft Freiluftklassen für Schulkinder, Kinderkrippen etc. 1937 und 38 arbeitet sie an Kindergärten und Kinderpräventionen in Frankreich, danach auf Einladung der türkischen Regierung am Bau von Landschulen in Anatolien. 1940 geht sie nach Wien zurück und tritt einer kommunistischen Widerstandsorganisation bei, die rasch von der Gestapo aufgedeckt wird und deren einzige Überlebende sie sein wird. Noch im gleichen Jahr verurteilt sie das Berliner Volksgericht zu fünfzehn Jahren Zuchthaus. 1945 wird sie aus dem Zuchthaus Aibach in Bayern befreit, aber sie bekommt als Mitglied der kommunistischen Partei nur noch wenige öffentlichen Aufträge in Österreich. „In fünfundzwanzig Jahren durfte ich nur zwei Kindergärten bauen“, bemerkte die Architektin -ein wenig übertreibend- später. 1962 wird sie Expertin für Städtebau der UNO. Sie beschäftigt sich mit der Architektur in China und Kuba. 1980 erhält sie den Preis der Stadt Wien für Architektur; das ihr 1988 verliehene Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst lehnt die streitbare alte Dame ab, da es von Kurt Waldheim verliehen wurde.

Ein Jahr später wird ihr der Erste Preis der IKEA-Stiftung (!) in Amsterdam verliehen, dafür dass sie mit ihrer Architektur „der Mehrheit der Bevölkerung ein besseres tägliches Leben“ ermöglicht habe. 1990 wird die „Frankfurter Küche“ im Maßstab von 1:1 vom österreichischen Museum für angewendete Kunst nachgebaut und ausgestellt

Die 94-jährige Architektin entwickelt 1991, auf die Zukunft vertrauend wie eh und je, Wohnbauprojekte für die EXPO 1995 in Wien.

 Trotz Ihres radikalen politischen Engagements war Schütte-Lihotzky immer eine Realpolitikerin des Bauens. Sie ging in ihren Entwürfen davon aus, dass die Kleinen Leute letztlich für immer in kleinen Wohnungen leben werden.

Wenn Sie selbst nach dem Krieg auch geringe Arbeitsmöglichkeiten erhielt, ihr Entwurf kehrte in den fünfziger Jahren aus den USA und Schweden in Form der modernen Einbauküche nach Deutschland zurück und eroberte die deutschen Haushalte; ebensolchen Erfolg hatten die Einfamilienhäuser in Fertigbauweise. Allerdings fehlte den standardisierten Nachahmungen der radikale ästhetische Wille des revolutionären Originals.

Fest steht: Mit der „Frankfurter Küche“ verbindet sich ein Anteil Frankfurts am modernen Kulturerbe.


Sechs Quadratmeter Weltruhm – Die „Frankfurter Küche“ (1)

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Der Ausdruck „Frankfurter Küche“ bezeichnet nicht nur eine Ansammlung lokal-regionaler Spezialitäten, sondern auch den vielleicht wichtigsten Beitrag Frankfurts zur Architekturgeschichte der Moderne: eine der ersten Einbauküchen der Welt für Wohnungen. Entwickelt wurde sie ab Mitte der 20er Jahre von Margarete Schütte-Lihotzky, einer jungen Wiener Architektin, die von Ernst May 1926 an das städtische Siedlungs- und Hochbauamt Frankfurt berufen wurde. Der sozialdemokratische Einfluß auf die Frankfurter Stadtregierung ermöglichte in den 20er Jahren die Realisierung ehrgeiziger sozialreformerischer Wohnungsbauprojekte durch die Kommune. May war der Spiritus Rector dieser neuen Baubewegung, und gleichzeitig als Architekt im Hochbauamt für die Umsetzung der Ideen verantwortlich. Arbeitern und kleinen Angestellten sollten bezahlbare Wohnungen zur Verfügung gestellt werden, die Luft, Licht und modernen Komfort boten.

Mays Ideal war das kleine Einfamilienhaus mit Flachdach. Das von ihm konzipierte Einfamilienhaus mit Dachterasse wies eine Wohnfläche von 55 qm auf, Kleinstwohnungen in der Siedlung Praunheim umfaßten auf 41 qm einen durch Schiebetüren unterteilten Wohnraum, eine Schlafkammer und die Küche. Die extreme Platzbeschränkung wurde mit sozialen Erfordernissen (geringe Finanzkraft der Bewohner) und der großstädtischen Raumknappheit begründet.

Natürlich benötigten solche Häuser passende, platzsparende Küchen. Das gängige Modell der damaligen Wohnungen besaß eine Wohnküche, d.h. Küche und Wohnraum bildeten eine Einheit. Margarete Schütte-Lihotzky, die im „Roten Wien“ jener Jahre bei dem berühmten Adolf Loos Erfahrungen im kommunalen Wohnungsbau gesammelt hatte, entwickelte eine Küche, die vom Wohnraum getrennt, den Erfordernissen der modernen Haushaltsführung besser gerecht werden konnte. Loos hatte dem historistischen Zuckerbäcker-Wien der Jahrhundertwende in einem berühmten Diktum „Ornament ist Verbrechen“ entgegengeschleudert. Schütte-Lihotzky war wie Loos eine Anhängerin der „Neuen Sachlichkeit“ im Bauen, offen für eine kühne architektonische Formensprache und engagiert für die soziale Ausrichtung des Bauens.

Das Vorbild für die Frankfurter Küche gaben die Speisewagenküchen der Eisenbahn ab.

Nachdem wir uns für die reine Arbeitsküche mit dem Essplatz in einem daran anschliessenden Wohnzimmer entschieden hatten, betrachteten wir die Küche als eine Art Laboratorium, das jedoch, da man sich die wesentliche Zeit des Tages in ihm aufhält, auch seinen eigenen Wohnwert haben sollte. Die für die verschiedenen Küchenarbeiten benötigte Zeit wurde, wie beim Taylorsystem, nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten mit der Stoppuhr abgemessen. Die Untersuchungen führten dazu, dass wir einen länglichen, verhältnismäßig schmalen Raum konstruierten- lang um an den zwei Längsflächen möglichst viel Stellfläche für die Einrichtung zu schaffen, und schmal, damit man von der einen zu der anderen Seite möglichst keinen Schritt tuen musste.“ (Schütte Lihotzky)

Schütte-Lihotzky rechnete aus, dass eine Hausfrau in einer herkömmlichen Wohnküche für einen Arbeitsgang 19 m zurücklegen musste, in der 1,90 x 3,40 m langen „Frankfurter Küche“ jedoch nur 8 m. Die „Frankfurter Küche“ sparte also nicht nur Baukosten, sondern erleichterte den Benutzerinnen die Arbeit. Darin sah die Architektin auch ein Beitrag zur Entlastung der Frau von der mühsamen Hausarbeit. Der doppelte Nutzen überzeugte die Frankfurter Stadtversammlung derart, dass von den zwischen 1926 bis 1930 errichteten 10000 Gemeindewohnungen keine ohne „Frankfurter Küche“ gebaut werden durfte. Die Kosten für die Einrichtung der Einbauküche wurde auf die Miete angerechnet; die damaligen normalerweise erhältlichen Küchenmöbel eigneten sich nicht für den Einbau. Das bedeutete pro Wohnung eine Mieterhöhung von 2-3 Reichsmark im Monat. Ein Facharbeiter musste von seinem damaligen Monatsgehalt von 200 Reichsmark für eine kommunale Wohnung von 50-60 qm 55-60 Reichsmark, also nur ein Viertel seines Gehaltes ausgeben.


Frankfurter Slowfood für den Sieg über England: Die Kochkiste 2

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Was aber war das Geheimnis der Kochkiste, wie funktionierte sie?

Lotte Mohr:
„Häufig begegnete man noch bei vielen Frauen einem ungläubigen Lächeln, wenn man von der Kiste spricht, und es will ihr nicht in den Kopf, dass man ohne Feuer kochen kann.

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Frankfurter Slowfood für den Sieg über England – „Die Kochkiste Frankfurter System“

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Die Erfindung eines Perpetuum mobile ist ein uralter Menschheitstraum. Auf das Gebiet des Kochens angewendet wäre ein Perpetuum mobile ein Herd, der ohne Gas, Strom oder Feuerung, also ohne äußere Energiezufuhr, bis in alle Ewigkeit vor sich hin kocht – führwahr eine ehrfurchtsgebietende Vorstellung.

Zu Zeiten des Ersten Weltkrieges sind in Frankfurt einige patriotisch gesonnene Damen und Herren der Realisierung dieser Utopie recht nahe gekommen. Sie propagierten in zahlreichen Broschüren, Vorträgen und Pamphleten die Einführung der „Einfachen Kochkiste Frankfurter System“ für alle deutschen Haushalte. Eine „Kommission Kochkiste des nationalen Frauendienstes“ etablierte sich in der Frankfurter Fahrgasse. Sie gab unter anderem Lotte Mohrs Bröschüre „Kocht in der Kochkiste!“ heraus, 1916 in zweiter Auflage, da die 22000 Exemplare der ersten Auflage bereits nach 5 Monaten vergriffen waren. Darin forderte die Verfasserin kategorisch im Fettdruck: Pflicht jeder Frau ist es, sich wenigstens einmal mit der Frage der Kochkiste zu beschäftigen!

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Freiheitskampf der Apfelweinlogen

Die Bierbrauer beobachteten ebenso argwöhnisch wie letztendlich machtlos den Aufstieg der Heckenwirtschaften. Sie kämpften darum, ebenfalls Apfelwein ausschenken zu dürfen, was Ihnen 1750 gestattet wurde. Die Heckenwirtschaften hat man sich als „ausgeräumte Wohnstuben“ vorzustellen, später kam ein „Schankraum hinzu. Die Standardeinrichtung einer Heckenwirtschaft hat man sich folgendermassen vorzustellen: „Ein Schanktisch, dahinter die „Spühlbrenk“ mit Trocken- [...]

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Die Geburt des Handkäses aus dem Geiste Groß-Geraus

Die Anfänge des Handkäses muss man nicht in Frankfurt suchen, sondern in Mainz, bzw. Groß-Gerau. Michaele Scherenberg und Karl-Heinz Stier, die in Ihrem Buch „Handkäs mit Musik“ über 80 Handkäserezepte zusammengetragen haben, glauben die historische Geburtsstunde des Handkäses exakt bestimmen zu können. Sie kolportieren die Geschichte der „rührigen alten Frau Kaul, der „Kaulen“ aus de [...]

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Abenteuer einer Frankfurter Sylvesternacht

Mir träumte, ich wäre zu Sylvester gar nicht nach Darmstadt gefahren wie ursprünglich geplant, sondern aus verschiedenen Gründen in Frankfurt geblieben. Aus verschiedenen Gründen hätte ich mich entschlossen, nicht auszugehen, sondern wäre in meinem Zimmer sitzen geblieben bis Mitternacht. Dann aber, als die Silvesterknaller, die den endgültigen Übergang von 2009 zu 2010 kündeten, in immer dichteren [...]

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Kein Humburg in Hamburg. Sondern Bewohner, die ein Recht auf ihre Stadt fordern

“RECHT AUF STADT. Wir sind wütend – und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Wir beobachten, wie Gebäude leer stehen, während Parks und Grünflächen für neue Bürokomplexe zubetoniert werden. Wir kennen die Tücken des Wohnungsmarktes und erfahren, dass es immer weniger Sozialwohnungen in Hamburg gibt. Wir sehen, dass teure Prestigeobjekte am Hafenrand wachsen und luxuriöse Eigentumswohnungen [...]

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