Frankfurter Gemeine Zeitung

Köln wird Taksim: Massenprotest gegen Erdogan

 

„Erdogan“ sollte zum „Unwort des Jahres“ gewählt werden. Ein demokratisch gewählter Volksvertreter lässt seit über drei Wochen den kalten Wind der Gewalt über unterschiedliche Städte und über Teile der Bevölkerung in der Türkei wehen. Meinungs-, Versammlungs- und Pressefreiheit scheinen für Erdogan nicht zu den elementaren Grundlagen einer Demokratie zu gehören. Er beschimpft friedliche Demonstranten als „Terroristen“, als „Spione von Außenkräften“, die es sich zum Ziel gesetzt hätten, die Wirtschaft und die Demokratie in der Türkei zu zerstören. Er droht all denjenigen, die friedlich gegen die brutale Polizeigewalt protestieren, die in irgendeiner Art und Weise dabei waren oder sind mit strafrechtlichen Verfolgungen. Kurz: Erdogan hat einem Teil seiner Bevölkerung den Krieg erklärt. Anscheinend lässt ihn die kritische Haltung der EU und der Bundesrepublik kalt. Als Premier geht er sogar so weit, dass er die ausländischen Medien wegen „falscher Berichterstattung“ angreift. In dem Streit zwischen Berlin und Ankara um das aggressive Vorgehen der türkischen Regierung gegen Demonstranten eskaliert die Situation. Der türkische Europaminister Egemen Bagis warnte die Kanzlerin Angela Merkel bezüglich den Beitrittsverhandlungen der Türkei in die EU: „Sollte Frau Merkel innenpolitischen Stoff für ihre Wahl suchen, darf dieser Stoff nicht die Türkei werden“, sagte Bagis nach türkischen Medienberichten.

Das Gas wird ausgehen, aber nicht der Widerstand“

Am Samstag, den 22.06. gingen nach Veranstalterangaben 80000-100000, nach Polizeiangaben 40000 Menschen in Köln auf die Straßen. Die europaweite Solidaritätsdemo wurde von der Alevitischen Gemeinde Deutschlands organisiert. Aus England, Frankreich und aus der Umgebung kamen Menschen, die unabhängig von ihrer ethnischen, kulturellen, politischen und sozialen Zugehörigkeiten ein öffentliches Zeichen gegen das Erdogan-Regime setzen wollten. Als der Kölner Heumarkt immer mehr von der Masse gefüllt wurde, musste die Polizei aus Sicherheitsgründen den Platz für die Nachrückenden sperren. Auch auf den geplanten Demonstrationszug wurde aus Platzgründen verzichtet. Alles lief friedlich. Slogans wie: „Gaz biter, Direnis bitmes (= Das Gas wird ausgehen, aber nicht der Widerstand)“ stellten die Lächerlichkeit und Unfähigkeit der Erdoganschen Politik bloß und stellten ihr die Entschlossenheit der Aktivisten gegenüber. Erdogan wurde von der Menschenmenge als Diktator, Menschenverächter und Despot bezeichnet und sein sofortiger Rücktritt gefordert. Die Organisatoren betonten: „Heute sind wir alle da – Türken, Kurden, Armenier, Tscherkessen, Aleviten und unsere deutschen Freunde– Wir sind eine Einheit und lassen uns nicht spalten“.

Die Organisatoren solidarisierten sich nicht nur mit Istanbul, sondern auch mit Brasilien: „ Wir alle sind Taksim – Wir alle sind Sao Paulo“ stand auf einem Plakat. Unter den eingeladenen Rednern waren auch neun junge Brasilianer, die auf der Bühne „Hoch die internationale Solidarität“ riefen. Unter großem Jubel wurden die Brasilianer von der Menschenmenge empfangen und verabschiedet.

Anwesend waren der Fraktionschef der Linken Gregor Gysi, der SPD Außenpolitiker Rolf Mützenich und der Parlamentarischer Geschäftsführer der grünen Bundestagsfraktion Volker Beck sowie der IG-Metall Vorstandsmitglied Christiane Benner. Die Meinungen über den EU-Beitritt der Türkei klaffen weit auseinander. Die Organisatoren forderten den sofortigen Rücktritt Erdogans und Neuwahlen. Sie sind derzeitig gegen eine Weiterführung von Beitrittsverhandlungen mit der Türkei; erst, wenn Erdogan weg ist, sollen sie fortgesetzt werden

In einer gemeinsamen Schweigeminute wurde an die Opfer der polizeilichen Gewalt erinnert. Anschließend fassten sich die Menschen an den Händen und standen 3 Minuten lang still, um den „Duran Adam“ (=stehender Mann) als eine neue Protestform zu ehren.

Rote Nelken und Wassertanker

Unterdessen attackierte erneut Samstag Abend die türkische Polizei die Aktivisten in Istanbul. Hunderttausende, die mit roten Nelken und Mahnwachen an die Menschen erinnern wollten, die in den letzten 3 Wochen gestorben sind, schwere Verletzungen erlitten oder ihre Augen verloren haben, versammelten sich auf dem Taksim-Platz. Gegen 20.30 rief die Polizei die Räumung des Platzes aus. Die Begründung: Der öffentliche Platz „muss wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“. Das war die Ironie des Abends! Nachdem die Versammlung sich nicht auflöste, attackierte die türkische Polizei die Menschen mit Wasserwerfern. Viele Menschen erlitten Verätzungen, was erneut vermuten lässt, dass das versprühte „Wasser“ mit Chemikalien versetzt wird. Die Aktivisten reagierten auf die Polizeigewalt mit dem, was ihnen als Bewaffnung zur Verfügung stand. Sie bewarfen die Wasserwerfer mit Nelken.

Dieser Widerstand ist anders

Diese Art des Widerstands und eine derartig brutale, menschenverachtende Vorgehensweise der Regierung hat es in den letzten Jahrzehnten in der Türkei nicht gegeben. Menschen, die seit den Militärputschen gelernt haben, den Mund zu halten, haben Mut gefasst und leisten Widerstand. Ältere, Familien, Frauen mit Kopftüchern, Jugendliche – alle gehen auf die Barrikaden. Die sogenannte Y-Jugend, der man a-politisches und verantwortungsloses Verhalten vorwarf, entzündete die Protestwelle. Die Aktivisten in der Türkei halten zusammen, ganz egal von wo sie herkommen und was ihre politische Linie ist. Ihre Forderungen sind Demokratie und Freiheit. Sie entwickeln unterschiedliche Protestformen, im Sinne gewaltfreien Widerstands. Der „DURAN ADAM“ (= stehender Mann) hat bereits die nationalen Grenzen überschritten und wird als Protestform auch in anderen Ländern übernommen. Der Widerstand von heute ist still, friedlich und entschlossen. Um so mehr stößt Erdogans despotisches Vorgehen auf Unverständnis in der Öffentlichkeit

Tausend Gründe und mehr für den Rücktritt

Bundespräsident Abdullah Gül reagierte auf die Widerstände in Gezi-Park mit den Worten: „Die Botschaft ist angekommen, die Gezi-Park Projekte sind nun gestoppt . Man sollte nicht weiter darauf beharren und endlich das Ganze beenden.“ Ministerpräsident Erdogan zeigte weiterhin seine Wut „ Welche Botschaft?“ Und: „Schaut euch meine Kundgebungen an – und zieht die notwendigen Schlüsse daraus“. Und Innenmister Muammer Güler proklamierte: „ Der Polizeigewahrsam wird weitergehen. Auch gegen die Aktivisten, die im virtuellen Bereich provokative Botschaften unterbreiten, werden die erforderlichen Maßnahmen unternommen.“

Erdogan droht seit den letzten Zusammenstößen am letzten Samstagabend, dass es ab sofort „keine Toleranz“ mehr gegenüber gewalttätigen Demonstrationen geben wird. Die gemeinsame Botschaft dieser Staatsmänner heißt: „ Haltet die Klappe und vergesst was war.“ Nach den Statistiken der Türkischen Ärztevereinigung gab es seit dem Beginn der Proteste vier Tote und 8000 Verletzte. Über 10 Menschen haben ihr Augenlicht verloren. Was davon sollen die Menschen vergessen: Das kleine Mädchen, das seit Tagen in Koma liegt, weil sie direkt vom Pfefferspray attackiert wurde? Den 14-jährigen Jungen, der auf dem Ok-Platz mit einem Brot in der Hand nach Hause wollte und mit einer Gasgranate in den Kopf geschossen wurde? Menschen, die von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machen wollten und dabei schwere Verletzungen erlitten haben? Menschen, die mit Tränengasen attackiert, mit Knüppel niedergeschlagen worden sind? Die Ärzte, die sich dem hippokratischem Eid verpflichtet fühlten und Verletzten geholfen haben und deshalb verhaftet wurden? Die Anwälte und Journalisten, die ohne eine Rechtsgrundlage in Polizeigewahrsam genommen worden sind? Warum und wie sollten Menschen in der Türkei das vergessen?

Aylin Karacan












Fotostrecke und Eindrücke von den beiden Türkei-Solidaritäts-Demos in Frankfurt (Sonntag, 16.06.)


Um 13 Uhr versammelten wir uns am Hauptbahnhof und liefen unter vielen türkischen und Atatürk-Flaggen, begleitet von Musik, Trommeln, dem Geklapper von Kochtöpfen und Pfannen in einem immer größer werdenden Demonstrationszug in Richtung Willy-Brandt-Platz. Immer wieder riefen die etwa 2000 Menschen Slogans wie zum Beispiel: „Wir sind die Soldaten Atatürks!“, „Überall ist Taksim – Überall ist Widerstand!“ Eine ironische und gleichzeitig für Demonstrationen ungewöhnliche Aktion war das Springen der Demonstranten bei dem Ausspruch des Slogans: „ Zipla, zipla, ziplamayan AKP´li! – „Spring, Spring, wer nicht springt ist für AKP.“ Die Teilnehmerschaft war sehr gemischt, wenn auch jüngere Anhänger Atatürks dominierten: Man sah viele Familien mit Kindern, Jugendliche, aber auch Behinderte und alte Menschen. Während der Demonstration erfuhren wir von einer Paralleldemo zum gleichen Thema, die ihre Kundgebung am Römerberg abhalten soll.
Am Willy-Brandt-Platz beschlossen wir spontan, uns die andere Demonstration auch anzuschauen und dort ebenfalls mitzulaufen. Auch dort trafen wir auf etwa 1400 Menschen, die friedlich unter den Klängen von Musik ihre Haltung gegenüber Erdogans menschenverachtender Politik zum Ausdruck brachten. Ausrufe wie zum Beispiel: „Hoch die internationale Solidarität!“, „Tod dem Faschismus überall!“ und das schon vertraute „Überall ist Taksim – Überall ist Widerstand!“ waren zu hören. Der einzige auffallende Unterschied waren die Bildaufdrucke auf Transparenten mit revolutionären Idolen.
Schade, dass wir an diesem Tag unsere Solidarität mit den Kämpfern in der Türkei auf zwei verschiedenen Demonstrationen zeigen mussten. Im Anbetracht der politischen Lage in der Türkei finden wir, dass der Zusammenhalt der Menschen, unabhängig von ihrer sozialen, politischen, religiösen und ethnischen Zugehörigkeit, besonders von Bedeutung ist.
Es ist unabdingbar die Solidarität zu unseren Freunden in der Türkei, die unter schlimmsten Bedingungen sich für ihre Menschenrechte einsetzen und sich nicht spalten lassen, gemeinsam zu zeigen. Daher finden wir, dass wir die Aktivisten in der Türkei als Vorbilder nehmen sollten. Was Nazim Hikmet bereits vor Jahren erkannt hat, sollten wir uns zu Herzen nehmen:

„Yaşamak bir ağaç gibi
tek ve hür ve bir orman gibi
kardeşçesine,
bu hasret bizim.“

„Leben einzeln und frei
wie ein Baum und dabei
brüderlich wie ein Wald,
diese Sehnsucht ist unser.“

Autorinnen: Ijlal Görgülü, Aylin Karacan Fotos: Meral Mete, Ijlal Görgülü





















Fotostrecke Blockupy I

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Künstler ohne Grenzen

Foto: Railway-Technology.com

Nachdem auch der letzte Mitgliedsstaat der UNESCO-Generalkonferenz die Internationale Konvention zur „Immunity for the Emigrant Artist“ angenommen hat, kann die UNESCO das Inkrafttreten des Übereinkommens zu unbegrenzten Reise- und Berufsausübungsrechten von Künstlern vermelden. Die Konvention wurde bei der letzten Tagung der UNESCO-Generalkonferenz Ende Oktober 2011 in Paris verabschiedet. Mit dem Übereinkommen werden umfassende Freizügigkeitsregelungen für migrierende Künstler eingeführt. Nach erfolgreicher Umsetzung der Konvention besitzen Künstler – ungeachtet ihrer ethnischen, nationalen, ökonomischen oder sozialen Herkunft und ungeachtet ihrer Hautfarbe, Sprache, Religion oder ihres Geschlechts – uneingeschränkte Reise- und Berufsausübungsfreiheit auf der gesamten Welt. Es steht ihnen frei, sich in dem Land ihrer Wahl niederzulassen, dort eine Arbeitserlaubnis zu erlangen und Kunstwerke herzustellen. Voraussetzung für die Anwendung der besonderen Freizügigkeitsregelungen für Künstler ist der erfolgreiche Nachweis des Künstlerstatus gegenüber den Behörden.


Pie in the Sky- Eine Brücke zwischen der Wirklichkeit und der Utopie

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Ist es ein utopisches Versprechen oder gar eine illusionäre Idee, wenn der Songwriter Joe Hill den Arbeitern Anfang des 19. Jahrhunderts zynisch prophezeit:

“You will eat, bye and bye,
In that glorious land above the sky;
Work and pray, live on hay,
You’ll get pie in the sky when you die”

Wo verläuft die Grenze zwischen dem Gewünschten und der Wirklichkeit? Wie gelingt es, künstlerisch diese Thematik aufzugreifen und darzustellen?

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Occupy Frankfurt, 2011.10.22: Fotos

Occupy Frankfurt
2011.10.22

Fotos von Aylin Karacan und Merzmensch

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Occupy Frankfurt

Occupy Frankfurt
15. Oktober 2011
Fotos von Aylin Karacan

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Als wir noch dünner waren standen wir uns näher

(…) Als wir noch dünner waren standen wir uns näherUnd hatten Liebe anstatt Bratensaft im Blut (…)
(Auszug aus “Als wir noch dünner waren, standen wir uns näher”)

Kann denn eine zusammenbrechende Beziehung zweier Menschen – einst ineinander verschossen und nun auf dem Weg zur Trennung – wortgewandter, spielerischer, gewitzter erzählt werden, als in diesem Lied von Georg Kreisler?

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Frankfurter Slutwalk Fotostrecke

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Schlampenspaziergang

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Am vergangenen Samstag war am Kaisersack des Frankfurter Bahnhofsviertels der Teufel los. Unter dem Motto „No means no“ versammelten sich städteübergreifend mehrere Tausende selbsterklärte „Schlampen”, um gegen vorherrschende Rollenbilder und sexualisierter Gewalt einen Zeichen zu setzen. Mit Plakaten und Transparenten legten Frauen und Männer in schriller, freizügiger aber auch in „normaler“ Kleidung einen beeindruckenden Slutwalk hin. Eine Kleidungsvorschrift a´ la “um Miniröcke wird gebeten” gab es nicht – jede(r) kam so, wie sie oder er sich wohl fühlt. Gemeinsam marschierten sie durch das Rotlichtmilieu, an Erotikcentern, Casinos vorbei, wo neugierige Prostituierte aus den Fenstern schauten, bis hin zum Willy-Brandt-Platz. So bunt wie das Publikum, so vielfältig waren auch die Sprüche, die sich Frauen und Männern auf ihre Körper, auf Plakate oder Transparente geschrieben haben: „ My body my choice“, „You don´t own me“, “To slut or not to slut. It´s not the question. Don´t be a sexist”. “Die Würde der Schlampen ist unantastbar” oder “May be i´m asking for it, but not from you!”

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Erdogans atomare Nebenwirkungen

Während die ganze Welt gegenwärtig die Sicherheit von Kernkraftwerken heiß diskutiert, Deutschland ältere Anlagen -zumindest kurzfristig- abschaltet, äußerte der türkische Premierminister Erdogan kürzlich seinen Stolz über die erfolgreichen Verhandlungen mit Russland im Hinblick auf den ersten türkischen Reaktor in Akkuyu am Mittelmeer. ENDLICH soll auch die Türkei eigene Atomkraftwerke bekommen! Auf die Frage eines Journalisten, ob denn die Türkei in Anbetracht der Katastrophe in Japan ihre Kernkraftprojekte nicht lieber stilllegen wolle, antwortete Erdogan mit dem interessanten Vergleich: Die Anschaffung eines Gasherdes sei doch auch risikoreich, aber kaufen würden ihn die Menschen ja trotzdem. Nun, in der Tat: wie groß mag im Endeffekt der Unterschied zwischen der Explosion eines Reaktors und der eines Gasherdes sein? Auch der Hinweis des Journalisten, dass die Türkei ein Erdbebengefährdetes Land ist und in Folge eines Erdbebens eine Kernschmelze auch dort möglich wäre-Akkuyu liegt nahe einer Bruchzone in der Erdkruste- ließ everbodys darling Erdogan kalt. Der technologische Fortschritt wäre für jedes moderne Industrieland unabdingbar und sei deshalb ein zweischneidiges Schwert: Es berge nun mal Gutes und Schlechtes in sich-keine Investitionen ohne Risiken! Na dann, mal los! Ich will dem lieben Premierminister zu seinen Gunsten lediglich mangelnde Weitsicht unterstellen, was mögliche Katastrophen angeht -und die ist nichts wirklich Neues in der türkischen AKW-Politik. 25 Jahre sind nach der Katastrophe von Tschernobyl vergangen. Die Türkei, insbesondere die Schwarzmeerregion wurde und ist immer noch von den Folgen betroffen. Auch die damaligen Regierungsführer der Türkei

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