Frankfurter Gemeine Zeitung

Stories

Der Neue bei der Blöd-Zeitung

- Hinweis: Dieser Artikel ist eine reine satirische Überspitzung und gibt keine tatsächlichen Gespräche wieder. Bei dem Chefredakteur der fiktiven Blöd-Zeitung handelt es sich nicht um eine real existierende Person-

Der junge, aufstrebende Journalist A. wollte eigentlich nie bei Blöd arbeiten. Doch man muss sehen wo man bleibt und schließlich ist die Blöd-Zeitung ja auch unbestreitbar eine der ganz großen der Branche. Ein geeignetes Sprungbrett sozusagen.
Außerdem war es nun mal die Blöd, die ihm keine Absage auf seine Bewerbung geschickt hat. Jetzt war er also da.
Und er hatte seine erste große Story. „Blöd kämpft für Sie!“.
Die Tante der 16-jährigen Moneereh S. hatte sich in ihrer Verzweiflung an Blöd gewandt. Moneereh S. sollte nämlich abgeschoben werden.
Da der junge Journalist A. nicht so genau wusste, wie er die Story aufziehen soll, fragte er den Chefredakteur nach seinem weisen Ratschlag.
Mit einem väterlich-jovialen Schulterklopfen machte dieser sich daran, dem Jungspund zu erklären, wo der Hase im Pfeffer liegt und der Hund begraben ist.

Chef: Gefühl muss rein. Auf jeden Fall Gefühl. Und ein Bisschen Heimat. Hat die kleine Orientalin vielleicht gute Deutschnoten? So was kommt immer gut. Strebsame Schüler. Das lieben unsere Leser.
Journalist: Iranerin.
Chef: Was?
Journalist: Sie ist Iranerin.
Chef: Das können Sie nicht schreiben! Schreiben Sie Perserin.
Journalist: Also dann schreibe ich, dass das Mädchen nach Persien abgeschoben werden soll?
Chef: Nein Iran.
Journalist: Also jetzt doch Iranerin?
Chef: Schreiben Sie Perserin soll in den Iran abgeschoben werden. Das passt.
Journalist: In Ordnung. Aber warum ist das so wichtig?
Chef: Naja… Iran klingt halt so schmuddelig. Schurkenstaat und so. Und wir wollen das Mädchen doch gut darstellen. Persien klingt nach Hochkultur, Bauchtanz und Märchen aus tausendundeiner Nacht. Iran klingt nach Burkas und bärtigen Mullahs.
Journalist: Ach so. Ich verstehe.
Chef: Außerdem… Sie sind ja zu jung um sich noch an den Schah von Persien zu erinnern. Das war ein toller Monarch. Damals war da unten noch alles in Ordnung. So ein glamouröser und kluger Herrscher. Und wie die Perser ihm zugejubelt haben, das hätten Sie sehen müssen. Unsere Zeitung hat immer zum Schah gehalten.
Journalist: Das macht Sinn.

Chef: Aber ihre Schulnoten? Das muss sein, sonst ist sie nicht integriert. Deutsch, Mathe und so. Nicht so was wie Kunst und Sozialkunde.
Journalist: Gute Deutschnoten hat sie und in Mathe ist sie auch nicht schlecht.
Chef: Klasse. Das müssen sie erwähnen. Soll ja keiner denken, dass sie nur dem Sozialsystem auf der Tasche hängt, wenn sie mal groß ist. Irgendwelche Sexgeschichten?
Journalist: Wie bitte?
Chef: Ob sie einen Freund hat oder so.
Journalist: Ich weiß nicht so genau. Ich glaube nicht.

Chef: Recherchieren Sie da nochmal. Wenn sie einen Freund hat, dann sollte sie vielleicht so ein bisschen Sexy abfotografiert werden. Das mögen die Leser. Sie müssen die Menschen schließlich noch mit einem Adjektiv versehen, damit der Leser weiß, was er zu fühlen hat. „Die schöne Moneereh S.“, das klingt so ein bisschen nach diesen Hula-Mädchen. So nach exotischem Reiz und so. Da appellieren Sie an Träume bei unseren Lesern. Das ist wichtig.
Journalist: Und wenn sie keinen Freund hat?
Chef: Unschuldig! Eine orientalische Jungfrau. Unberührt. Eng.
Journalist: Das soll ich aber nicht so schreiben. Oder?
Chef: Nein! Natürlich nicht! Ich habe nur laut gedacht. Machen sie halt so ein bisschen Engelchen mit einer Spur Lolita. Beschützerinstinkt in Kombination mit Sex. Das zieht.

Journalist: Aber sollte es in dem Artikel nicht um ihre Abschiebung gehen?
Chef: Darum geht es ja! Wir verhindern ihre Abschiebung!
Journalist: Aber wie können wir ihre Abschiebung verhindern, wenn wir nur über ihr Sexualleben und ihre Schulnoten schreiben und überhaupt nichts zur Sache sagen?
Chef: Wir wecken Emotionen. Wir mobilisieren einfach ein paar Leute. Und welcher Amtsschimmel würde sich mit uns und dem Volkszorn, den wir entfesseln können, anlegen? Wenn wir sagen, „hier Leute, die hier schiebt ihr aber nicht ab“, dann wird sie nicht abgeschoben. Basta! Soll ich Ihnen mal was ganz ehrliches anvertrauen?
Journalist: Ja was?
Chef: Ich sage Ihnen das nur weil ich Sie mag und Sie müssen mir versprechen, dass Sie niemandem sagen, was ich ihnen jetzt sage und vor allem, wie ich es gesagt habe.
Journalist: Versprochen!
Chef: Vergessen Sie nicht, dass ich Sie jederzeit verschwinden lassen kann. Beruflich und anderweitig.
Journalist: Äh… ja.
Chef: Also hören Sie mir gut zu. Eigentlich ist mir dieses Kanakenmädchen so was von piepegal, das glauben Sie gar nicht. Von mir aus können die sie nach Timbuktu abschieben und dort von drei Riesennegern…
Journalist: Äh…
Chef: Ach egal. Vergessen Sie das eben. Der Kaffee, sie verstehen?
Journalist: Ich verstehe. Aber warum nehmen wir uns der Sache dann überhaupt an? Ich meine gestern haben wir noch einen Artikel über die kriminellen Ausländer geschrieben, mit dem Tenor, dass die alle weg müssen.
Chef: (lacht) Sie sind noch so jung und naiv! Genau das ist unsere Strategie. Solche emotionalen Einzelfälle mit denen profilieren wir uns in der Öffentlichkeit. Da kann dann keiner von der dreckigen Linkspresse mehr kommen und uns sagen, wir wären ausländerfeindlich. Da können wir uns hinstellen und sagen „Seht her! Wir haben die kleine *wiehießsiegleich* vor der Abschiebung gerettet und was habt Ihr getan?“ Wir können dann sagen „Seht her! Wir machen neutralen Journalismus. Wir sind weder links noch rechts. Wir sind investigativ!“.

Journalist: Also deshalb machen wir das?
Chef: Naja… das hat auch noch ein paar andere Gründe.
Journalist: Welche?
Chef: Wir müssen da auch an unsere Leser denken. Unsere Leser mögen eigentlich keine Ausländer. Aber jeder hat so seinen Ausländer den er liebgewonnen hat. Ali den Dönermann von Nebenan. Costas den Gemüseverkäufer. Fatima die schöne Backwarenverkäuferin. Jeder hat so seinen guten Ausländer. Wir müssen den Leuten das Gefühl geben, dass wir ihnen den nicht wegnehmen wollen. Wir müssen auch an die kleinen Leute denken. Und an unsere Leser… , die kleinen Leute.
Journalist: Jetzt verstehe ich. Das ist genial.
Chef: Das Konzept ist erprobt und funktioniert. Aber es gibt noch einen Grund.
Journalist: Welchen?
Chef: Naja… die Ausländer sind doch eh überall. Die kaufen uns auch.

Journalist: Stimmt! Aber was soll ich noch mit der Story machen?
Chef: Hmmm… Iran sagten Sie?
Journalist: Ja.
Chef: Dann bietet sich doch was mit Islam an oder so? Die soll schließlich in so einen Mullah-Staat abgeschoben werden. Schreiben Sie neben das Foto: „Soll dieser schöne Kopf verschleiert werden?“ Was Islamkritisches ist immer gewünscht!
Journalist: Gewünscht? Von wem?
Chef: (zuckt mit den Schultern) Wer ist John Galt?
Journalist: Wie bitte?

Der Chef lacht kurz und schaut den Journalisten an, als hätte dieser einen Insiderwitz nicht verstanden.

Chef: Eine Amerikanerin. (murmelt) … hat das geschrieben…
Journalist: Ich verstehe nicht. Was meinen Sie?
Chef: Ein Buch. Ich dachte Sie kennen das vielleicht. Sehr gutes Buch. Sollten Sie mal lesen. Hier und da vielleicht zu liberal für meinen Geschmack.
Journalist: Nein. Kenne ich nicht. Was hat das damit zu tun?

Chef: Unser alter Verleger war ein großer Mann. Mit Visionen. Es gibt einfach Leute, die haben so eine Schaffenskraft. Das sind natürliche Eliten, einfach weil sie dazu bestimmt sind, es zu sein. So einer war unser Verleger. Wir sind nicht einfach irgendwer. Wir haben Ziele. Wir wollen was für uns erreichen und für Deutschland, wir vom Verlag. Diese Schaffenskraft ist das was wir wollen. Steuern runter macht Deutschland munter! Schluss mit Hartz-IV-Beschiss auf Florida und den ganzen Sozialschmarotzern! Wir wollen dem hart arbeitenden Bürger etwas geben. Ein Volksradio oder einen Volks-PC zum Beispiel.
Journalist: Also das ist das Ziel?
Chef: Naja… genau betrachtet geschieht das mehr nebenbei. Eigentlich wollen wir eher etwas verhindern, als etwas erreichen.
Journalist: Was verhindern?
Chef: Verrücktheiten eben. Da draußen laufen so viele Verrückte herum. Linke, Protestierer, Autonome, Sozialisten, Kommunisten, arbeitsunwillige Schmarotzer, Ökos und jetzt neuerdings auch Islamisten. Wir wollen, den Leuten Orientierung geben. Den einfachen Leuten Orientierung geben, sonst rennen die diesen Anderen hinterher und dann haben wir hier morgen Kommunismus oder die Scharia. Wissen Sie: Es geht um Kultur. Kulturkreise. Clash of Cultures. Wir oder die. Ich habe eigentlich garnichts gegen Hinrichtungen, auch wenn ich die im Iran immer kritisiere. Wenn ich das mit den ganzen hier Kinderschändern mitkriege, dann wünschte ich mir doch so eine ordentliche Steinigung. Insgeheim tut das doch auch jeder unserer Leser. Es müsste halt eine deutsche Steinigung sein und keine islamistische. Wissen Sie noch wie dieses unsympathische Backpfeifengesicht, dieser Magnus G. den kleinen Jakob von Metzler ermordet hat?

Journalist: Ja das weiß ich noch. Die Folterdiskussion.
Chef: Die Folterdiskussion. Genau. Wir müssen bei so was ein Bisschen unkorrekt sein, politisch gesehen. Die Leute wollen das. Wir wollen, dass die Leute das wollen. Wir sind ja auch ein großer Verlag und haben mehrere Zeitungen. Die kleinen Leute lesen die Blöd und die mit Studium lesen den Planet. Das ist schließlich auch aus unserem Hause. Der Planet schreibt eigentlich das gleiche wie wir. Nur in längeren Sätzen. Aber wir sind eben das Flaggschiff. Die meisten Intellektuellen mögen uns ja gar nicht. Aber trotzdem ist es so, dass uns alle kaufen. Die Rechten kaufen uns weil wir ihren Gefühlen und Denkmustern entsprechen. Die Linken kaufen uns, um sich über uns lustig zu machen oder aufzuregen. Und die Unpolitischen kaufen uns wegen der Titten und Sexgeschichten. So einfach ist das. Wir machen Meinung und dabei viel Geld. Und wir rahmen Leute ein.
Journalist: Was meinen Sie mit einrahmen?
Chef: Schauen Sie mal. Da haben wir diese ganzen linken Promis angeschrieben und ihnen angeboten, dass sie auf einem Werbeplakat alles schreiben können, was sie wollen. Auch uns kritisieren durften sie. Und die meisten waren so dumm und haben mitgemacht. Dann mussten wir nur noch unser Logo unter diese Leute setzen und schon haben sie sich selbst jegliche Glaubwürdigkeit genommen. Wie wollen diese Leute uns noch kritisieren, nachdem wir selbst ihre Kritik an uns noch zu unserer Werbung gemacht haben?
Journalist: Genial! Und was mache ich jetzt mit dem Artikel über das iranische Mädchen?
Chef: Ach. Schreiben Sie irgendwas, was das Herz oder die Eier unserer Leser anspricht und lassen Sie die öffentliche Meinung den Rest erledigen. Wenn alles nichts hilft, diffamieren Sie den Beamten, der für die Abschiebung zuständig ist. „Herzlos-Beamter will schöne Perserin abschieben“ oder sowas. Selbst wenn der uns verklagt. An der Auflage verdienen wir mehr, als seine Anwälte, seine Klage und sein ganzes Scheißleben wert sind. Wenn wir mit dem fertig sind, dann kann der sich doch nur noch untern Gasherd legen. Der kann es sich gar nicht leisten eine Klage gegen uns zu verlieren. Oder zu gewinnen.


Bild-Hetze gegen Hartz-IV-Empfänger

Manchmal schafft es sogar die Bild-Zeitung sich noch selbst zu unterbieten und heute war einer dieser Tage.
Unter der reißerischen Überschrift „Hartz-IV-Sauerei!“ blies die Bild-Zeitung zum kollektiven Empörungs-Angriff auf die Hartz-IV-Empfänger. Hierbei entblödete sie sich nicht einmal, den doch recht verstaubten Kampfbegriff des „Drückebergers“ aus der Mottenkiste zu holen.

Hintergrund des Artikels war die Bilanz der Bundesagentur für Arbeit, nach der im vergangenen Jahr mehr finanzielle Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger erhoben worden seien, als jemals zuvor. Insgesamt sollen dies laut Bild 912.000 Fälle gewesen sein.
Doch handelte es sich hierbei wirklich um Trickser und Sozialbetrüger, wie die Bild-Zeitung mit ihren reißerischen Unter-Überschriften suggerieren wollte?
Dies widerlegt Bild in der Hoffnung darauf, dass ihre Leser zu blöd seien, auch den unter einer Überschrift stehenden Artikel zu lesen, selbst wieder.

Zitat: „Meistens wurden im vergangenen Jahr Strafen verhängt, weil die Hartz-IV-Empfänger Meldefristen nicht eingehalten haben (582.253), alos z.B. trotz Einladung nicht beim Jobcenter erschienen.“
Nach Bild-Logik ist also jeder der nicht sofort Gewehr bei Fuß steht, wenn das Arbeitsamt ihm einen Termin gibt, ein „Drückeberger“.

Ebenso unspektakulär lesen sich die anderen Fallgruppen:
„In 147.435 Fällen gab es Strafen, weil die Arbeitslosen gegen Pflichten aus der Eingliederungsvereinbarung verstoßen haben. 138.312-mal wurden Strafen verhängt, weil die Betroffenen die Aufnahme einer Arbeit, Ausbildung oder Weiterbildungsmaßnahme verweigerten.“
Es kann immer Wechselfälle des Lebens geben unter denen ein arbeitswilliger Hartz-IV-Empfänger einen Termin verpasst und auf einen sturen Sachbearbeiter beim Jobcenter trifft. Alle Betroffenen deshalb pauschal als faul zu brandmarken, ist eine billige Diffamierung.
Auch könnte die Zunahme der Fälle mit einer strikteren Gesetzeshandhabung durch die Jobcenter zusammenhängen, doch solche komplexeren Gedankengänge erlaubt sich die Bild weder selbst, noch traut sie sie ihren Lesern zu.

Stattdessen werden einige Beispiele für angebliche Tricksereien benannt, insgesamt fünf an der Zahl.
Neben einem Beispiel, welches tatsächlich etwas skurril erscheint und in dem jemand, der eine Erbschaft von 240.000 EUR erhielt weiterhin Hartz-IV haben wollte, erscheinen die anderen Beispiele von „Drückebergern“ in Wirklichkeit menschlich sehr verständlich und oft scheinen die Betroffenen juristisch auch im Recht gewesen zu sein.

Ein Journalist aus Berlin sollte sich bei drei Arbeitgebern vorstellen und nahm nur zwei Termine wahr. Den dritten versäumte er. Bild schrieb er „verpennte“ den Termin, woran ich allerdings meine Zweifel habe, denn nach Bekunden der Bild läuft seine Klage gegen die Kürzung seiner Leistungen seit mehr als fünf Jahren und ging durch mehrere Instanzen. Ich glaube kaum, dass sich die Justiz mit so einem Fall derart lange beschäftigen würde, wenn die Ursache seines Versäumnisses nur Faulheit oder Schlafbedürfnis gewesen wären.

Eine Frau hatte aufgrund eines TV-Gewinns ihre Leistungen gekürzt bekommen. Sie klagte dagegen, mit der Begründung, dass ihr ein Schonvermögen von 12.900 EUR zustehe. Unabhängig davon, ob ihr dieses Schonvermögen nach einem TV-Gewinn nun rechtlich zusteht oder nicht, frage ich mich doch warum die Tatsache, dass sie versucht gegen einen belastenden Verwaltungsakt zu klagen sie zur „Drückebergerin“ machen soll.

Einer anderen Frau wurden Leistungen gestrichen, weil sie mit einem Mann zusammenzog, der eigenes Gehalt bezog. Sie begründete ihre Klage unter anderem darauf, dass nicht berücksichtigt worden sei, dass er Unterhalt für ein Kind zahlen müsse. Wenn dies der Fall ist, hätte sie allerdings Recht, denn Kindesunterhalt geht rechtlich vor Unterhalt an eine Partnerin.

In einem Fall hatte sich ein Mann geweigert an weiteren Fortbildungsmaßnahmen des Jobcenters teilzunehmen, da er diese Veranstaltungen für Zeitverschwendung hielt. Auf den Veranstaltungen säßen die Leute stundenlang vor dem Computer und sähen Pornos oder spielten Schach. Inzwischen lese dieser Mann keine Post vom Jobcenter mehr und bekomme auch keine Leistungen. Doch wie könnte jemand, der überhaupt keine Leistungen mehr in Anspruch nimmt ein „Abzocker“ sein?

In der Darstellung der Fallbeispiele durch Bild offenbart sich eine menschenverachtende Sichtweise auf Hartz-IV-Empfänger, nämlich die, den Empfänger von Sozialleistungen nicht als Bürger zu sehen, der einen Rechtsanspruch auf eine Leistung hat, sondern vielmehr als Bittsteller, der zufrieden sein müsse, mit dem was man ihm gibt.
Und wehe er klagt sein Recht ein! „Almosen nehmen und dann auch noch Ansprüche stellen“, so die dahinterstehende Denke.
Widerwärtig.

Und da die Menschen, die Bild schreiben, klüger sind, als die, die Bild glauben, kann man nur Absicht vermuten:

Die Absicht, die arbeitende Unterschicht und untere Mittelschicht gegen die Hartz-IV-Empfänger aufzustacheln. Die Absicht zu entsolidarisieren und zu spalten.


Denkt Euch Doch Die Unhinterfragte InterPUNKtion! oder ~Eisenhauer~

gusseisen
Gusseisenschwert…

Ach, um es klassisch zu beginnen
Denn ich liege fast
Schon in den Linnen
Hab heute früh ich
Trotz all “Hottehü”
Mit verbleibender Kraft
Ich auf’s Pferd nicht geschafft.

Statt dessen ich fand
Mit einem Mal
Nachdem mir Google orakelnd befahl
Etwas zu beweisen
Vier-Sechs Zoll kaltes Eisen
Mag genug sein
Um Leuten den Tag zu vermeisen

Es war bloß Fragment
Aus gußeisern Zaun
Doch genug es jemand
Auf die Rübe zu hauen
Doch weil ich so friedlich
Ging um die Katen
War mir weder nach Grab und erst recht nicht nach Spaten!

Und selbst wenn Kali die Welt verschlinge

Das gierige Weib

Der willige Mann

Wächst doch immer Gras über alle Dinge

Oh wie ich gern

Würde

und..

Hätte/verschlinge

Menschen
Insekten
Und Humanisten!
Wenn DIE nur wüssten,
Was die Antichristen…………….

Wären wir alle bald frei von allen “~ismen”

Glaub an Snake Plissken! Und andere Dinge

…und mach Dir die Bilder im Kopf selbst was wert………..

Mit nem Gusseisenschwert!


SPIEGELblog- Medienkritik aus fragwürdiger Ecke

Über ein Leitmedium wie den Spiegel kritisch zu berichten und dessen durchaus manipulative Tendenzen aufzudecken ist ein ehrenvolles Anliegen. Diesem Anliegen hat sich der Spiegelblog, der von dem Hamburger Journalisten und Autor Thorsten Engelbrecht betrieben wird, verschrieben, welches verspricht „kritische Analysen über ein deutsches Nachrichtenmagazin“ zu liefern.

Das Blog nimmt damit vordergründig den Gedanken des Bildblogs auf, welches bereits seit Jahren Deutschlands größtem Boulevardblatt erfolgreich auf die Finger schaut und auch mit witzigen und kreativen Ideen auf den Stil und die Machenschaften von Bild aufmerksam macht. (z.B. „Wir fotografieren zurück“ oder dem „Schlagzeil-O-Mat“).

Auch das Spiegelblog trifft an einigen Punkten den Nagel auf den Kopf, wie beispielsweise mit seiner Kritik an der peinlich plumpen Art und Weise, in der der Spiegel versuchte, Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten der SPD in Stellung zu bringen.

Wer sich allerdings ein Wenig mehr mit dem Spiegelblog und der Person des Torsten Engelbrecht beschäftigt, kann dabei doch ein ungutes Gefühl bekommen. Denn im Spiegelblog tauchen immer wieder Artikel auf, in denen es nur vordergründig um die Berichterstattung über den Spiegel geht. In manchen Beiträgen scheint die eigentliche Stoßrichtung eine andere zu sein.

Denn wenn es um bestimmte Themen wie Impfungen, 9/11 oder Amerika allgemein geht, zeigt sich, dass der Verfasser erhebliche Tendenzen zur Verschwörungstheorie hat, welche weit über ein Hinterfragen der offiziellen Berichterstattung und kritischen Journalismus hinausgeht .
In einem Artikel namens „9/11: Der SPIEGEL und die Unfähigkeit, die offizielle Version zu denAnschlägen konsequent als Lügengebäude zu entlarven“ ist zu lesen:
„Schlimm nicht zuletzt auch deswegen, weil das Nachrichtenmagazin dabei außer Acht lässt, dass eben die offzielle [sic!] Theorie zu 9/11 die größte, um nicht zu sagen einzige Verschwörungstheorie ist…“
Wenn man diesen Satz wörtlich nimmt, so ergibt sich die kühne Behauptung, dass alle nichtoffiziellen Theorien keine Verschwörungstheorien, sondern wohl die Wahrheit seien. Vielleicht ist aber auch das Wort „einzige“ hier nur unglücklich gewählt. Doch wenn man auf die Links schaut, findet man direkt einen Verweis auf ein Lied der HipHop-Combo „Die Bandbreite“, die wegen ihrer gar zu plumpen Zentralsteuerungshypothesen mit antiisraelischem und antiamerikanischem Unterton zumindest in weiten Teilen der linken Szene nicht mehr gut gelitten ist.

Auch die Titel der anderen Links sprechen für sich und zwar weniger wegen den betreffenden einzelnen Links, sondern mehr wegen deren Gesamtkomposition:
- „Studie: 147 Konzerne Regieren die Welt“
- „Frontal21: Das Pharmakartell – wie Patienten betrogen werden“
- “Mr. Dax” Dirk Müller: Warum unser Geldsystem regelmäßig kollabieren MUSS“
- „Chef der Atlantik-Brücke: “Die USA werden von 200 Familien regiert”
- „Politik und Mobilfunkindustrie: verflochten, verdrahtet, verzahnt“

Aufschlussreich ist auch, dass Torsten Engelbrecht, der Autor des Spiegelblog, einer eigentlichen Lappalie einen ganzen und ausführlichen Artikel widmet. Der Spiegel hat nämlich tatsächlich in einer Publikation auf Spiegel Online auf die, wie Engelbrecht behauptet, illegale Webseite Esowatch verwiesen.

Nun ja…

Auch ich würde Esowatch nicht unbedingt in einer wissenschaftlichen Arbeit zitieren, aber dass Engelbrecht sich darüber dermaßen echauffieren konnte, hatte wohl einen ganz anderen Grund. Schließlich fand er für seine „Erkenntnisse“ auf dem Gebiet der Medizin nicht gerade wohlwollende Erwähnung auf Esowatch.

Dabei mag es durchaus noch nachvollziehbar sein, dass man Spiegel Online vorwirft, aus einer Quelle zitiert zu haben, deren Seriosität nicht gänzlich gesichert ist. Wenn man allerdings im selben Artikel freimütig aus Informationen des Kopp-Verlages (Deutschlands meistgeschätztem Anbieter für krude Literatur) zitiert, so ist das ein eindeutiges Eigentor.
Udo Ulfkotte, ein Autor aus dem Kopp-Verlag, verbreitete schon einmal die Behauptung, muslimische Einwanderer würden einen Fäkalien-Dschihad gegen die Einwohner westlicher Länder führen.

Sowohl Ulfkotte als auch Engelbrecht waren schon Interview-Partner der (rechts-)libertären Zeitschrift eigentümlich frei, ebenso wie Götz Kubitschek.
Großes Lob erntete Torsten Engelbrecht ebenfalls von einem anderen Autor des Kopp-Verlages, Gerhard Wisnewski, der vor allem für seine verschwörungstheoretischen und tendenziell rechtsgerichteten „alternativen Jahrbücher“ bekannt ist.
Naja… jedem seine Meinung…
Das Spiegelblog möchte jedenfalls dazu beitragen, „die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, selbst Leitmedien wie dem SPIEGEL nicht blindlings Glauben zu schenken“.
Wenn ich mit diesem Artikel dazu beitragen konnte, dass die Leser dem Spiegelblog nicht blindlings Glauben schenken, so habe ich mein Werk getan.


Wie ein Fluch zu gestalten ist

EXOTERISCHE ANWENDUNG OKKULTER MASSNAHMEN

might be

Dieser Text wurde ins Leben gerissen, weil mir ein alter Freund vor langer Zeit eröffnete, dass Flüche dauerfristig eher uninteressant sind, meist jedoch zumindest wirkungsvolle und bisweilen unterhaltsame Resultate zeichnen. Auf jeden Fall sind sie im Gegensatz zu Beleidigungen straffrei, wenn sie kostenlos, also nicht im Auftrag Dritter gegen Entgelt gesprochen werden.
Es handelt sich hierbei um eindeutig Schwarze Magie.
Wer keine Lust hat, sich Flecken auf der Seele zu holen, lässt es also lieber bleiben…

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Ein Gegenstandpunkt unter Roten

Marxist Coolface

Mit diesem Artikel stelle ich mich wahrscheinlich der politischen Überzeugung einiger FGZ-Autoren diametral entgegen und ich weiß, dass ich auch den einen oder anderen unserer geschätzten Leser vergrämen könnte.
Trotzdem hoffe ich, dass Ihr alle Eure Freude am Lesen dieser Zeilen und dem was eigentlich zwischen ihnen steht, habt.

Damit die werten Leser nun meinen Standpunkt einordnen können, sollte ich mich an dieser Stelle vielleicht einmal selbst politisch verorten.

Ich bin liberal im angloamerikanischen Sinne, nicht im deutschen Sinne in dem Liberalismus oft als Synonym für Marktradikalität missverstanden wird:

Politisches Viereck

Ich vertrete eine möglichst ausgeprägte Freiheit im persönlichen Bereich, bin aber der Auffassung, dass demokratische Einflussnahme auf wirtschaftliche Prozesse nur mit Hilfe starker und gut ausgestatteter staatlicher Institutionen möglich ist. Der Staat hat für mich auch eine Umverteilungsfunktion von Waren und Ressourcen, wobei sich diese Umverteilung an allgemein akzeptierten ethischen Grundsätzen und nicht an Gesichtspunkten der Markttauglichkeit orientieren darf.

Ich wage zu bezweifeln, dass eine solche Umverteilung immer ohne Druck und auf freiwilliger Basis erfolgen kann.
Aus diesem Grunde glaube ich, dass ein gewisser staatlicher Zwang das Ausleben von persönlicher Freiheit des Einzelnen überhaupt erst möglich macht.
Ich halte es für eine unabdingbare Notwendigkeit, dass Staat und Gesellschaft weiterhin über Machtmittel verfügen, die starke Gruppen und Einzelindividuen daran hindern können, ihre überlegene Position zu Lasten des Schwächeren auszunutzen.

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Florian K. liest den Koran- Des Projektes zweiter Teil

Dies ist nun der zweite Teil meines Koranprojektes, von dem wohl einige gedacht haben, ich würde es nicht mehr weiterführen.
Wie immer ist ABSOLUTE VORAUSSETZUNG zum Verständnis, die Einleitung zum Projekt gelesen zu haben. Zum Gewinn von Fleißpunkten empfehle ich außerdem das Lesen des ersten Projektteils.
Ich muss gestehen, ich habe lange gebraucht um mich [...]

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Plan zur systematischen Wegirrationalisierung des Geistes in 5 Schritten.

Kein Foto vorhanden
Fangfrage aus dem Bereich Bibliothekswesen:
was tun, wenn man Platz braucht?

Antwort:
alte Bücher wegwerfen. Liest ja eh keiner.

Doch zunächst eine kleine Vorgeschichte: eine nicht näher genannte Hochschule. ZOOM. Irgendwo in Mitteldeutschland. ZOOM. In einer Stadt am Main, in der auch der Namensgeber der Hochschule einst in seine Windeln machte. ZOOM
ZOOM. Institut für Slavische Philologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Naja, zu konkret. Und Konkretsein is the new kitsch. Denn so etwas passiert bundesweit, täglich, jährlich, immer. Nicht Einzelfall, sondern Regel.

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Kafka gefällig?

Gibt’s genug: die Schulen in Deutschland und Österreich erhalten derzeit in grossen Mengen die Neu-Ausgabe des Meisterwerkes “Das Schloss” von Kafka.

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Leere und volle Taschen

Nein, es geht diesmal nicht um die Banker-Gier. Es geht eher um großzügige Geschenke aus ihren Etagen. Oder darum, was es in den gewöhnlichen Nachrichtenmeldungen an uns bedeutet, wenn die Herrschaften hier und dort “alles noch mal durchrechnen” müssen. Das dauert dann manchmal Tage, Wochen, Monate, zuweilen Jahre, die haben wir zu warten. Wenn man zum Beispiel bei Sozialausgaben 5 Euro zulegen will, Euro, nicht Billionen.

200_milliarden_mark

Na gut, wir haben nun alle gelernt, dass es beim Staat wie in der Haushaltskasse von dir und mir zugeht: nur das was drin ist kann man ausgeben, ganz einfach. Deswegen: Rechnen! Und das ist wahnsinnig komplex, eben mindestens so komplex wie die Geschichte mit meiner Haushaltskasse und der monatlichen Gehaltsüberweisung.

Bei so viel Rechnerei kann man schon mal ein paar Euro übersehen, zumindest damit genug Miese übrig bleiben, um uns das Sparen zu verkaufen, das staatliche Sparen an uns natürlich. Nein, nichts übersehen sie beim Warenkorb für ALGII, da checkt man jede Schrippe auf Zehntel Cent.

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Florian K. liest den Koran- Teil 1 des Projektes

Zunächst muss ich den Leser hiermit bitten, die Einleitung zu diesem Projekt zu lesen. Anderenfalls sind eine Einordnung und ein Verstehen der von mir verfassten Betrachtungen nur schwer möglich.
Als Nächstes möchte ich (ich weiß, das ist viel verlangt) den Leser auch noch bitten, die Suren 1 und 2 aus der vorliegenden Koranübersetzung zu lesen. [...]

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Occupy Germany! Der Tag aus Bloggersicht

15. Oktober 2011, ein Tag, den man sich merken sollte. Erstmals gingen in der ganzen Welt, in über 900 Städten, Menschen gegen das aus dem Ruder gelaufene Finanzsystem und für mehr demokratische Partizipation auf die Strasse. Auch in Deutschland gab es in vielen Städten Veranstaltungen und ein paar Blogger haben sich zusammengetan, um ein kleines [...]

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Airport-Security: Überraschungen

Traffic durch die großen Gates der Metropolen hindurch, die Flughäfen besonders: Trotz Web eine Bedingung unseres gegenwärtigen Lebens. Mit viel Sicherheit drum heraum. Mit viel Sicherheit drum heraum, wie auch auf Rhein-Main Airport!
Und die bringt die ganze schöne Flexibilität manchmal durcheinander.
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UNTOTE

Mad for stalking

PUNK IST EIN ZOMBIE!

und sein Schlaf wird gestört

es ist hungrig wie wild

wenn es gefressen hat

Und wenn es Trommeln hört

Lücke

PUNK IST EIN ZOMBIE!

ganz von Kugeln zerrissen

und es ist hinter dir her

es hat offene Brüche

aber kein schlechtes Gewissen

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Die Prinz kriegt den Schweinehirten: Das Sommermärchen ist wahr geworden.

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Das Sommermärchen ist wahrhaft wahr geworden und die Japanischen Frauen sind Weltmeister geworden. Dies gilt, obwohl ihr Medienmenschen, Werbepartner und deutsche Fußballexperten noch immer Vuzuellahaft rumtrötet, dass man Euch in dieser “schönen WM”, die “stimmungsmäßig gut” war und “den Frauenfußball voran gebracht hat”, das “Sommermärchen II” verweigert hätte, nämlich den Titel für die “Deutschen Frauen”. Dies aber zeigt 1. schlechtes Gedächtnis (verzeihlich) 2. mangelnde Kenntnis von Märchen (unverzeihlich). Denn 1. wurde die MännerWM in Deutschland deshalb zum Sommermärchen, weil die Klinsmannschen Mannen viel besser gespielt haben, als man es von den landeseigenen Rumpel(stilzchen)fußballern zuvor erwartet hatte. Die Deutschen Frauen hingegen gingen ruhmbekränzt in diese WM…ihr Sieg hätte nichts überraschendes gehabt, es wäre das zu erwartende gewesen, noch dazu als Fortsetzung eines Männermärchens, und Fortsetzungen sind meist mieser als Teil 1. Damit kommen wir zur Märchenlogik: Kriegen in den Märchen etwa die haushohen Favoriten am Ende den Pokal? Nein, die Prinz kriegt den Schweinehirten und Aschenputtel kriegt den Prinzen, mögen sich ihre beliebten und attraktiven Schwestern Solo und Hope noch so sehr in die engen Fußballschuhe hineinzwängen.

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Shortcuts I – Stevenson, Chesterton & Hemingway

Zur Urlaubszeit mal einen längeren Text lesen? Dafür bieten wir euch ein paar Besprechungen bemerkenswerter Bücher an.

Robert Louis Stevenson – Das Licht der Flüsse. Eine Sommererzählung

In den letzten Jahren erlebt Robert Louis Stevenson auch im deutschen Sprachraum eine Renaissance, oder, um es präziser zu formulieren, eine Neuentdeckung. Eindrucksvoll zeigt sich, daß er viel mehr ist als „nur“ der Autor der Schatzinsel und der Erzählung von Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Vieles wurde erstmals übersetzt, und jedes Buch ist seine Entdeckung wert.

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Film: Kultur oder Kommerz? Der Kampf um die Stadt

Die Dokumentation “Kultur oder Kommerz” von Arte nöchte rund um die Auseinandersetzungen um das Leben in der Stadt in ganz Europa Perspektiven aufzeigen, um die Stadt von morgen sozial gerechter zu gestalten.

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Finanzmarkt: Frankfurter Gewerbesteuer-Umzug

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Mit Gottes und meiner Hilfe

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Charles Portis Spätwestern True Grit

Bei Howard Hawks lernte John Wayne seine Westernrollen mit mehr Selbstironie zu spielen. Dies half dem alten Haudegen auch 1969, als er für die Rolle des Rooster Cogburn im Film Der Marshall von Henry Hathaway mit dem einzigen Oscar seiner Karriere ausgezeichnet wurde, zu einer Zeit, als das „New Hollywood“ das US-amerikanische Kino revolutionierte.

Der Marshall basiert auf dem Spätwestern von Charles Portis, True Grit, erschienen 1968 als Fortsetzungsroman in einer Zeitschrift. Das Buch war Portis’ größter Erfolg.

Die erneute Verfilmung

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