Frankfurter Gemeine Zeitung

Bildwesen

LICHTER AGORA – Verhandlungsort von urbanen Themen

Im Rahmen des LICHTER Filmfests vom 19. – 24. März 2013 wird das “Thema Stadt” zu einem zentralen Verhandungspunkt.

Am Samstag, dem 23. März 2013, von 14:00 – 20:00 Uhr wird das Festivalzentrum, VAU, Mainzer Landstraße 23 zum Verhandlungsort von urbanen Themen – als LICHTER AGORA

Es gibt keine Zukunft jenseits der Stadt“ – Arno Brandlhuber, Gastgeber der AGORA

Die AGORA ist ein offenes Gesprächsforum, in dem unterschiedliche Fragen zur Stadt, ihrer Wahrnehmung, ihrer Politik und Planung diskutiert werden. In der AGORA treffen Filmemacherinnen auf Stadtplaner, Immobilienmakler auf Aktivisten und Stadtforscher auf Künstlerinnen – Und sprechen über ihre Erfahrungen, ihre Perspektive und ihre Vorstellungen von Stadt. All dies findet im Rahmen eines sechsstündigen Staffelgesprächs statt, in dem die Themen fließend mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wechseln und verschiedenste Aspekte urbanen Lebens berühren.

Das Setting der Veranstaltung soll das Publikum dazu einladen, gleichberechtigt mit unseren Gästen zu debattieren. Dabei nähern wir uns der Komplexität und Dichte der Stadt immer wieder auch durch Vorträge, Präsentationen und Filmscreenings an, wodurch die Möglichkeit besteht, zu jedem Zeitpunkt in das Gespräch einsteigen zu können. So wird die AGORA zu einer Stadt im Kleinen und einer multimedialen Installation, die sich um alle möglichen Fragen dreht – Und um eine einzige: Wohin mit der Stadt?

Die AGORA wird moderiert von dem Berliner Architekten und „nomadischen“ Stadtforscher Arno Brandlhuber und Nikolai von Rosen, Stadtforscher an der ETH Zürich und Künstler aus Berlin.

 

THEMENÜBERSICHT:

14:00 BIS 16:00 UHR: PRIVATHEIT UND ÖFFENTLICHKEIT
Nirgends kommen sich Privates und Öffentliches so nahe wie in der Großstadt. Von der privaten Wohnung über die Hinterhöfe und B-Ebenen bis zum öffentlichen Raum spielt sich Stadtleben zwischen diesen Polen ab. Neue Technologien und Politiken ändern dieses Gleichgewicht. Dazu gehören die Privatisierung des öffentlichen Raums, seine Kontrolle durch Überwachungstechnologie, aber auch neue Möglichkeiten der Vernetzung und Partizipation.

Mit:

- Carlos Becker (Politikwissenschaftler und flanierender Stadtforscher, Frankfurt)
- Frank Junker (Geschäftsführer öffentliche Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt)
- Mediengruppe Bitnik (Künstlerkollektiv, arbeitet zum öffentlichen Raum, Zürich)
- Frank Weber (Kriminalpräventive Stadtplanung, Frankfurt)
- Oskar Mahler (Künstler & Präsident „Treffpunkt Bahnhofsviertel“, Frankfurt)

16:00 BIS 18:00 UHR: DIE ÖKONOMIE DER STADT
Auf der Suche nach ökonomischem Erfolg ziehen Menschen in Städte, die sich in einem zunehmenden weltweiten Standortwettbewerb befinden. Die Ungleichheit wächst von Chongqing bis Detroit, von Frankfurt bis Wuppertal. Die Ökonomie spielt auch für die Gestaltung der Städte eine wichtige Rolle: Der Marktwert von Immobilien wirkt sich auf Bebauung, Mieten und damit auf die soziale Struktur von Städten aus. Doch wie entsteht dieser Marktwert und welchen Einfluss können Bürgerinnen und Bürger, kann die Politik darauf nehmen?

Mit:

- Christian von Borries (Musiker und Künstler, Berlin)
- Daniela Wagner (Bau- und wohnungspolitische Sprecherin, Bundestagsfraktion Die GRÜNEN, Darmstadt/Berlin)
- Marion Schmitz-Stadtfeld (Leiterin „Integrierte Stadt- und Gewerbeflächenentwicklung“, NH Projektstadt)
- Daniel Mullis (Institut für Humangeographie, Universität Frankfurt)

18:00 BIS 20:00 UHR: AUF DIE BARRIKADEN – GESCHICHTEN VOM HÄUSERKAMPF
„Jeder Stein der abgerissen, wird von uns zurückgeschmissen“ – Zur Hochphase des Frankfurter Häuserkampfs in den 60er und 70er
Jahren war dieser Spruch auf den Hausfassaden im Westend zu lesen. Zum LICHTER-Schwerpunkt „Stadt“ möchten wir die Geschichten von Protest und Aufbruch erzählen: im Film und auf der Straße und von gestern bis heute. Wir fragen: Wie haben sich die Proteste um Stadt seither verändert? Wo verlaufen heute die Frontlinien um Stadtentwicklung und urbane Teilhabe?

Mit:

- Kelly Anderson (Filmemacherin, My Brooklyn, New York)
- Wolf Wetzel (Autor und Publizist, u.a. Aufstand in den Städten, Frankfurt)
- Cornelia-Katrin von Plottnitz (Stadträtin, Bündnis 90/Die Grünen, Frankfurt)
- Tim Schuster (Initiative Offenes Haus der Kulturen, Frankfurt)
- und weitere Gäste

AB 20:00 UHR: PHILOSOPHISCHES GESPRÄCH ZUR STADT
Zum Abschluss des Staffelgesprächs wollen wir die Themen des Tages – von Privatheit und Öffentlichkeit, Geld und Macht, Aufstand
und Protest – auf einer allgemeineren Ebene wieder aufnehmen. In einer entspannten Runde möchten wir grundsätzliche Fragen zum
Wesen des Städtischen, den Grenzen von Urbanität und der Wahrnehmung von Stadt stellen: Was ist Stadt? Welche Konzepte und Bilder gibt es von der Stadt? Ist „Stadt“ im Wesentlichen eine spezifische Ansammlung und Konzentration von Menschen und Gebäuden – oder vielmehr etwas Qualitatives?

Mit:

- Arno Brandlhuber (Architekt & „nomadischer“ Stadtforscher, Berlin)
- Nikolai von Rosen (Künstler, Berlin)



Ausstellung “NEOFASCHISMUS IN DEUTSCHLAND” im Studierendenhaus

Noch bis zum 18.11. tägl. 10 Uhr bis 22 Uhr, Campus Bockenheim, Studierendenhaus: NEOFASCHISMUS IN DEUTSCHLAND. Die Ausstellung informiert über Ideologie und Praxis des Neofaschismus und benennt Ursachen für die Ausbreitung rassistischen und nationalistischen Denkens und Handels. Mit aktuellen Informationstafeln „Den Opfern ein Gesicht geben“ wird über die NSU – Morde informiert. Alle Veranstaltungen finden im Studierendendenhaus / Campus Bockenheim statt, dessen Weiterbestehen als offener soziokultureller und politischer Freiraum nach dem Verkauf an die ABG Holding gefährdet ist. Veranstaltung im Rahmen der HÜLYA-TAGE – Gegen rechtspopulistische und rassistische Hetze – Gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.Die Veranstaltungen werden organisiert vom „Offenen Haus der Kulturen e.V.“ und vom „Dritte Welt-Haus e.V.“ Unterstützer: AStA der J.W. Goethe-Universität, Club Voltaire, Frankfurter Fanprojekt, GEW-BV-Frankfurt, IG-Metall Ffm, KAV, LAGG, Türkisches Volkshaus, VVN-BdA


Nicht ohne Narben sterben

Zugegeben: die ersten holt man sich unfreiwillig, danach eine, um zu wissen, was die Stunde geschlagen hat, eine Zeit lang sucht, vemisst oder meidet man sie; letzendlich nimmt man Verletzungen in Kauf.

..,-

Phase Zwei bedeutet Übertragung. Kein Mensch weiß, wie es dem Anderen geht. Nichts desto Trotz darf es nicht verboten sein zu mutmaßen: brauch ich diese Wunde auch noch, kann ich daraus noch etwas lernen, ist diese Lektion für jemand anders bestimmt und wenn ja: lasse ich diese Person ins offene Messer laufen, warne oder schütze ich sie oder pflege im Nachhinein ihre Wunden. In mönchen Zeiten ist es angebracht, sich darauf zu beschränken. Andere Zeiten erfordern größeren Mut.-

TRAGWEITE

ALS wäre es hier nun eine Schreibmaschine, (nebenbei: ein Wort wie es nur die Deutsche Sprache in dieser Gestalt fabrizieren kann -ich meine damit die “Schreibmaschine”, nicht das ALS), will nun überlegt sein, wofür man aus welchen Gründen Verantwortung übernimmt. Tragen muss man sie sogar als Sündenbock.
Schätzungsweise dürfe das genaue Gegenteil der Märtyrer sein, obwohl die Menschen gerne aus dem einen das Andere machen und umgekehrt.
Es scheint mir, auf das Einzelschicksal gelegt, hauptsächlich eine Frage der persönlichen Haltung zu sein, als was man sich selbst gern empfindet.
Und wozu man sich machen lassen will und wozu nicht.

Opfer, Täter, Selbstverräter,
“UND DIE STIMMEN SANGEN: “Which Side Are You On?”

Wer in DUalismen denkt stellt sich meist ein Bein und anderen gern Fallen (wie tief auch immer sie mögen). Diese Art des Denkens verbaut einem Menschen alle weiteren Optionen, und hindert den Betreffenden daran, den Weg in Richtung Dimension X (einer beliebigen wünschenswerteren Raumzeit-o.ä-Variable als den bisher erdachten) fort zu schreiten7 anzugelangen (o.Ä.). Ebenso drängt man damit jedwede Andere in eine bestimmte Denkrichtung, und das ist nicht nur nicht fair, man riskiert auch Prügel: Nicht jeder lässt sich beherrschen. Nicht immer ist Rattziao omnipotentlö.

Manche Dinge erscheinen naturgemäß zweidimensional. Vielleicht wäre es anders, wenn unser Gehirn zum Fliegen gemacht wäre…
Denn: “Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an…”

…sollte es denn Seelen geben.


EZB und das Ostend: Umbaustationen

Das Frankfurter Ostend wird umgebaut, ganz zugerichtet auf die Bedürfnisse der finanzregulierten Alpha-City. Die EZB auf der ehemaligen Großmarkthalle und ihre bauliche Garnierung zeigt den Wandel der europäischen Ökonomie und Lebensweisen wie in einem Brennglas.
Die Vorgeschichte des Ostends kennt kaum noch jemand: zwischen Flößerbrücke und Hanauer Landstrasse standen bis vor zehn, zwanzig Jahren noch große Teile der Frankfurter Metallindustrie, weit mehr Firmen als im Westen um die Adlerwerke im Gallus. Vor der neuen EZB zum Beispiel, in Front der jetzigen A-Lagen Eigentumswohnungen am Main war die Weseler Werft. Von der aus ging es Richtung Osthafen zu den Metallverwertungsfirmen wie Thyssen – genau dort, wo in Zukunft der Park entstehen soll, in dem die Bürger andächtig vor der EZB verweilen dürfen. Der Main war für die Metallverwertverwerter wichtig, die Berge gesammelten Metallschrotts konnten hier nämlich direkt über die Kaimauer ins Schiff verladen werden.
Gegenüber, etwa dort wo es von der Honsellbrücke zur neuen “Mainbrücke Ost” geht, die gerade über den Main installiert wird, arbeitete  British Steel in einer großen Halle. Die Geschichte dieses internationalen Konzerns kann als Symbol des europäischen Umbaus begriffen werden, und er kommt hier vor Ort besonders stark zur Geltung. Zur Zeit der britischen Labour-Regierung in den 60ern wurde die quasi-staatliche Großfirma für Metallverarbeitung in England aus vielen kleinen geformt, und sie übernahm schließlich auch einen Betrieb in Frankfurt. Die neoliberale Politikerin Thatcher privatisierte die Firma, aus Großbritannien sollte eine profitable Banken- und Dienstleistungsinsel werden. Mit British Steel ging es entsprechend bergab, vor Jahren wurde sie an die indische Tata Steel verkauft. Dort wird jetzt Metall für die Welt hergestellt und in Frankfurt ist das Werk schon lange dicht.
Nicht viel anders erging es den vielen anderen produzierenden Firmen dahinter. Kaum jemand weiß noch, dass das Hochhaus an der Hanauer hinter der Brücke zum Ostbahnhof als Schaltstelle von Mannesmann Stahl funktionierte. Einige Industriebauten in der Nähe dienen heute noch als repräsentative „Business-Center“, wie das ehemalige Hauptgebäude des großen Siemens Schaltgerätewerks, ein Stück hinter Mannesmann am Wurstladen von Gref Völsing vorbei, einem Inbegriff des Frankfurter Lokalkolorit. So ging es weiter die Hanauer, zu Messer Griesheim oder Golde, nur einer ist übrig geblieben, die “Samson Meßgeräte” Richtung Kaiserlei.
Aus Metall wird jetzt Geld, nicht nur in der EZB, sondern mit Immobiliengeschäften, die in den nächsten Jahren vermutlich das Ostend, die alten Siedlungen für die Metallarbeiter drum herum umpflügen werden. Oder in den diversen Dienstleistungsfirmen, ausgehend von der Finanzhochschule direkt vor der EZB, dann den diversen Eventtempeln die Hanauer entlang. Ihre Zwischenräume werden ausgepolstert mit Schauräumen von BMW, Porsche, Mercedes und anderen. Wie fügt sich das doch alles schön zusammen, mit dem vielen Geld.
Momentan, für kurze Zeit herrscht hier noch einmal das Metall und seine Arbeiter, bald ist fertig gebaut und die geldwerten Dienst können richtig Gas geben. Die dortige Umgebung wird sich sicher noch wundern was dabei alles geschehen kann.

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Bilder “Mainbrücke Ost”: Stefan Geyer


Eine rauhe Ecke – Die Hanauer

“Hier kommt Frankfurt auf den Punkt“ – so heißt zwar ein Film über die Mainzer Landstraße, den wir erst Ende September im Programm haben, aber dasselbe ließe sich auch sagen über die Dokumentation von Peter de Leuw und Harald Schleicher “EINE RAUHE ECKE – DIE HANAUER” aus dem Jahr 1991, den wir am kommenden Dienstag, [...]

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Bilder um das besetzte Philosophicum in Frankfurt-Bockenheim

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Leistungsschutzrecht. Der feine Unterschied.

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Fotostrecke Blockupy I

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Goethestrasse: Sperrholzglamour

Wunderschön sind die Strassen in Frankfurt am Main. Zeil ist lebendig und voller Menschen. Bergerstrasse lädt zum fröhlichen Bummeln ein. Goethestrasse ist aber einzigartig. Das ist die Strasse der Reichen und Schönen. In die Geschäfte auf dieser Strasse geht nicht jeder. Glänzend und mysteriös atmet hier die Glamour-Welt.

Doch im Vorfeld der Blockupy-Demonstrationen hat sich auch diese Strasse etwas ganz besonderes ausgedacht: sie hat sich selbst blockiert.

Ich lade Euch, werte Leser, zu einer wunderschönen Reise ein – in eine Paralleldimension.

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2012.05.19: Frankfurt blockiert.

Ein Bild zum Scrollen.
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Blockupy am Samstag: Frankfurt (fast) autofrei

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Geschafft: Bankenviertel wieder ordentlich dereguliert

Es war angedroht, und am Morgen fuhr rund um die Europäische Zentralbank unweit des Frankfurter Hauptbahnhofs ein mutiger Stosstrupp im Auftrag der örtlichen Banken-Befreiungsagentur „Römer“, sprich der schwarz-grünen Stadtregierung vor.

Im vom Geschehen nur wenige hundert Meter entfernten Magistratssitz gab derweil die mutige OB Petra Roth bekannt, an „diesen schweren Tagen“ Frankfurt nicht zu verlassen. Nicht verlautbart wurde, ob ihr in diesen Schicksalsmomenten vom Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Olaf Cunitz zur Beruhigung die Hand gehalten wurde. Jedenfalls muß es etwa so gewesen sein, als Steinbrück 2008 nach dem legendären Lehmann-Untergang „in den Abgrund“ geblickt hat.

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Platz für BLU!

Der wunderbare italienische Straßenmaler blu (www.blublu.org) soll im Rahmen von Blockupy (16. bis 19. Mai in Frankfurt) unsere Stadt verschönern.

Wer kann ihm dafür Platz bieten, z. B. eine schön gelegene Hauswand?

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Kontakt: Blu

notblu@gmail.com

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In den Mund gelegt (1) bis (6)

Die folgende Serie ist Robert Asprin gewidmet. Allen mutigen und willigen sei angetragen dieses Werk zu ergänzen:

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“Ihr seid jetzt frei, Mädels! Willkommen auf dem Arbeitsmarkt”
~Simone de Beauvoir~

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Denkt Euch Doch Die Unhinterfragte InterPUNKtion! oder ~Eisenhauer~

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Gusseisenschwert…

Ach, um es klassisch zu beginnen
Denn ich liege fast
Schon in den Linnen
Hab heute früh ich
Trotz all “Hottehü”
Mit verbleibender Kraft
Ich auf’s Pferd nicht geschafft.

Statt dessen ich fand
Mit einem Mal
Nachdem mir Google orakelnd befahl
Etwas zu beweisen
Vier-Sechs Zoll kaltes Eisen
Mag genug sein
Um Leuten den Tag zu vermeisen

Es war bloß Fragment
Aus gußeisern Zaun
Doch genug es jemand
Auf die Rübe zu hauen
Doch weil ich so friedlich
Ging um die Katen
War mir weder nach Grab und erst recht nicht nach Spaten!

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“How about:” ~ Ein offener Brief~

Hey Berlin!

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Du psychedelisch verpepte Parlamentarische Preussenpussy,
Verschlingerin aller Künste,
Du Vietnam des Nordens,
Was soll ich von dir halten?

Du hast den Ossis die Freiheit geschenkt:
Und jetzt werden aus unseren Verwandten Nazis…
Weil aus Mauerstücken plötzlich ein Geschäft geworden ist.
Schade. Echt schade.

Ein Grienen an die Ohren getackert
Schleppst Du Dich durch die Nächte
Und fickst um Dein Leben,
Weil Dich sonst so friert.

Mexico City ist eine Stadt
Istanbul ein Kontinentalbruch
Mein Herz ein Tempel
Und Du hast nur AIDS.

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Filmdokumentation: Occupy Bankfurt

Dokumentarfilm des Frankfurter Filmemachers Martin Keßler: Demonstrationen und Aktivitäten rund um Occupy:Frankfurt

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Rap-Herausforderung: Nerdy white kid KILLS “look at me now”

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Das Kind im Putzroboter

Was kam zuerst: das Web, der Roboter oder der Geist?

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Empört Euch! Aber wie? Aufgewacht und (wo?) mitgemacht!

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Streiflicher Indien – Talentierter Mittelstand im TV

Alle Welt redet über den aufstrebenden Mittelstand Indiens, der sich wettbewerbslüstern gibt und den vielen Bedrohungen der Globalisierungsverlierer hier und dort trotzt.

In Indien wird in allen Kanälen weiter appelliert mitzumachen, und die Botschaften natürlich – wie hier – direkt in Video übersetzt. Eine kleine Kostprobe südasiatischer Talentsuche geht gerade durchs Web, schaut euch die wirklich einträgliche Erfolgsmasche in Ruhe an.

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Eine ästhetische Analyse von “KulturCampusFrankfurt” anhand einiger Elemente dieses einzigartigen Gesamtkunstwerks. Teil 2: Web.

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Eine ästhetische Analyse von “KulturCampusFrankfurt” anhand einiger Elemente dieses einzigartigen Gesamtkunstwerks. Teil 1: Print.

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Entwicklung eines jeden Kunstwerks braucht seine Zeit. Goethe schrieb an seinem Faust sein Leben lang. Kurt Schwitters arbeitete an seinen MERZ-Bauten ebenso bis zu seinen letzten Tagen. KulturCampusFrankfurt, ein multimedielles Kunstprojekt der Stadt Frankfurt, mit freundlichen Unterstützung des Mäzens ABG Frankfurt Holding, geht auch voran: die Stadt ist noch da, und ABG Holding ebenso.

Des Weiteren ist es wichtig, anhand einiger Beispiele die Einzigartigkeit dieses Projektes zu betonen – heute nehmen wir unter die Lupe die symbolische SelbstDarstellung als Print sowie gesellschaftliche SelbstDarstellung als Web.

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Occupy Frankfurt, 2011.10.22: Fotos

Occupy Frankfurt
2011.10.22

Fotos von Aylin Karacan und Merzmensch

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Impressionen von der Buchmesse

Frankfurt: auf dem Weg in die voll digitalisierte Gesellschaft ?

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Die EZB am 15. Oktober

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Warten auf Frau Roth

Es sollte doch so nett werden, richtig heimelig und eben doch weltoffen, Frankfurter Art halt. Sekt und Buffet und rot(h)er Teppich ein geschmücktes Studierendenhaus, Konfetti und bunte Wimpel. Das Abbild vorhandener lebendiger Kultur an diesem Ort.

Endlich, die OB und ihr Junker inmitten ergriffen lauschender Frankfurter BürgerInnen, umwuselt von den üblichen Hofberichterstattern, schritten auf das Corpus delicti zu, wo sie ein spontaner Jubel empfing, der die Dankbarkeit der anwesenden Völker über den Erhalt des Hauses ausdrückte und die tiefe Verbundenheit mit diesen engagierten und unermüdlichen Streitern der berühmten lebendigen Frankfurter Vielfalt.

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Einsturzgedenken: Frankfurt/ Suhrkamphaus

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Während für 2 Türme in New York sich die halbe (Medien-)Welt im ergriffenen Eingedenken übt, ist ein angekündigter Einsturz im Westend/Lindenstrasse und seine Geschichte fast keinen Gedanken und kein Bild mehr wert. Das wollen wir durchbrechen.

Zur Erinnerung: schon während der Kaiserzeit gab es ein seltsames, entwertendes Verhältnis von Berlin zu Frankfurt. Die temporeiche Rückkehr unserer Gesellschaft ins 19. Jahrhundert spiegelt sich auch in den Geschehnissen rund um dieses Schicksal.

Unser Fotograf Stefan Geyer hat das traurige Geschehen eines gewollten kulturellen Zusammenbruchs in Frankfurt, ehemals einer Stadt kritischer Impulse dokumentiert.

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UNTOTE

Mad for stalking

PUNK IST EIN ZOMBIE!

und sein Schlaf wird gestört

es ist hungrig wie wild

wenn es gefressen hat

Und wenn es Trommeln hört

Lücke

PUNK IST EIN ZOMBIE!

ganz von Kugeln zerrissen

und es ist hinter dir her

es hat offene Brüche

aber kein schlechtes Gewissen

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Freitag Abend: Mainufer

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Frankfurter Slutwalk Fotostrecke

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Medien-Kompass – öffentlich-rechtliche Helden

Nun hören wir seit Jahren Klagen darüber, dass öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Fernsehen und Radio ihren Pflichten nicht mehr nachkomme und nur noch nach Quoten jage, gleichsam etwas wie den Ort der großen “Medien-Mitte” einzunehmen wünsche.

Das zentrale Klima der Medien-Mitte sei nun die Quote, die Einschalt- oder Zuhör-Währung, nach der sich alle “Formate” zu richten hätten. Die “Privaten” machen das vor: Casting, Talking, Soap und Blockbuster sind die netten Brandings einfältiger aber aufregender Media-Events. Man muß für das Zuhören und Zusehen dort auch nichts direkt bezahlen, kann ein paar schöne Ads mitkriegen und den Produktpreis zahlen eh alle.

Einvernehmen: die Mitte ist das Blöde und das verheißt viel Quote, alo Knete. So lernt man das auch bei denen, für die man direkt zahlen muß, und die deswegen einen “Bildungsaufrtrag” haben, etwa so etwas, wie man es von der “4. Gewalt” im “demokratischen-parlamentarischen Gemeinwesen” erwarten sollte.

So brachte es ein Heldentrupp von “Aspekte” zustande, quasi als dumpfer Schutz pensionierter deutscher Blödheit:

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Ferien-Glück in Bornheim

Keine Anzeige Mein erstes Telefon

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Aktionstag 11.6. – Der Film

Ein schöner Samstag im Juni 2011, und: Wem gehört die Stadt?

Schaut euch an, was das Aktionsbündnis dazu meint!

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