Frankfurter Gemeine Zeitung

Bildwesen

Geschafft: Bankenviertel wieder ordentlich dereguliert

Es war angedroht, und am Morgen fuhr rund um die Europäische Zentralbank unweit des Frankfurter Hauptbahnhofs ein mutiger Stosstrupp im Auftrag der örtlichen Banken-Befreiungsagentur „Römer“, sprich der schwarz-grünen Stadtregierung vor.

Im vom Geschehen nur wenige hundert Meter entfernten Magistratssitz gab derweil die mutige OB Petra Roth bekannt, an „diesen schweren Tagen“ Frankfurt nicht zu verlassen. Nicht verlautbart wurde, ob ihr in diesen Schicksalsmomenten vom Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Olaf Cunitz zur Beruhigung die Hand gehalten wurde. Jedenfalls muß es etwa so gewesen sein, als Steinbrück 2008 nach dem legendären Lehmann-Untergang „in den Abgrund“ geblickt hat.

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Aus den gerade mal einhundert Mannschaftswagen zwischen EZB, Bundesbank, Commerzbank und Deutscher Bank stiegen ein paar nach Art eines Afghanistan-Einsatzes ausgestattete Beamte, notdürftig eben, bei solch einem Vorhaben: die Räumung des brandgefährlichen „Occupy-Camps“. Völlig ohne jeden Gewalteinsatz entfernte die kleine Polizeitruppe die Übermacht an sitzenden Besetzern aus dem Camp.

Das Viertel ist jetzt gesichert, es kann problemlos weiter getradet werden. Es war nicht sichtbar, ob wirklich aus den oberen Etagen der umstehenden Finanzinstitute Beifall geklatscht wurde. Das ganze Viertel bleibt jedenfalls bis Sonntag gesichert, also abgeschottet von UBahn bis Auto, und die in den Towern arbeitenden Banker können sich nun wie in einer Festung endlich mal richtig als die „Masters of the Universe“ fühlen.

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Auf meine Fragen an die Polizeibeamten vor Ort, ob denn die schwarz-grünen Anführer noch nicht die beliebten Papier-Fähnchen mit dem Logo der Deutschen Bank AG unter ihnen verteilt hätten, kam nur verlegenes Lachen zur Antwort. Dabei dienen diese Accessoires dazu, ihre erfolgreiche Finanzmarkt-Befreiungsaktion mit ein bisschen Guerilla-Marketing (gemeinsames Fähnchenschwenken der Hundertschaften bis dem Absingen der Deutschen Bank Hymne) gegenüber den anwesenden Zuschauern zu verbinden. Sollten diese armen Tröpfe etwa die Garde deutschen Unternehmertums nicht kennen?

Wir werden sehen, wie das alles weiter geht.

Zumindest am Donnerstag, 17. Mai 2012 um 12 Uhr die Kundgebung für das uneingeschränkte Grundrecht auf Versammlungsfreiheit vor der Paulskirche.

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Platz für BLU!

Der wunderbare italienische Straßenmaler blu (www.blublu.org) soll im Rahmen von Blockupy (16. bis 19. Mai in Frankfurt) unsere Stadt verschönern.

Wer kann ihm dafür Platz bieten, z. B. eine schön gelegene Hauswand?

Blue - 09

Blu - 04

Kontakt: Blu

notblu@gmail.com


In den Mund gelegt (1) bis (6)

Die folgende Serie ist Robert Asprin gewidmet. Allen mutigen und willigen sei angetragen dieses Werk zu ergänzen:

built

“Ihr seid jetzt frei, Mädels! Willkommen auf dem Arbeitsmarkt”
~Simone de Beauvoir~

-

“Also…lang ertrag ich das nicht mehr”
~Atlas~Scratchy

-

Und du bist NICHT… beschnitten?!

treepolis

~Jesus~

-

Wie weit ist es noch, Papa?

~Ἴκαρος~
Expedition-Double-Jogging-Stroller

-

Ich bin das nicht gewesen, Baby!
~Radha~
happened

-

Ko-ooom Kitty Kitty Kitty…

~Schroedinger~29239244


Denkt Euch Doch Die Unhinterfragte InterPUNKtion! oder ~Eisenhauer~

gusseisen
Gusseisenschwert…

Ach, um es klassisch zu beginnen
Denn ich liege fast
Schon in den Linnen
Hab heute früh ich
Trotz all “Hottehü”
Mit verbleibender Kraft
Ich auf’s Pferd nicht geschafft.

Statt dessen ich fand
Mit einem Mal
Nachdem mir Google orakelnd befahl
Etwas zu beweisen
Vier-Sechs Zoll kaltes Eisen
Mag genug sein
Um Leuten den Tag zu vermeisen

Es war bloß Fragment
Aus gußeisern Zaun
Doch genug es jemand
Auf die Rübe zu hauen
Doch weil ich so friedlich
Ging um die Katen
War mir weder nach Grab und erst recht nicht nach Spaten!

Und selbst wenn Kali die Welt verschlinge

Das gierige Weib

Der willige Mann

Wächst doch immer Gras über alle Dinge

Oh wie ich gern

Würde

und..

Hätte/verschlinge

Menschen
Insekten
Und Humanisten!
Wenn DIE nur wüssten,
Was die Antichristen…………….

Wären wir alle bald frei von allen “~ismen”

Glaub an Snake Plissken! Und andere Dinge

…und mach Dir die Bilder im Kopf selbst was wert………..

Mit nem Gusseisenschwert!


“How about:” ~ Ein offener Brief~

Hey Berlin!

duell

Du psychedelisch verpepte Parlamentarische Preussenpussy,
Verschlingerin aller Künste,
Du Vietnam des Nordens,
Was soll ich von dir halten?

Du hast den Ossis die Freiheit geschenkt:
Und jetzt werden aus unseren Verwandten Nazis…
Weil aus Mauerstücken plötzlich ein Geschäft geworden ist.
Schade. Echt schade.

Ein Grienen an die Ohren getackert
Schleppst Du Dich durch die Nächte
Und fickst um Dein Leben,
Weil Dich sonst so friert.

Mexico City ist eine Stadt
Istanbul ein Kontinentalbruch
Mein Herz ein Tempel
Und Du hast nur AIDS.

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Filmdokumentation: Occupy Bankfurt

Dokumentarfilm des Frankfurter Filmemachers Martin Keßler: Demonstrationen und Aktivitäten rund um Occupy:Frankfurt

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Rap-Herausforderung: Nerdy white kid KILLS “look at me now”

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Das Kind im Putzroboter

Was kam zuerst: das Web, der Roboter oder der Geist?

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Empört Euch! Aber wie? Aufgewacht und (wo?) mitgemacht!

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Streiflicher Indien – Talentierter Mittelstand im TV

Alle Welt redet über den aufstrebenden Mittelstand Indiens, der sich wettbewerbslüstern gibt und den vielen Bedrohungen der Globalisierungsverlierer hier und dort trotzt.

In Indien wird in allen Kanälen weiter appelliert mitzumachen, und die Botschaften natürlich – wie hier – direkt in Video übersetzt. Eine kleine Kostprobe südasiatischer Talentsuche geht gerade durchs Web, schaut euch die wirklich einträgliche Erfolgsmasche in Ruhe an.

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Eine ästhetische Analyse von “KulturCampusFrankfurt” anhand einiger Elemente dieses einzigartigen Gesamtkunstwerks. Teil 2: Web.

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Eine ästhetische Analyse von “KulturCampusFrankfurt” anhand einiger Elemente dieses einzigartigen Gesamtkunstwerks. Teil 1: Print.

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Entwicklung eines jeden Kunstwerks braucht seine Zeit. Goethe schrieb an seinem Faust sein Leben lang. Kurt Schwitters arbeitete an seinen MERZ-Bauten ebenso bis zu seinen letzten Tagen. KulturCampusFrankfurt, ein multimedielles Kunstprojekt der Stadt Frankfurt, mit freundlichen Unterstützung des Mäzens ABG Frankfurt Holding, geht auch voran: die Stadt ist noch da, und ABG Holding ebenso.

Des Weiteren ist es wichtig, anhand einiger Beispiele die Einzigartigkeit dieses Projektes zu betonen – heute nehmen wir unter die Lupe die symbolische SelbstDarstellung als Print sowie gesellschaftliche SelbstDarstellung als Web.

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Occupy Frankfurt, 2011.10.22: Fotos

Occupy Frankfurt
2011.10.22

Fotos von Aylin Karacan und Merzmensch

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Impressionen von der Buchmesse

Frankfurt: auf dem Weg in die voll digitalisierte Gesellschaft ?

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Die EZB am 15. Oktober

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Warten auf Frau Roth

Es sollte doch so nett werden, richtig heimelig und eben doch weltoffen, Frankfurter Art halt. Sekt und Buffet und rot(h)er Teppich ein geschmücktes Studierendenhaus, Konfetti und bunte Wimpel. Das Abbild vorhandener lebendiger Kultur an diesem Ort.

Endlich, die OB und ihr Junker inmitten ergriffen lauschender Frankfurter BürgerInnen, umwuselt von den üblichen Hofberichterstattern, schritten auf das Corpus delicti zu, wo sie ein spontaner Jubel empfing, der die Dankbarkeit der anwesenden Völker über den Erhalt des Hauses ausdrückte und die tiefe Verbundenheit mit diesen engagierten und unermüdlichen Streitern der berühmten lebendigen Frankfurter Vielfalt.

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Einsturzgedenken: Frankfurt/ Suhrkamphaus

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Während für 2 Türme in New York sich die halbe (Medien-)Welt im ergriffenen Eingedenken übt, ist ein angekündigter Einsturz im Westend/Lindenstrasse und seine Geschichte fast keinen Gedanken und kein Bild mehr wert. Das wollen wir durchbrechen.

Zur Erinnerung: schon während der Kaiserzeit gab es ein seltsames, entwertendes Verhältnis von Berlin zu Frankfurt. Die temporeiche Rückkehr unserer Gesellschaft ins 19. Jahrhundert spiegelt sich auch in den Geschehnissen rund um dieses Schicksal.

Unser Fotograf Stefan Geyer hat das traurige Geschehen eines gewollten kulturellen Zusammenbruchs in Frankfurt, ehemals einer Stadt kritischer Impulse dokumentiert.

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UNTOTE

Mad for stalking

PUNK IST EIN ZOMBIE!

und sein Schlaf wird gestört

es ist hungrig wie wild

wenn es gefressen hat

Und wenn es Trommeln hört

Lücke

PUNK IST EIN ZOMBIE!

ganz von Kugeln zerrissen

und es ist hinter dir her

es hat offene Brüche

aber kein schlechtes Gewissen

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Freitag Abend: Mainufer

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Frankfurter Slutwalk Fotostrecke

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Medien-Kompass – öffentlich-rechtliche Helden

Nun hören wir seit Jahren Klagen darüber, dass öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Fernsehen und Radio ihren Pflichten nicht mehr nachkomme und nur noch nach Quoten jage, gleichsam etwas wie den Ort der großen “Medien-Mitte” einzunehmen wünsche.

Das zentrale Klima der Medien-Mitte sei nun die Quote, die Einschalt- oder Zuhör-Währung, nach der sich alle “Formate” zu richten hätten. Die “Privaten” machen das vor: Casting, Talking, Soap und Blockbuster sind die netten Brandings einfältiger aber aufregender Media-Events. Man muß für das Zuhören und Zusehen dort auch nichts direkt bezahlen, kann ein paar schöne Ads mitkriegen und den Produktpreis zahlen eh alle.

Einvernehmen: die Mitte ist das Blöde und das verheißt viel Quote, alo Knete. So lernt man das auch bei denen, für die man direkt zahlen muß, und die deswegen einen “Bildungsaufrtrag” haben, etwa so etwas, wie man es von der “4. Gewalt” im “demokratischen-parlamentarischen Gemeinwesen” erwarten sollte.

So brachte es ein Heldentrupp von “Aspekte” zustande, quasi als dumpfer Schutz pensionierter deutscher Blödheit:

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Ferien-Glück in Bornheim

Keine Anzeige

Mein erstes Telefon

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Aktionstag 11.6. – Der Film

Ein schöner Samstag im Juni 2011, und: Wem gehört die Stadt?

Schaut euch an, was das Aktionsbündnis dazu meint!

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