Frankfurter Gemeine Zeitung

Empfehlungen

No Troika – Veranstaltung

Aktionskonferenz vom 24. – 26. Februar 2012

Zeiten:

Freitag von 18 – 22h, Samstag von 11 – open end, Sonntag von 10 – 14h;

Ort:

Studierendenhaus in Frankfurt Bockenheim, Treffpunkt im Cafe KOZ

Der Kongress bietet die Gelegenheit, ohne den Filter der Mainstream-Medien über die Situation in den Ländern der europäischen Peripherie informiert zu werden und zudem gemeinsame Strategien zu diskutieren.

Das Programm werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen.


Plattform Sarai: Alexander Salivontchik (Belarus)

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“Прошу тебя по-человечески: пиши честно и без лукавства”
“Ich bitte Dich, sei ein Mensch: Schreibe ehrlich und ohne Hintergedanken”

Große, düstere, wandfüllende Gemälde.
Traurige Rembrandtschen Augen, von Furchen durchzogene Gesichter.

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Liegende Figuren – hingelegt oder hingefallen? Ohnmacht und Hilflosigkeit?
Gestalten, vom finsteren Hintergrund fast schon verschlungen. Aber immer noch da…
Schwere Formen, dunkle Farben.

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Und dazwischen – zwei Monitore mit Videoprojektionen:
eine Zugfahrt, sonnige vorbeihuschende Landschaften;
Waldspaziergänge;
tropisch anmutende Strände, Tiefblau des Meeres, Hellblau des Himmels;
ein spielender Junge – auf dem Feld, auf der winterlichen Eiskruste, lächelnd, heiter.
Wolkenlose Kindheit, strahlend und naiv.

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Die weißen Wände der Plattform Sarai vereinen diese zwei Extremen: die ausstrahlenden, dynamischen Videoaufnahmen des Glücklichen sowie das Desolate der herumirrenden, eingefrorenen Figuren.

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“Dieses ausweglose Viertel um den Frankfurter Hauptbahnhof. Kaiserstrasse. Kennst Du jene Gegend?”, fragt mich der Künstler Alexander Salivontchik, “Ich bin dort einem Russen begegnet.

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Er war zwanzig Jahre jünger als ich. Doch sein Weg war zu Ende. Er ist einst aus Russland gekommen, mit Familie. Voller Hoffnungen, voller Pläne. Doch dann hat ihn seine Frau verlassen. War auf einmal weg. Er ist gefallen. Drogen, Obdachlosigkeit. Er war gestolpert. Er war ein Mensch wie ich, doch sein Leben war kaputt.

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Aber als ich ihm zuhörte, als ich ihm meine Aufmerksamkeit schenkte – da hat er gestrahlt. Er hat das Licht wiedergefunden. Weil ein Fremder stehen blieb, statt vorbei zu gehen. Ich war ihm fremd. Er war mir fremd. Doch er war mein Bruder. Verstehst du? Er war mein Bruder. Das könnte ich sein. Das könntest Du sein. Das könnte jeder sein.

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Aber das war er. Er war gestolpert. Doch in diesem Moment, als ich mit ihm sprach, fühlte er, dass er nicht allein war. Mein Leben ist mein Glück. Leben ist Wunder – ich habe meine Familie, ich habe diese Welt, ich lebe weiter.

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Wir leben ein bitteres, verlogenes Leben. Wir leben ein wunderschönes Leben. Das ist dein Leben. Das ist mein Leben. Ein doppeldeutiges, ambivalentes, zweischneidiges Leben. Ich möchte diese Kontraste aufzeigen. Ich möchte den Menschen helfen, wie ich dem Bruder auf Kaiserstrasse half. Mit meiner Aufmerksamkeit. Damit die Liebe wieder in dieser Welt herrscht.

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Liebe. Liebe! Die Liebe wird die Welt retten. Frei nach Dostojewski. Das ist meine Philosophie. Verstehst Du? Möchtest Du darüber schreiben? Dann bitte ich Dich, sei ein Mensch: schreibe darüber ehrlich und ohne Hintergedanken.”

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Was: Untitled. Alexander Salivontchik.
Wo: Platform SARAI, Schweizer Str. 23 HH, 60594 Frankfurt am Main
Wann: bis zum 28.02.2012
https://www.facebook.com/events/343991922285764/

Text: Merzmensch,
Fotos: Aylin Karacan, Merzmensch


Austellung in Frankfurt: “Internationale Brigaden”

Gast-Ausstellung im Klapperfeld (Zeil, Klapperfeldstraße 5 ):

»Die Internationalen Brigaden in San Pedro de Cardeña. Gefängnis und Widerstand«

Ausstellungseröffnung am Sonntag, 29. Januar 2012 um 14 Uhr

Eröffnungsveranstaltung mit Nacho García, Initiator der Ausstellung und Verfasser des Blogs »The Jaily News« (http://thejailynews.blogspot.com/), am 29. Januar 2012 um 15 Uhr. Dabei wird er einen Schwerpunkt legen auf die deutschen Inhaftierten in San Pedro.

Die Ausstellung ist außerdem geöffnet an folgenden Terminen:

Mittwoch, 1. Februar, 10-13 Uhr

Freitag, 3. Februar, 15-18 Uhr

Samstag, 4. Februar, 15-18 Uhr

Mittwoch, 8. Februar, 10-13 Uhr

Freitag, 10. Februar, 15-18 Uhr

Samstag, 11. Februar, 15-18 Uhr

Näheres unter:

http://www.klapperfeld.de/gefaengnisundwiderstand/


28. Januar 2012: 40 Jahre Berufsverbot – Betroffene fordern: endlich Aufarbeitung und Rehabilitierung!

Vor 40 Jahren, am 28. Januar 1972, beschloss die Ministerpräsidentenkonferenz unter dem Vorsitz von Bundeskanzler Willy Brandt den sogenannten „Radikalenerlass”. Zur Abwehr angeblicher Verfassungsfeinde sollten „ Personen, die nicht die Gewähr bieten, jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einzutreten“, aus dem  öffentlichen Dienst ferngehalten bzw. entlassen werden. Mithilfe der „Regelanfrage“ wurden etwa 3,5 Millionen Bewerberinnen und Bewerber vom „Verfassungsschutz“ auf ihre politische „Zuverlässigkeit“ durchleuchtet. In der Folge kam es zu 11 000 offiziellen Berufsverbotsverfahren, 2 200 Disziplinarverfahren, 1 250 Ablehnungen von Bewerbungen und 265 Entlassungen.

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Formell richtete sich der Erlass gegen „Links- und Rechtsextremisten“, in der Praxis traf er vor allem Linke: Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) und anderer sozialistischer und linker Gruppierungen, von Friedensinitiativen bis hin zu SPD-nahen Studierendenorganisationen. Mit dem Kampfbegriff der „Verfassungsfeindlichkeit“ wurden missliebige und systemkritische Organisationen und Personen an den Rand der Legalität gerückt, wurde die Ausübung von Grundrechten wie der Meinungs- und Organisationsfreiheit bedroht und bestraft.
Der „Radikalenerlass“ führte zum faktischen Berufsverbot für Tausende von Menschen, die als Lehrerinnen und Lehrer, in der Sozialarbeit, in der Briefzustellung, als Lokführer oder in der Rechtspflege tätig waren oder sich auf solche Berufe vorbereiteten und bewarben. Bis weit in die 80er Jahre vergiftete die staatlich betriebene Jagd auf vermeintliche „Radikale“ das politische Klima. Der „Radikalenerlass“ diente der Einschüchterung, nicht nur der aktiven Linken. Die existentielle Bedrohung durch die
Verweigerung des erlernten oder bereits ausgeübten Berufes war eine Maßnahme der Unterdrückung außerparlamentarischer Bewegungen insgesamt. Statt Zivilcourage wurde Duckmäusertum gefördert.  Erst Ende der 80er Jahre zogen sozialdemokratisch geführte Landesregierungen die Konsequenz aus dem von Willy Brandt selbst eingeräumten „Irrtum“ und schafften die entsprechenden Erlasse in ihren Ländern ab. Einige der früher abgewiesenen Anwärterinnen und Anwärter und zum Teil sogar aus dem Beamtenverhältnis Entlassenen wurden doch noch übernommen, meist im Angestelltenverhältnis. Viele mussten sich allerdings nach zermürbenden und jahrelangen Prozessen beruflich anderweitig orientieren.
Heute gilt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das eine Diskriminierung wegen politischer Überzeugungen verbietet. Damit wurde eine entsprechende EU-Richtlinie umgesetzt. Doch ein öffentliches Eingeständnis, dass der „Radikalenerlass“ Unrecht war, unterblieb. Er hat Tausenden von Menschen die berufliche Perspektive genommen und sie in schwerwiegende Existenzprobleme gestürzt. Eine materielle, moralische und politische Rehabilitierung der Betroffenen fand nicht statt.
Die Bedrohung durch den „Radikalenerlass“ gehört auch 2012 keineswegs der Vergangenheit an: Im Jahr 2004 belegten die Bundesländer Baden-Württemberg und Hessen den Heidelberger Realschullehrer Michael Csaszkóczy mit Berufsverbot, weil er sich in antifaschistischen Gruppen engagiert hatte. Erst 2007 wurde seine Ablehnung für den Schuldienst durch die Gerichte endgültig für unrechtmäßig erklärt.
Trotzdem wird in Bayern von Bewerberinnen und Bewerbern für den öffentlichen Dienst weiterhin formularmäßig die Distanzierung von Organisationen verlangt, die vom „Verfassungsschutz“ als „linksextremistisch“ diffamiert werden. Und eine sogenannte „Extremismus“-Klausel, die sich auf die Ideologie und mehr als fragwürdigen  Einschätzungen des „Verfassungsschutzes“ stützt, bedroht existenziell die wichtige Arbeit antifaschistischer, antirassistischer und anderer demokratischer Projekte.
Eine politische Auseinandersetzung über die schwerwiegende Beschädigung der demokratischen Kultur durch die Berufsverbotspolitik steht bis heute aus. Sie ist dringlicher denn je. Unter dem Vorwand der Bekämpfung des Terrorismus werden wesentliche demokratische Rechte eingeschränkt. Die in den letzten Monaten des Jahres 2011 zu Tage getretenen „Verfassungsschutz“- Skandale haben gezeigt, wie tief der Inlandsgeheimdienst ideologisch und personell in die neonazistische Szene verstrickt ist. Seit seiner Gründung im Jahr 1950 – unter Beteiligung von NS-Verbrechern – hat der „Verfassungsschutz“ an der Ausgrenzung, Einschüchterung und letztendlichen Kriminalisierung
antifaschistischer Politik und linker Opposition gearbeitet.
Dieser antidemokratische Geheimdienst ist nicht reformierbar, er muss abgeschafft werden. Der „Radikalenerlass“ und die ihn stützende Rechtssprechung bleiben ein juristisches, politisches und menschliches Unrecht. Wir als damalige Betroffene des „Radikalenerlasses“ fordern von den Verantwortlichen in Verwaltung und Justiz, in Bund und Ländern unsere vollständige Rehabilitierung. Die Bespitzelung kritischer politischer Opposition muss ein Ende haben. Wir fordern die Herausgabe und Vernichtung der „Verfassungsschutz“- Akten, wir verlangen die Aufhebung der diskriminierenden Urteile und eine materielle Entschädigung der Betroffenen.

UnterzeicherInnen
Hans Henning Adler (Oldenburg) – Eckhard Althaus (Dortmund) -
Wolfgang Artelt (Kassel) – Frank Behrens (Bremerhaven) – Christel
Berger (Italien) – Wolfgang Beutin (Köthel/Stormarn) – Norbert Birkwald
(Mörfelden-Walldorf) – Volker Blaschke (Itzehoe) – Heinrich Blasenbrei-W.
(Besigheim) – Jochen Böhme-Gingold (Melsungen) – Horst W. Blome
(Stadt Altdorf) – Beate Bongard (Köln) – Dieter Bongartz (Köln) – Rutger
Booss (Herdecke) – Bernhelm Booss-Bavnbek (Bronshoj DK) – Cornelia
Booss-Ziegling (Hannover) – Sylvia Brecht (Düsseldorf) – Klaus Bregler
(Heidelberg) – Hans Peter Brenner (Bonn) – Hubert Brieden (Neustadt) -
Axel Brück (Gießen) – Gretel Bühler (Groß-Gerau) – Beate Büttner
(München) – Christine Burian- Manske (Schwaig) – Sylvia Burkert
(Düsseldorf) – Barbara Chaluppa (Grasellenbach) – Agnes Christ-Fiala
(Bremen) – Irmgard Cipa (Bonn) – Volker Croon (Hannover) – Hildegard
Daldrup (Schermbeck) – Harald Demetz (Coburg) – Ingelore Devendran
(Sindelfingen) – Alfred Dreckmann (Hamburg) – Karl Otto Eckartsberg
(Garbsen) – Thomas Eilers (Wiesbaden) – Ulrich Farin (Bramsche) – Bernd
Fichtner (Hilchenbach) – Doris Fisch (Frankfurt) – Christine Fischer-Defoy
(Berlin) – Sabina Fischer-Hampel (Stuttgart) – Ulrich Flamme (Hamburg) -
Gerlinde Fronemann (Karlsruhe) – Reinhard Gebhardt (Mannheim) – Silvia
Gingold (Kassel) – Bernd Göbel (Flensburg) – Karlfried Göllner
(Schweinschied) – Berthold Goergens (Frankfurt) – Volker Götz
(Düsseldorf) – Arno Grieger (Reinheim) – Gesa Groeneveld (Tübingen) -
Theo Grünbaum (Nürnberg) – Wolf Dieter Gudopp von Behm (Frankfurt) -
Hendrijk Guzzoni (Freiburg) – Holm Hagmann (Remscheid) – Ursula-
Regine Hagmann-Teiner (Remscheid) – Georges Hallermayer
(Sarreguemines) – Hans-Heinrich Hausdorf (Bad Salzuflen) – Else
Heiermann (Duisburg) – Eduard Hertel (Bayreuth) – Dorothea Holleck
(Kassel) – Inge Holzinger (Duisburg) – Ingo Hoppe (Heppenheim) – Martin
Hornung (Heidelberg) – Hans Hoyer (Erlangen) – Uwe Hüttmann (Kalkar) -
Siegfried Imholz (Fürth) – Ilse Jacob (Hamburg) – Gerhard Jenders
(Gummersbach) – Anne Kahn (Frankfurt) – Gisela Kehrer
Bleicher(Tübingen) – Norbert Kißler (Köln) – Wolfgang Kohla (Eningen) -
Hans Kolb (Weiden) – Friedrich Konrad (Altdorf) – Uwe Koopmann
(Düsseldorf) – Dietmar Koschmieder (Berlin) – Dorothea Kröll (Kassel) -
Joachim Kroll (Zernien) – Werner Krone (Darmstadt) – Gisela Krüger-
Kuhlmann (Weitefeld) – Stefan Kühner (Karlsruhe) – Dieter Lachenmayer
(Stuttgart) – Heinz-Udo Lammers (Moormerland) – Burghard Lange
(Flensburg) – Hans-Joachim Langmann (Marl) – Hans-Hartwig Lau
(Werder) – Manfred Lehner (Cadolzburg) – Angelika Lehndorf-Felsko
(Köln) – Dagmar Lembeck (Garbsen) – Helmut Leonhardt (Winkelhaid bei
Nürnberg) – Elke Leppin (z.Zt. in Brasilien) – Ewald Leppin (Hamburg) -
Wolfgang Liß (Langenhagen) – Gerd Manecke (Bruchköbel) – Ulrike Marks
(Varel) – Klaus Mausner (Stuttgart) – Wilhelm Meeger (Köln) – Jürgen Meier
(Hildesheim) – Gudrun Melchior (Saarbrücken) – Volker Metzroth (Fürfeld)
- Egon Momberger (Gießen) – Hans -Joachim Müller (Bad Zwischenahn) -
Hans Norden (Hannover) – Heiko Pannemann (Oldenburg) – Udo Paulus
(Hildesheim) – Eva Petermann (Bensheim) – Klaus Pilhofer (Schwabach) -
Lothar Pollähne (Hannover) – Uwe Post (Hamburg) – Hildegard Proft
(Troisdorf) – Angela Rauscher (Nürnberg) – Eveline Renell (Biebertal) -
Jürgen Reuter (Braunschweig) – Hartmut Ring (Hamburg) – Manfred
Rößmann (Offenbach) – Susanne Rohde (Bonn) – Dieter Roth (Heidelberg)
- Andreas Salomon (Kolbermoor) – Walter Schäfer (Hohenahr) -Uwe
Scheer (Hamburg) – Ulrike Schmitz (Braunschweig) – Rolf Schön
(Hannover) – Ingrid Scholz (Fürstenfeldbruck) – Klaus Seemann
(Oldenburg) – Axel Seiderer (Frankfurt) – Norbert Ulgar Sembritzki
(Neustadt a. Rübenberge) – Friedrich Sendelbeck (Nürnberg) – Peter
Singer (Frechen) – Udo Spengler (Hamburg) – Gabriele Sprigath
(München) – Hans Dietrich Springhorn (Hamburg) – Gustav Steffen
(Hamburg) – Klaus Stein (Köln) – Harald Stierle (Heidelberg) – Magdalena
Storm-Wahlich (Münster) – Heidrun von der Stück (Krefeld) – Irmela Tank
(Eberbach) – Raimund Teismann (Brühl) – Ulli Thiel (Karlsruhe) – Jörg
Trinogga (Potsdam) – Bernd Wagner (Freiburg) – Angelika Wahl
(Frankfurt) – Ilse Weinzierl (Barcelona) – Klaus Weißmann (Bergisch-
Gladbach) – Harald Werner (Bestensee) – Gerd Wernthaler (Lörrach) -
Matthias Wietzer (Hannover) – Jane Zahn (Heidelberg) – Ewald Ziegler
(Nürnberg)


Rund um den Römer: Gesellschaftsdiagnosen und Bürger-Consulting

Der Frankfurter Kunstverein schließt sich mit einem bemerkenswerten Projekt an das geistige Klima um die “Wutbürger” und “Occupy” an, zumindest ein klein bißchen. Zusammen mit dem “Exzellenzcluster Normative Ordnungen” der Frankfurter Uni veranstaltet er eine politisch-kritische Reihe zwischen Vorträgen, Dialogen und Performances. Orte sind der Kunsverein selbst, der Römer, die Uni Westend und das Gallustheater.
Sie [...]

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Demo in Frankfurt am 28. Januar: Gegen staatliche Unterstützung für Nazis

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Der Verfassungsschutz, unter anderem von ehemaligen Gestapo-Offizieren aufgebaut, trägt seit Jahren durch die Bezahlung von V-Leuten zur Finanzierung von Neonaziorganisationen bei. So hat allein die Thüringer Naziszene, aus der die „NSU“ hervorgegangen ist, über die Jahre hinweg mehrere hunderttausend Euro erhalten.

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Das Hazelwoodstock Festival wird zwangsumgesiedelt

Das Hazelwoodstock Festival wird zwangsumgesiedelt und wir brauchen eure Hilfe!
Liebe Freunde,
Viel ist passiert, alles hat sich geändert und einiges gibt es zu berichten. Während wir euch also berichten ist dies gleichzeitig auch ein Aufruf an euch. Ein Aufruf dazu,  für uns und mit uns die Faust zu erheben; Denn obwohl wir [...]

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Pie in the Sky- Eine Brücke zwischen der Wirklichkeit und der Utopie

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Ist es ein utopisches Versprechen oder gar eine illusionäre Idee, wenn der Songwriter Joe Hill den Arbeitern Anfang des 19. Jahrhunderts zynisch prophezeit:

“You will eat, bye and bye,
In that glorious land above the sky;
Work and pray, live on hay,
You’ll get pie in the sky when you die”

Wo verläuft die Grenze zwischen dem Gewünschten und der Wirklichkeit? Wie gelingt es, künstlerisch diese Thematik aufzugreifen und darzustellen?

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Ein amerikanischer Taugenichts

Der unsichtbare modernen Klassiker »Ignaz oder Die Verschwörung der Idioten« wurde durch die Neuübersetzung von Alex Capus für die Zukunft gerettet. Der Roman warf schon vor Jahren ein Schlaglicht darauf, was 2012 in unseren prekären kleinen Projekten so alles passieren kann.

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Die Geschichte dieses aberwitzigen Buches ist eine tragische. Nachdem der Autor im Jahre 1963 das umfangreiche Manuskript in nur wenigen Monaten niedergeschrieben hatte, schickte er es an zahlreiche amerikanische Verlage, in der sicheren Gewissheit, schnell einen Verlag zu finden, der das Buch auch drucken würde. Schliesslich hatte der Autor schon sehr konkrete Vorstellungen davon, was er mit dem zweifellos zu erwartenden Ruhm und Reichtum anfangen würde. Doch es kam ganz anders.

Nachzulesen ist all das in dem schönen Nachwort von Alex Capus, der »Die Verschwörung der Idioten« von John Kennedy Toole (1937 – 1969) jetzt neu übersetzt hat. In den neunziger Jahren ist der Roman unter dem Titel »Ignaz oder Die Verschwörung der Idioten« erstmals auf Deutsch erschienen. Ignaz heißt in der Neuübersetzung von Alex Capus jetzt Ignatius und der Titel kommt ohne den Vornamen seines Helden aus.

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Occupy Stadt Demo am Samstag

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Demonstration für Wohnraum und Stadt für alle am Samstag

Demonstration für Wohnraum und Stadt für alle am 17.12.2011, 12 Uhr Rathenauplatz
Die Lebens- und Wohnsituation hat sich in Frankfurt in den letzten Jahren massiv verschärft.  Der Soziale Wohnungsbau ist in den letzten 10 Jahren um ca. 9.000 Wohnungen zurückgegangen.
Der Mietspiegel, ehemals ein Instrument, um Mieter_innen vor zu hohen Mieten zu [...]

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Politischer Klezmer-Punk in der Brotfabrik

Am Donnerstag Abend endete in der Brotfabrik ein ungewöhnlicher Auftritt mit der Aufforderung des Band-Chefs: „und verlasst nicht euren verlorenen Posten“! Nach zweieinhalb Stunden einer Musik, die furios quer durch Klezmer, Punkrock und deutsche Kinderlieder raste, zurrte Daniel Kahn damit das Band für das ganze Konzert, für seine Gruppe „The Painted Birds“ fest. Sie zeigte uns nämlich eindrücklich, dass sich politische Artikulation in die künstlerische einweben lässt, ohne gleich in langweiligen Agit-Prop Sound zu verfallen.
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Kongreß: „Wem gehört Frankfurt?“

Aufruf zur aktiven Beteiligung am Aktionistischen Kongress

„Wem gehört Frankfurt?“

am 16.-18. März 2012
in den Räumen des Studierendenhauses
koordiniert aus dem Netzwerk „Wem gehört die Stadt?

Begründung
Steigende Mieten als Folge des neuen Mietspiegels, Flughafenausbau und Fluglärm, Großprojekte wie EZB-Umzug, Europaviertel und Kulturcampus, Aufwertungs- und Verdrängungsprozesse in Bockenheim, Innenstadt, Ostend, Gallus und anderswo, teilweise unter Beteiligung öffentlicher Wohnungsbaugesellschaften … Entwicklungen in der Global City Frankfurt, die im Kontext der globalen Finanz- und Wirtschafskrise betrachtet werden müssen, die mittels „Bankenrettung“ zur Schuldenkrise öffentlicher Haushalte gemacht wurde. Es ist an der Zeit die Frage „Wem gehört Frankfurt?“ erneut anzugehen. Der Aktionistische Kongress bringt Gruppen, Initiativen und Individuen zusammen, um die genannten und andere Entwicklungen in Frankfurt und Rhein-Main zu analysieren, zu diskutieren, zu kritisieren und um sich zu organisieren.

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2. Dez: Demo zu den Frankfurter Hausbesetzungen

Demonstration am 2. Dezember 2011 zum zweiten Jahrestag der Casino-Räumung.
Treffpunkt 18:00 Uhr Cafe Koz/ Campus Bockenheim/ Frankfurt
Häuser besetzen bleibt legitim und notwendig!
Am 2. Dezember 2011 jährt sich die polizeiliche Räumung des zuvor besetzten Casino-Gebäudes zum zweiten Mal. Wir wollen diesen Jahrestag zum Anlass nehmen, um uns mittels einer Demonstration mit den verschiedensten [...]

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Surrealistischer Filmbrunch (3): Das Sanatorium zur Todesanzeige

Sanatorium zur Todesanzeige

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Campact-Castor-Tour am 14. November in Frankfurt

Am Montag, dem 14. November macht der “Castor-Transport” von Campact Station in Frankfurt. Vom Roßmarkt (13 Uhr) aus wird sich der Transport begleitet von „Strahlenschutzexperten“ und „Schutzpersonal“ auf den Weg nach Gorleben machen. Doch immer wieder wird er von vielen Aktionsteilnehmer/innen zum Abbiegen gezwungen. Enden wird die Aktion um 14.30 mit einer Kundgebung an der [...]

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Breites Bündnis ruft für 12. November zur Umzingelung des Bankenviertels in FFM auf

Banken in die Schranken
“Banken in die Schranken” will am Samstag mit Unterstützung der 99% das Bankenviertel umzingeln; das obige Transparent wurde am Donnerstag am eisernen Steg aufgehängt. Ähnliches wird auch in Berlin passieren. Das Bündnis wird koordiniert von Attac, Compact. de u. den Naturfreunden Deutschlands u. wird unterstützt u.a. vom DGB, den Grünen, der Linkspartei, terre des Hommes, der katholischen Arbeitnehmervertretung u. dem Bundesverband der Migrantinnen. Die FGZ unterstützt den Aufruf, owohl die “Bankenumzingelung” ja nichts anderes ist als die gute alte “Menschenkette” auf indianerisch und als Aktionsform den Nachteil hat, dass die Beteiligten hauptächlich damit beschäftigt sind, zu bangen, ob genügend Leute zusammen kommen. Warum nicht stattdessen einfach alle Parkbänke im Stadtgebiet umzingeln-grade im Herbst? Nichtsdestotrotz : Höchste Zeit, dass sich die Old school des Protestes aus Linken, Grünen, Christen u. Gewerkschaftlern neben den manchmal ziellos lieben Occupisten zu Wort meldet. Außerdem hat sich für die Abschlußkundgebung Kabarretist Georg Schramm angekündigt. Also: wir umzingeln mit!
Und here comes the Aufruf

“Europa steckt in einer tiefen ökonomischen Krise. Weltweit sind zahlreiche weitere Länder von Ansteckung bedroht. Doch gerettet werden wieder nur die Banken, mit vielen Milliarden an Steuergeldern. Es drohen noch höhere Staatsschulden und weitere Sparprogramme zu Lasten der

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Medienakademie LiMA 19./20 November in FFM zur Gegenöffentlichkeit mit FGZ

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Am 19. und 20. November 2011 findet an der Fachhochschule Frankfurt die Zweite LiMA (Linke Medienakademie) Regional statt. Die LiMA Regional steht, genauso wie Ihre große Schwester im März in Berlin, unter dem Hauptmotto “Druck machen – Gegenöffentlichkeit selber herstellen”. Es gibt 15 Workshops rund um’s Thema Gegenöffentlichkeit von “Rhetorik” über “Videoaktivismus” bis “Kampagnenplanung” und “Einführung in das journalistische Schreiben”. Damit sollen eine Plattform und ein Forum in Hessen geschaffen werden, dass hilft, sich besser zu vernetzen. Medienpartner sind u.a. Der Freitag, die Tageszeitung u. Le monde diplomatique. FGZ-Autor u. -herausgeber Bert Bresgen bietet einen Workshop an zum Thema “Öffentlichkeitsarbeit vor Ort”, in dem er u.a Aktionen des Netzwerkes “Wem gehört die Stadt” thematisiert. Außerdem sitzt er am Samstag Abend von 18.30 – 20 Uhr auf dem Podium und diskutiert mit Carmela Mudulu (Deutsche Journalistenunion) , Jens Berger (Spiegelfechter/Nachdenkseiten, angefragt), Tino (occupy Frankfurt), u. Hans Christian Vogt (Hrsg. Handbuch Soziale Bewegungen und Social Media) über “Gegenöffentlichkeit in der Praxis”. Die Moderation hat Wolfgang Storz. Es geht in der Diskussion um die Frage, inwieweit der Siegeszug des Internets für linke AktivistInnen neue Chancen schafft, eine Gegenöfentlichkeit her zu stellen. Welche Ansätze gibt es, wo sind die Grenzen? Vor welchen Stolperfallen muss man sich hüten? Das Spektruim reicht von Stadtpolitik, der Occupy-Bewegung bis hin zu sStadtpolitik im Betrieb. Die Tickets für die Akademie kosten standardmäßig für zwei Tage 15 Euro, als Förderung 25 Euro, ermäßigt 5 Euro. Weitere Infos: hier
Zum Programmüberblick bitte weiterlesen.

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EMPÖRT EUCH! – Demo am 5.11. in Frankfurt!

Occupy:Frankfurt gibt den Streckenverlauf und das Rahmenprogramm für die Demonstration am 5 . November 2011 bekannt
Occupy:Frankfurt ist Teil einer globalen Bewegung, die sich gegen die Macht der Finanzmärkte und Banken richtet. Ausgehend von den Protesten an der New Yorker Wall Street ist auch die Bankenstadt Frankfurt ein zentraler Ort für friedliche Demonstrationen.
Die nächste Großdemonstration findet [...]

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Ulrich protestiert Für ein Recht auf Stadt

Eine Doku des ZDF zu Aktivitäten des Hamburger Netzwerks beim Verdealen von Wohnungen: nicht alles Teure geht leicht weg!

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Der Ausverkauf des urbanen Raums

Gentrifizierung ist das politisch beförderte Recht des Stärkeren, Städte sozial durchzusortieren. Über das Zusammenwirken von Politik, Kunst und Immobilienwirtschaft am Hamburger Beispiel.
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Die soziale Entmischung unserer Metropolen hat viele Namen und Gesichter: Sie heißen sanierter Altbau, Town-House oder Gated Community, Shopping-Arkaden oder Flagship-Store, Mediaspree oder Hafencity. Wo sie auftauchen, macht sich Widerstand breit. Kaum eine Stadt ist dabei so berühmt geworden wie Hamburg, wo sich der zivile Ungehorsam gegen die so genannte Gentrifizierung, d.h. „die Maschinerie, die die Teilhabe an der Stadt über Geld und Herkunft regelt“, wie es der Journalist und Aktivist Christoph Twickel formuliert, bis ins Bürgertum ausgebreitet hat. In der Besetzung des Gängeviertels im August 2009 fand dieser Widerstand seinen bisherigen Höhepunkt und sorgte bundesweit für Furore. Die jüngeren Aktionen gegen die drastische Kürzung der Finanzmittel für das Hamburger Schauspielhaus sinnd die Fortsetzung dieses Protests.

Twickel, Mitinitiator des Manifests „Not in Our Name, Marke Hamburg“, hat nun einen Rückblick auf die Hamburger Ereignisse aus der Graswurzel-Perspektive vorgelegt. Sein Bericht „Gentrifidingsbums oder eine Stadt für alle“ bietet nicht nur einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Mechanismen der sozialen Segregation in der Stadt und damit über Gentrifizierung als politische Methode, sondern ist zugleich auch eine Bedienungsanleitung für den notwendigen gesellschaftlichen Ungehorsam.

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HÜLYA-TAGE in Frankfurt

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Blind Dates 20.10.- 25.10.

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Do, 20. 10., 1
19.30 Uhr Saalbau Bornheim, Arnsburger Straße 24,(U 4, Höhenstraße) : Presse, Journalisten und die LINKE. Besichtigung einer Baustelle. Mit Tom Strohschneider – Journalist im ,Freitag’
, Berlin: Der Umgang mit ‚den Medien’ ist für alle linken Initiativen im Allgemeinen und für die Partei DIE LINKE im Besonderen schon prinzipiell schwierig: Man braucht sie einerseits als Medium zur Öffentlichkeit, andererseits kann die Linke keine besonders mitfühlende und solidarische Berichterstattung erwarten – zumindest von dem Teil der Presse nicht, den wir als ‚bürgerlich’ bezeichnen. Dazu ist der Abstand der Linken von einem ideologischen ’mainstream’ zu groß. Nicht wenige Konflikte in der LINKEN betrafen Verhältnis zur Presse – bis hin zum „Presseecho“ über den letzten Frankfurter Parteitag der LINKEN.Letzteres war dann auch für uns der unmittelbare Anlass, den Journalisten und Autor Tom Strohschneider für eine Problembeschreibung des Verhältnisses der Linken und der Medien einzuladen. Er selbst gehört ja nicht nur zu den Wenigen, die die LINKE im „Freitag“ fast
Woche für Woche journalistisch begleiten, sondern vielen mit seinem BLOG „Lafontaines
Linke“ einen linken Diskussionsraum zur Verfügung gestellt hat. Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

19:30 Historisches Rathaus Seckbach: Seckbacher Bürger informieren: Kein weiterer Supermarkt!
Die Bürgerinitiative „Kein weiterer Supermarkt!“ lädt für Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 19.30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in das Historische Rathaus Seckbach ein. An der Veranstaltung wird neben dem Leiter des Stadtplanungsamts der Stadt Frankfurt, Herr Dieter von Lüpke, auch Herr Christof Heun, Mitglied des Verwaltungsrats der Katholischen Kirchengemeinde Maria Rosenkranz als Gast und Gesprächspartner teilnehmen.

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Kraftwerk: im Zentrum der Mensch-Maschine

Ob die Gruppe Kraftwerk nun reine Techno-Avantgarde ist oder auch kritische Momente hat?
Sei es drum! Zu unseren laufenden Maschinen passte jedenfalls ein Auftritt der alten Technologen in München am 12. Oktober ganz gut. Und man konnte all das schon vor Jahrzehnten ahnen.

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Als wir noch dünner waren standen wir uns näher

(…) Als wir noch dünner waren standen wir uns näherUnd hatten Liebe anstatt Bratensaft im Blut (…)
(Auszug aus “Als wir noch dünner waren, standen wir uns näher”)

Kann denn eine zusammenbrechende Beziehung zweier Menschen – einst ineinander verschossen und nun auf dem Weg zur Trennung – wortgewandter, spielerischer, gewitzter erzählt werden, als in diesem Lied von Georg Kreisler?

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Occupied Wall Street Journal

Die BesetzerInnen der Wall Street haben nun ihre eigene Zeitung, das Occupied Wall Street Journal.
Dort gibt es Informationen darüber, was Menschen zum Mitmachen motiviert, was gerade läuft, einen Lageplan und sonst alles was mensch wissen muss, um dabei sein zu können. Denn, so die Überzeugung:
If occupiers cannot get answers and solutions from government through the [...]

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Demonstration: ‘No MonoPress!’

Die Piratenpartei Frankfurt ruft zur Demonstration gegen das Leistungsschutzrecht für Presseverleger zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse auf !
Der Termin ist am Mittwoch,  12.10.11 um 9:00 Uhr vor dem Haupteingang der Messe Frankfurt.
Um was geht es:
Die Zeitungsverlage wollen eine Art GEMA ins Leben rufen um ihre Märkte im Netz zu verteidigen. Zunächst soll jeder Gewerbetreibende [...]

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Occupy Frankfurt!

Die Initiative der Besetzung des Bankenviertels in New York, der Wall Street (Occupy Wall Street) verbreitert sich, und findet in amerikanischen Städten immer mehr aktiven Zuspruch. Siehe.

Am 15. Oktober möchten Initiativen weltweit im Anschluß an und in Solidarität mit der Occupy-Bewegung auf die Strasse gehen. Über das im Web installierte Initiativen-Netz kann man die Fortschritte [...]

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Herrschaft der Narren

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Das Leben in einer Epoche medialer Blödheit.
Über die treffende Gegenwartsbeschreibung »Blödmaschinen« von Markus Metz & Georg Seeßlen

»Die welt jnn üppikeyt is blynt / vil narren / wenig wyser synt.« (Sebastian Brant: Das Narrenschiff, 116)

Die Ökonomie, schrieb Guy Debord in der »Gesellschaft des Spektakels« 1967, verwandle die Welt in eine Welt der Ökonomie; in eine Welt der Pseudoereignisse und Dramatisierungen, in der das Bewusstsein immer zu spät komme. Diese Welt wird inzwischen von glücklichen Narren bewohnt, die ohne Sinn für Geschichte dahinleben. Alte Wahrheiten entdecken sie auf diese Weise immer wieder neu. Sie werden in Tortengrafiken aufbereitet, in tabellarische Halbsätze gezwängt oder als wortlose Statistik präsentiert. Mit Hilfe von Vokabeln wie Story-telling und Rocket Science lässt sich fast zweieinhalb tausend Jahre nach Aristoteles konstatieren, der Mensch sei eigentlich ein soziales Wesen.

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Wirtschaft ohne (Spar-)Politik

Zu einer überraschenden, ja witzigen Einsicht bei der Durchsicht europäischer Wirtschaftsstatistik kommt John Lanchester im “London Review of Books“:
“In Europa haben wir die überraschenden und alarmierenden 0,1 Prozent Wachstum in Deutschland, die verzweifelt armseligen 0 Prozent in Frankreich und dann, jetzt kommt’s, die erfreulich munteren 0,7 Prozent Belgiens. Warum ist das geradezu zum Schreien komisch? [...]

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Dame Roth hält Audienz

Am Montag, den 12. September 2011 ist es so weit. Pünktlich 18 Uhr 15 ist die geneigte Öffentlichkeit zum Defilee geladen. Natürlich auf dem in Zukunft so wundervollen neuen Areal, dem „Kulturcampus Bockenheim“. Es darf geschwärmt werden, von den strahlenden Neubauten (Leuchttürme), den satten Grünanlagen, der Kultur, die nun endlich auch Bockenheim erreicht.
Und selbstverständlich von [...]

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Blind Dates 1.9.- 11.9.

schlafmaske September 2011

1. 9.
Gewerkschaftshaus , Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 18 Uhr
Prof. Dr. Werner Ruf, Politologe und Friedensforscher Uni Kassel
Die arabischen Revolten – gehen sie uns etwas an?
Niemand hatte damit gerechnet, dass die verlässlichsten Freunde des Westens in Nordafrika binnen weniger Wochen von ihren Völkern gestürzt würden. Die Ursachen für die Revolten, soziales Elend, Perspektivlosigkeit, brutale Unterdrückung waren jedoch seit Jahren bekannt. Und sie waren und sind auch Folgen westlicher Politik – allen voran die EU: Die Assoziierungsabkommen mit diesen Ländern waren Instrumente zur neoliberalen Eingliederung ihrer Ökonomien in die Kapitalverwertungsstrategien des Nordens, die Rhetorik über Menschenrechte und gute Regierungsführung dienten der Kaschierung ihrer Interessen. Gerade in Tunesien und in Ägypten waren die Gewerkschaften Träger der Umstürze. Nun stellt sich die Frage, wie die politisch erkämpfte Souveränität umgesetzt werden kann in selbst bestimmte Modelle des wirtschaftlichen und sozialen Aufbaus. Dieser wird nur gelingen, wenn auch die fortschrittlichen Kräfte in Europa den Wandel in Nordafrika unterstützen, um durch einen Zuwachs an sozialer Gerechtigkeit den Frieden vor Europas Toren zu sichern.

2. September:
19.30 Uhr Faites vos Jeux, Klapperfeld. »Europa als Staat – linke Kritiken, linke Politiken« – Diskussionsveranstaltung zur Book-Release-Party
: Anfang September erscheint das Europa-Buch von JungdemokratInnen/Junge Linke, das die EU aus verschiedenen Perspektiven einer radikaldemokratischen Kritik unterzieht. Nach einer theoretischen »Wurzelbehandlung« zu Beginn, geht es u.a. mit Grenzen, Bildung, Arbeit, Migration, Datenschutz und Lobbyismus weiter. Der Hintergrund des Buches ist, dass wir (wie auch andere) in

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Netz für alle 2011

Tja ok, es ist mal wieder in Berlin, aber vielleicht trotzdem ganz interessant für Web-Politische:
Am Samstag, dem 3. September richtet die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Linken die Netz-Konferenz “Netz für alle” im Berliner Bethaus aus.
Die Referentenliste ist ziemlich interessant, darunter finden sich zum Beispiel  der Netz-Theoretiker Rainer Fischbach, Constanze Kurz von [...]

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Die Frankfurter Grünen und der Milieuschutz

Es hat sich bereits in der ganzen Republik herumgesprochen, dass die Grünen in der Schwarz-Grünen Frankfurter Römer-Regierung eine eigenartige liberal-konservative Rolle einnehmen. Dieser Übergang vom Realo zu Liberalo ist vermutlich der Masse der Grünen-Wähler nicht wirklich bewußt.

Allerdings verwundert es inzwischen viele vor Ort, dass zum Beispiel im grünen Herz-Stadtteil Nordend die immerhin seit bald 30 Jahren verlaufende Gentrifizierung von der ach so bodenständigen Partei nicht politisch registriert wird. Da mag auch die wirtschaftliche und politische Positionierung einiger grüner Parteimitglieder im Immobilienumfeld und anderswo eine Rolle spielen. Das grüne Wahl-Motto “Die Stadt gehört Dir” erhält so einen ganz anderen Geschmack, und zwar abseits der Entertainments um den Grüngürtel.

Kommunale ABG: Luxuseigentum im Nordend - der Speckgürtel kommt zurückKommunale ABG: Luxuseigentum im Nordend – der Speckgürtel kommt zurück

Der in Köln ansässige Deutschlandfunk, eine der wenigen etwas anspruchsvolleren Teleeinrichtungen hat es die Tage jedoch gemerkt, und schildert in einem kleinen Feature die Gentrifizierungs-Lage in Frankfurt. Der Beitrag soll in einem längeren Zitat zur Sprache kommen, er spricht für sich selbst.

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Playing the City

PLAYING THE CITY – zum Dritten. Wie in den beiden Jahren zuvor geht die Kunst auf die Straße!
Fünfzehn internationale Künstlerinnen und Künstler erobern die Frankfurter Innenstadt mit verschiedensten Aktionen, Performances und Installationen.
Auch 2011 heißt es wieder: mitmachen statt nur zuschauen. Das kann bei einem Workshop oder auf einem Markt sein, auf [...]

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Blind Dates 17.8.- 21.8.

lange nachtDi, 17.8.
17 Uhr. Frankfurter Architektursommer: Begehung des Campus Bockenheim vom Depot/Universitätsbibliothek bis Georg Voigt-Straße.
Treffpunkt : Büro Joran & Müller, Gräfstr. 79
Erläuterungen der historischen Schichten der Bebauung und der damit verbundenen Geistesgeschichte vor allem der F. Kramer-Zeit und der 1960er und 1970er Jahre. Besichtigt

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Reißt uns der Euro in den Abgrund?

VERANSTALTUNG im Club Voltaire am Montag, 15. August 2011, 20.00 Uhr

Die europäische Schuldenkrise und die Zukunft Europas
Alle Krisengipfel und Rettungsschirme scheinen nichts zu nützen: Die Spekulation gegen den Euro und gegen einzelne Länder geht weiter. Die landläufige Begründung für die Situation lautet: Einzelne Länder (allen voran Griechenland) haben über ihre Verhältnisse gelebt, und wir (vor [...]

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Leitfaden für Entmieter – kurzes Kompendium der Praxis

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Aus gegebenem Anlass wollen wir unterstützend in die Debatte um die Zukunftsfähigkeit dieser Stadt Stellung nehmen. Um nun den Erfolg etwaiger gerade stattfindender Auseinandersetzungen nicht zu gefährden, wird der anschliessende Leitfaden recht allgemein gehalten, Anpassungen an die konkrete Realität bleiben den Beteiligten überlassen.

Aus gutem Grund sind Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen unvermeidlich. Dies ist nicht böse Absicht, sondern liegt in der Natur der Sache, da es sich ja um einen Praxis-Ratgeber handelt. Reaktionen à la „genau wie…“ sind verständlich, aber finden nur im Kopf des Lesers statt.

Nach längeren Diskussion wurde die Veröffentlichung beschlossen, obgleich stets die Gefahr besteht, dass die falschen Leute sich diese Informationen zunutze machen könnten.

Exkurs: Planspiele

Sehen wir uns – rein hypothetisch zunächst – einmal an, wie ein wirkungsvolles Vorgehen aussehen könnte. Es sei hier nochmals betont: natürlich wird hier ganz allgemein diskutiert und lediglich Möglichkeiten erwähnt, ohne bereits einen direkten Bezug zu den Vorkommnissen in der Stadt Frankfurt damit nahe legen zu wollen. Wie gesagt: Planspiele eben, deren Koinzidenz mit realen Gegebenheiten rein zufällig, jedoch ebenso unvermeidlich sind.

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Sommerspiele: Das Gentrification Game

Das Wetter lädt uns diesen Sommer nicht wirklich zum Verweilen im Park auf, die Wiesen sind meistens zu naß oder kalt. Abseits vom Park oder Stoffel-Event gibt es aber noch andere lustige und zeitgemäße Unterhaltungsangebote, mit denen sich besonders echt urbane Zeitgenossen im städtischen Raum vergnügen können. Man muß sich nur etwas global umsehen [...]

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Veranstaltung: Nach dem Kapitalismus?

Nach dem Kapitalismus? Perspektiven der Emanzipation
Vortrag und Diskussion mit Raul Zelik (Universidad Nacional de Colombia in Medellín)
am Mittwoch, 6. Juli 18.00 Uhr im Institut für Sozialforschung
Raul Zelik analysiert die verschiedenen gegenwärtigen Krisen und diskutiert soziale und politische Transformationsstrategien. Besondere Aufmerksamkeit widmet er dabei der Kritik des Staatssozialismus und der lateinamerikanischen Linksregierungen, um schließlich für [...]

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Shortcuts I – Stevenson, Chesterton & Hemingway

Zur Urlaubszeit mal einen längeren Text lesen? Dafür bieten wir euch ein paar Besprechungen bemerkenswerter Bücher an.

Robert Louis Stevenson – Das Licht der Flüsse. Eine Sommererzählung

In den letzten Jahren erlebt Robert Louis Stevenson auch im deutschen Sprachraum eine Renaissance, oder, um es präziser zu formulieren, eine Neuentdeckung. Eindrucksvoll zeigt sich, daß er viel mehr ist als „nur“ der Autor der Schatzinsel und der Erzählung von Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Vieles wurde erstmals übersetzt, und jedes Buch ist seine Entdeckung wert.

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Blind Dates 28.6. – 2.7.

Di, 28.6.

Campus Bockenheim, Hörsaal 1, 18.00-20.00 Uhr: Arbeitsmigration in den Privathaushalt: Arbeitsrechte und Sozialstandards für Haushaltsarbeiterinnen, Podiumsdiskussion im Rahmen der Ringvorlesung „Gute Arbeit weltweit? Analysen – Perspektiven – Strategien zu globalen Arbeitsrechten und Sozialstandards“ am: ReferentInnen: Prof. Dr. Helma Lutz (Goethe-Universität Frankfurt), Dr. Helen Schwenken (Universität Kassel) und Emilija Mitrovic (DGB-Anlaufstelle für Papierlose in Hamburg). Moderation: Felix Hauf (Goethe-Universität Frankfurt) und Dr. Martina Blank (EPN Hessen). Während das Kapital frei über nationalstaatliche Grenzen hinweg nach optimalen Verwertungsbedingungen suchen kann, schotten sich die reichen Gesellschaften des globalen Nordens durch restriktive Grenzregime gegen MigrantInnen ab. Arbeitsmigration findet auch unter diesen Bedingungen statt, nur bleibt den MigrantInnen dann oft kein anderer Weg als der in die Illegalität. Welche Ansätze migrantischer Selbstorganisierung gibt es? Welche Strategien transnationaler Solidarität verfolgen Gewerkschaften und NGOs? Welche Chancen und Grenzen sind mit solchen Strategien verbunden? Wie weit trägt die ILO-Initiative zu guter Arbeit für Haushaltsarbeiterinnen? Veranstalter: EPN Hessen und Goethe-Universität Frankfurt in Kooperation mit dem ICDD der Universität Kassel und dem DGB Bezirk Hessen-Thüringen Weitere Informationen unter www.epn-hessen.de/veranstaltungen

Raumstation Rödelheim, Auf der Insel 14HH: 19.30 Uhr, Cinéma de Résistance (II) : Historischer Film über die Krawalle von 1968 in Zürich Mitte 1968 in Zürich: Ein Konzert von Jimi Hendrix, aufbegehrende Lehrlinge, Schüler_innen und Student_innen, schliesslich Kämpfe um ein Autonomes Jugendzentrum… die spiessige Stadt ist geschockt. Kurzes Referat zur Einführung.

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Blind Dates 21.6. – 27.6.

Karneval-Date

21. Juni – Dienstag

La isla – Archive einer Tragödie. Regie: Uli Stelzner
Kino Naxos-Halle – Wittelsbacherallee 29. 20 Uhr.

Während des Bürgerkriegs in Guatemala wurden von den wechselnden Militärjuntas zwischen 1960 und 1996 mehrere hunderttausend Menschen verschleppt und ermordet.
Im Jahr 2005 wird nach einer gewaltigen Explosion in Guatemala City durch Zufall das geheime Archiv der Nationalpolizei gefunden. Auf dem Gelände der heutigen Polizeischule lag früher „die Insel“, das Geheimgefängnis der Policia National, der zentrale Ort eines Jahrzehnte währenden Unrechtsregimes. Millionen Dokumente werden plötzlich sichtbar.

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No Borders – auch innerhalb Frankfurts!

Gegen Illegalisierung und Abschiebung wird am 20. Juni, 18:00 Uhr, eine Demonstration im Frankfurter Flughafen stattfinden. Mit dem Hintergrund der Initiative im angeblich weltoffenen Klein-Metropole am Main setzt sich der Arikel über ihre sichtbaren und unsichtbaren Grenzen auseinander.
Frankfurt ist weltoffen, Frankfurt ist Multi-Kulti, hier scheint Integration zu funktionieren. Dieser Eindruck soll nach außen vermittelt werden. Japanische Geschäftsleute, russische Ärzt_innen, äthiopische Kioskbesitzer_innen, pakistanische Ladeninhaber_innen, indische Restaurantbesitzer_innen und dazu noch chinesische Tourist_innen – Mannometer, das gibt‘s in keiner bayerischen Kleinstadt, hier in Frankfurt scheint wirklich jede_r willkommen zu sein.

Leider ist dem nicht so.

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“Wem gehört die Stadt?”- Ein Aktionstag in Aktion

Die FGZ hat sich als Teil des Netzwerkes “Wem gehört die Stadt” am Pfingstsamtäglichen Aktionstag beteiligt und wir können sagen: Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut! Demnächst sehen sie hier Fotos und Videos von MERZMENSCH und Karacan Aylin, die die Aktionen dokumentiert haben. Hier schon mal die Presseerklärung des Netzwerkes:

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Am 11. Juni 2011 hat das “Wem gehört die Stadt?”-Netzwerk in Frankfurt am Main mit einem stadtweiten Aktionstag gegen Verdrängung und Gentrifizierung protestiert. Mit vielfältigen Aktionen wie ‘Guerilla Gardening‘ auf der Bergerstraße, öffentlichen Frühstücken und Stadtteilspaziergängen in Bockenheim und Rödelheim, der Besetzung des ehemaligen Technischen Rathauses, einer öffentlichen Kantine und großen Performance auf dem Bockenheimer Campus, der Wiederbelebung eines Wasserhäuschens im Gallusviertel sowie einem abschließenden Rave durch die Stadt wurde die Frage “Wem gehört die Stadt?” eindrucksvoll in den öffentlichen Raum getragen.

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Stadt-AKTIONSTAG am Samstag in Frankfurt

Hier eine Übersicht zu die verschiedenen Aktionen zum beim Aktionstag.

12.00 Uhr
Zweites Frühstück am Kurfürstenplatz

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Blind Dates 6.6. – 12.6.

Di. 7. 6.

PODIUMSDISKUSSION „Alle für den Atomausstieg“?

Mit:

Dr. Michael Wilk (AKU Wiesbaden)
Jutta Dittfurth (Ökolinx – Ökologische Linke)
Janine Wissler (MdL DIE LINKE)

Die Atomkatastrophe von Fukushima hat der Antiatombewegung in Deutschland einen großen Schub verliehen. Alle sind angeblich jetzt für einen Ausstieg aus der Atomenergie. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit. Wann darf es denn sein – sofort, 2014, 2017 oder 2022? Die Bundesregierung hat ihre Ausstiegspläne bekannt gegeben, Zeit um am Tag darauf vorläufige Bilanz zu ziehen:

Hat die Anti-AKW-Bewegung ihre Ziele schon erreicht?

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Blind Dates 31.5.-5.6.

Di, 31. 5.

Campus Bockenheim, Hörsaal 1: Freier Welthandel mit unwürdiger Arbeit. Die IT-Zulieferer. Der Fall von Foxconn, dem Kontraktfertiger von Apple, Dell und Intel, hat seit Anfang 2010 negative Schlagzeilen gemacht, nachdem sich insgesamt dreizehn chinesische ArbeiterInnen aufgrund von extremen Niedriglöhnen, langen Arbeitszeiten und genereller Erniedrigung am Arbeitsplatz das Leben genommen haben. Dies und andere Fragen diskutieren: PD Dr. Boy Lüthje (Institut für Sozialforschung, Frankfurt) Sarah Bormann (Promovendin an der Universität Jena/ ex-WEED PCGlobal) Wolfgang Müller (IG Metall München

Dokumentarfilm & Gespräch 20 Uhr, Naxos-Kino: Waltz with Bashir Filmreihe „Das Geheimnis der Versöhnung heißt Erinnerung“ (2) / Grenzen des Dokumentarfilms“ (1): von Ari Folman (Israel/Frankreich/Deutschland 2008, 83 Min.): In einem animierten Dokumentarfilm verarbeitet der israelische Regisseur und Drehbuchautor Ari Folman seine Erlebnisse als Soldat im Libanonkrieg Anfang der 80er Jahre. Als 19jähriger Sergeant

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Wenn das politische Bandmaß versagt

Das Hamburger Netzwerk “Recht auf Stadt“, Vorbild des Frankfurter Netzwerkes “Wem gehört die Stadt” bereitet einen Kongress vor: vom 2. bis 5. Juni 2011 gibt es in der Hansestadt Hamburg kollektive Verwirrung, Begegnung und Zerstreuung: Über verschiedene Orte der Stadt verteilt, findet jede Menge Geplantes (Workshops, Podien, Filmvorführungen) und Ungeplantes statt.

Mit Christoph Twickel (Manifest NotInOurName, Lux & Consorten) und Georg Moeller (Ideenscout, Spielplatzini BaSchu e.V., Anwohnerinitiative Schanzenviertel) sprach ak über das Comeback von Stadtpolitik, den Kongress und die Hamburger Bewegung.

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Die Stadt erfahren und bloggen

In den letzten Jahren hat sich die Stadtentwicklung, die gegenwärtigen Transformationen der Städte und die Konfrontationen darum immer weiter verbreitet, auch im Web.
Ein Teil der Konzeption der FGZ dreht sich auch um diese Sachverhalte, um Finanzialisierung und Gated Communities, um Businessdistrikte und Entmachtung der Kommunalpolitik, Gentrifizierung und veränderte Arbeitswelten, Immobilienspekulation und Shopping malls. Natürlich steht das hier im Web und in Frankfurt nicht allein und will es auch nicht.

Eine Konferenz nächste Woche sieht die Möglichkeiten der “Netzwerkgesellschaft” im Schnittpunkt von Web und Stadt sehr optimistisch: “Das Internet verändert die Auseinandersetzung mit städtischen Themen, die Informationsverteilung, wie Akteure miteinander kommunizieren und an der Gestaltung unserer (gebauten) Umwelt teilhaben. Statt passiv zu konsumieren, kann sich nun jeder aktiv beteiligen, publizieren und vernetzen. Dies eröffnet neue Chancen für zivilgesellschaftliches Engagement und Partizipation, wie etwa bei Petitionen im Rahmen von Planungs- und Achitekturprojekten. Somit entstehen neue (Platt-)Formen der des gemeinschaftlichen Engagements. Dabei ist daran nicht die immer verbesserte Technik das wirklich besondere – viel entscheidender ist der gesellschaftliche Wandel, der mit der gesamtgesellschaftlichen Durchdringung dieser Technologien einhergeht und dessen große soziale und kommunikative Konsequenzen noch nicht ausreichend diskutiert und verstanden werden“.

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Politische Alternativen: eine neue Infrastruktur

Empörung und Ablehnung reichen nicht, um politische Gestaltungskraft zu gewinnen – so lautet ein verbreitetes Credo. Nicht allein die herrschende politische Verwaltung und die großen Medien immunisieren mit der Forderung nach “konkreten Alternativen” die bei uns eingespielten Abläufe, sondern gesellschaftskritische Autoren wie Robert Misik fordern über Empörung hinaus die Benennung von Gegenentwürfen, und sei es zunächst nur in der Auseinandersetzung um Sprachhoheiten im politischen Raum.
Dass noch mehr geht als Verweigerung, zeigt unsere kleine Dokumentation einer Gruppe Frankfurter Sozialforscher, die Maßnahmen vorschlagen, wie aus dem restriktiven Sozialstaat eine gesellschaftliche Infrastruktur geformt werden kann, die zur wirklich breiten Förderung von Kapazitäten vieler führt. Der hier nur kurz skizzierte Vorschlag liefert erheblich mehr, als es die kurzatmigen, von Event zu Event, von DAX-Knick zu Biolanzpräsentation hüpfenden politischen Ideen und Aktivitäten im gegenwärtigen Deutschland leisten.

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Elemente einer neuen gesellschaftlichen Infrastruktur

Vor einer Woche begründete ein Artikel, warum die Einführung einer neuen Infrastruktur für unser gesellschaftliches Zusammenleben durchaus Sinn macht, und nicht schlicht ignoriert werden sollte. Die zweite Folge setzt die Vorstellung mit ein paar konkreten Beispielen fort.

Soziale Infrastruktur bezeichnet alle Einrichtungen, die das Angebot von kostenlos oder kostengünstig allen zur Verfügung stehender Gütern und Dienstleistungen in zentralen Lebensbereichen gewährleisten. Über ein gewisses Minimum davon muss jede Gesellschaft verfügen. Heute gilt es gilt es aus den angegebenen Gründen jedoch, sie umfassend auszubauen. Das betrifft vor allem die Bereiche von Bildung und Ausbildung, Wohnen, Kultur, Verkehr und Gesundheit.

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Kein Strand unter der Stadt

Christoph Hochhäuslers Film »Unter dir die Stadt« übersetzt das aus der Mode gekommene Entfremdungsthema in die Gegenwart.

Svenja Steve (Nicolette Krebitz) langweilt sich. Sie ist gerade erst mit ihrem Mann Oliver (Mark Waschke) von Hamburg nach Frankfurt am Main gezogen. In der frisch bezogenen Altbauwohnung sind die Kisten noch nicht ausgepackt, im Schlafzimmer steht kein Bett, es liegt lediglich eine Matratze am Boden, das Sofa wird noch von der Schutzfolie bedeckt. Während Oliver Karriere in der Bank macht, liegen Svenjas berufliche Ambitionen brach. Sie kennt kaum jemanden in der neuen Stadt, und in der Bankenwelt ihres Mannes gibt es keinen Platz für sie: Die Männer bleiben unter sich und machen die Geschäfte, die Frauen kümmern sich um die Förderung von Kunst und Kultur.
Sex mit Cordes

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Montag: Mahnwache zu Fukushima in Frankfurt

Die Frankfurter Gemeine Zeitung unterstützt folgenden Aufruf des Frankfurter Anti – Atom – Bündnis:
250.000 Menschen haben am Samstag für einen Ausstieg aus der Atomkraft demonstriert. Und am vergangenen

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Heute, 21.3., 2. Mahnwache zu Fukushima in Frankfurt

Die Frankfurter Gemeine Zeitung unterstützt folgenden Aufruf von Attac:
“Heute Montag, 21. April 18 Uhr, Frankfurt, Rathenauplatz, Nähe Hauptwache:Die Naturkatastrophen in Japan und der

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Ein wirtschaftsjournalistischer Dissident

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Das “Cafe Wiesengrund” bietet im Logenhaus der Finkenhofstrasse seit Jahren Platz für anregende Vorträge und Diskussionen. Vor einigen Tagen hatten wir deshalb das Vergnügen, dort den Frankfurter Wirtschaftsjournalisten Lucas Zeise zu hören. Der war zuerst bei der “Börsen-Zeitung”, einem eng mit den Finanzmarkt-Geschehen liierten Blatt, wurde dann Mitgründer der Financial Times Deutschland, für die er noch heute Kolumnen schreibt.

Sein Buch “Ende der Party” spricht eine andere Sprache, als es die genannten Blätter vermuten lassen, seine dezidierte Kapitalismus-Kritik kommt im neuen Band “Geld – der vertrackte Kern des Kapitalismus” noch mehr zum Ausdruck. Es sind Bücher gegen den neoklassischen Mainstream in der Ökonomie, die sich durch verschiedene Eigenschaften auszeichnen: besondere Faktenkenntnis und ihre Neuinterpretation im Anschluß an die Wirtschaftspresse; eine synoptische Vermittlung der Geschehnisse um die Wirtschaftskrisen; und sein Anschluß an die nichtorthodoxe Wirtschaftstheorie.

Sein Vortrag im Wiesengrund hob auf die umfassendere Perspektive des neuen Buchs ab: eine Interpretation des Geldes und seiner ganz eigenen Effekte, das in der Neoklassik jedoch nur als irrelevanter Vermittler oder Meßgröße agiert. Ein kurzer Abriss der weltweiten neoliberalen Machtübernahme seit den siebziger Jahren verdeutlicht aber dessen Eigendynamik, wenn es als “Kreditgeld” besondere Steuermacht gewinnt: die Grundlage

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Nur noch kurz in FFM: “Frankfurt-Ausschwitz” u. “Invisible Borders”

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Ein Hinweis auf zwei Ausstellungen, die nur noch kurz in Frankfurt zu sehen sind:
Noch bis 23.2. “Frankfurt-Auschwitz” in der Paulskirche. Täglich zu besichtigen Die Ausstellung hat die Verfolgung und Vernichtung der Roma und Sinti im Nationalsozialismus und dessen Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart zum Inhalt. Im Zentrum steht die Liquidierung des sog. Zigeunerlagers in Auschwitz-Birkenau am 2.8.1944 sowie die Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte der Stadt Frankfurt am Main und ihrer Vorreiterrolle bei der Verfolgung der Roma und Sinti. 500 000 Roma und Sinti wurden durch Nationalsozialisten ermordet.

Noch bis 24.2.: Residenzpflicht – Invisible Borders« Im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld, Klapperfeldstraße 5, 60313 Frankfurt. Öffnungszeiten: Dienstag & Donnerstag: 17 – 20 Uhr; Mittwoch: 10 – 13 Uhr; Samstag & Sonntag: 15 – 18 Uhr. Eintritt frei, Spenden erwünscht! Die Ausstellung widmet sich auf anschauliche Weise der

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Blind Dates 5.2.-13.2.

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Sa 5.2.

ab 9 Uhr Zusammen EV. Alt Rödelheim 12: Die umtriebigen guys and girls von Zusammen Ev. laden ein zur Kommunalwahlkampagne unter dem Sloagn: Kreuzchenmachen reicht nicht. Sie sagen: “Am 27. März finden Kommunalwahlen statt. Das reißt viele nicht vom Hocker. Wir wollen in einer Plakatkampagne deutlich machen, dass es darauf ankommt, sich zu organisieren, um etwas zu verändern. Das wollen wir beispielhaft an den im Verein relevanten Themen deutlich machen. Dazu gehören die Themen Wohnen, Erwerbslosigkeit und Niedriglohn, Rassismus. Die Kampagne soll stadtweit hängen und alle Menschen ansprechen, die auch denken, dass es notwenig ist, die Dinge in die Hand zu nehmen und es nicht reicht, ein Kreuzchen zu machen.

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Ein Weihnachtsgeschenk von Florian K.

Weihnachten ist das Fest der Nächstenliebe. Und auch Euer Freund Florian K. hat seine Nächsten ganz doll lieb. Darum hat er für alle Leser der FGZ als kleines Geschenk die schönsten Endlosschleifen des Internets zusammengetragen.

Diese führen eindrucksvoll vor Augen, dass Kunst keinen Inhalt und Humor keine Pointe braucht.

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Porno mit 16 und Hundefleisch für alle- Demokratie zum Mitmachen

- Aus verschiedenen Gründen erscheint der Artikel hier zur Zeit nicht. Zu gegebener Zeit wird er wieder eingestellt. Ich bitte um Verständnis. Euer Florian K.-

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Blind Dates 22.11.-28.11.

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Dienstag, 23. November 19 Uhr, St. Jakob-Kirche am Kirchplatz in Bockenheim. : “Campus Bockenheim-eine Chance für urbanes, soziales und gemeinschaftliches Wohnen in Bockenheim. ” Eine Veranstaltung von Initiative Zukunft Bockenheim, Ratschlag Campus Bockenheim – unterstützt von der Evangelischen Gemeinde in Bockenheim und dem Netzwerk gemeinschaftliches Wohnen Frankfurt:
ABG Holding und OFB haben das Areal neben dem Depot erworben, um 220 Wohnungen und ein Einkaufszentrum zu bauen. Die ABG ist 100 prozentige Tochter der Stadt Frankfurt, so dass auf diesem Areal Wohnungen für alle Einkommensgruppen unter Berücksichtigung von ökologischen Aspekten gebaut, die soziale und kulturelle Mischung der Wohnbevölkerung verwirklicht werden könnten. Dargestellt werden: Der Planungsstand, Wohnungsmarkt und Wohnungspolitik in Frankfurt,, das Thema Segregation / Wohnungsmarkt für Migranten Außerdem wird die Realisierung von gemeinschaftlichem Wohnen beraten und Vorschläge diskutiert , wie eine demokratische Beteiligung der BürgerInnen am Planungsprozess durchgesetzt werden kann.

Dokumentarfilm & Gespräch im Naxoskino am Dienstag, 23. 20 Uhr: “Tod auf Raten: Fritz Bauer” Ein Dokumentarfilm von Ilona Ziok: Wurde Fritz Bauer ermordet? Ilona Zioks filmische Ermittlungen sagen: Stimmt! Fritz Bauer war mit Sicherheit der profilierteste Staatsanwalt, den es in der Bundesrepublik je gab. Für ihn war „Unruhe die erste Bürgerpflicht“ . Als hessischer Generalstaatsanwalt 1956-1968 war er der maßgebliche Initiator der

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Neues zur Biomacht

In den letzten Jahren war in Feuilleton und klugen Bücher zu postmoderner Kultur und Politik viel von “Biomacht” und “Biopolitik” die Rede. Nicht immer war uns Lesern ganz klar was damit genau gemeint ist. Meist gingen solche Diagnosen einher mit Vermutungen über die “Revolution der Städte” als den wirklich wichtigen Akteuren in der neuen globalisierten [...]

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Quadratisch, praktisch, gelb- Vom Wert eines Anarchoschwammes

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Er sieht aus wie ein hyperaktiver Schweizer Käse mit Hasenzähnen, ist laut und unglaublich nervtötend. Eltern hassen ihn, Kinder und Kiffer lieben ihn: Die Rede ist von Spongebob Schwammkopf, in Englisch auch Spongebob Squarepants.

Von kaum einer Comicfigur dürfte zur Zeit so viel Merchandise verkauft werden, wie vom kleinen gelben Schwamm. Fast überall grinst er einem entgegen.

Doch worum geht es überhaupt?

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Unser erster Anzeigenkunde: Riedberg der “sympathische” Stadtteil

Wer hätte es gedacht? Die FGZ hat ihren ersten Anzeigenkunden! Darum hier die Werbeanzeige:

A N Z E I G E

Riedberg 1

Fühlen Sie sich bedroht? Leben Sie in ständiger Angst vor Kriminalität? Ist Ihnen das Leben in der Innenstadt zu multikulturell?

Wollen Sie in einer garantiert aufgeräumten Nachbarschaft leben, in der „bürgerliche Werte“ noch etwas bedeuten?

Schätzen Sie eine garantiert moscheefreie Umgebung?

Sind sie so ökobewusst, dass Ihnen die Energiebilanz Ihres Hauses wichtiger ist als eine schöne Fassade?

Haben Sie nichts gegen ein wenig Schimmel in Ihrem Überisolierten Passivhaus einzuwenden?

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Tötet die deutsche Sprache!

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Wohl kaum ein Thema ist so geeignet zur Querfrontbildung wie die deutsche Sprache. Wenn es um unsere Sprache geht, dann sind sich fast alle einig.

Die deutsche Sprache ist bedroht und muss gerettet werden.

Trotz aller sonstigen Differenzen liegen sie da auf einer Wellenlänge: Der linksalternative Birkenstockträger, der fanatische NPD-Parteigänger, das konservative Mitglied des Philologenverbandes, genauso wie eine ganze Reihe deutscher Pop-Künstler, die sich schon 2004 für eine deutsche Sprachquote im Radio aussprachen und damit eine teils sehr emotional geführte Diskussion auslösten.

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Anspruchsvolle Medien-Integration im Web

Der Diskurs über Medien dreht sich gegenwärtig zumeist um Verlust: als Niedergang des gedruckten Buchs, des Fernsehens oder der Präsenz-Universität. All deren Leistungen sollen sich verschieben aufs Internet respektive Web. Viele Enthusiasten bejubeln den technologischen Umbau.

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Die aufmerksame Beobachterin registriert allerdings, dass sowohl das Buch, wie das Fernsehen und oft auch die Universität ganz eigene Rezipitionsstrukturen transportieren, die Leser, Fernsehende und Studierende mit mehr als einem “Content” konfrontieren. Inhalte werden hier besonders sortiert und (manchmal) in zusammengehörigen Komponenten repräsentiert.

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Bemerkenswertes, Oktober-1

Politik
Zum bundesweiten “Bankenaktionstag” veranstaltete Attac Frankfurt eine Theater-Performance in der Innenstadt. Mit Schafsmasken und in weißen Anzügen zogen die Aktivistinnen und Aktivisten als “Opferlämmer” durch die Strassen. Auf Schildern und Transparenten wurde schlagwortartig benannt, was den Banken geopfert wird.
Eine “Financial Crimes“, die der FTD ähnelte kam unters Volk; der Fake, der [...]

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Bemerkenswertes, September-4

Politik
Die Witz-Meldung der Woche stammt doch von der Gruppe um RWE und E.On, die tatsächlich darüber klagen, dass sie die nächsten Jahre so hohe Belastungen haben. Können sie tatsächlich doch nur 100 MILLIARDEN GEWINN zusätzlich für diesen Zeitraum verbuchen, die Armen. Vielleicht noch ein bißchen mehr bei HartzIV streichen, die Arbeitgeber ganz von den Krankenkassen [...]

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