Frankfurter Gemeine Zeitung

Events

Rassismus Tötet! Und zwar in Limburg – Demonstration am Sonntag

Demo: Bahnhof Limburg/Lahn, Sonntag 2 November, 14 Uhr

Aufruf der Veranstalter*innen:

Nach der Tötung eines 55 jährigen Mannes aus Ruanda in Limburg durch 3 Personen rufen wir für Sonntag den 2. November um 14 Uhr zu einer Demonstration am Hbf (limburg) unter dem Motto „Rassismus tötet!“ auf. Bereits vor über einer Woche wurde das Opfer in einer Limburger Obdachlosenunterkunft zu Tode geprügelt. Mittlerweile sprechen Polizei, Staatsanwaltschaft wie auch Presse von einem “möglichen ausländerfeindlichen Motiv“. Für uns ist klar, dass in einer Gesellschaft in der Menschen nach wie vor entlang rassistischer Stereotypen sortiert, attackiert und im schlimmsten Falle umgebracht werden, ein eindeutiges Zeichen gegen rassistische Gewalt gesetzt werden muss.

3 Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU ist es leider noch lange nicht selbstverständlich das rassistische und menschenverachtende Motive durch die Behörden erkannt werden bzw. öffentlich auf diese reagiert wird. Viel zu oft werden vermeintliche „Randständige“ der Gesellschaft – Migrant*innen, Obdachlose oder Sinti und Roma – ausgeschlossen, verachtet und öffentlich stigmatisiert.Gleichzeitig werden die gewalttätigen Ausbrüche dieser rassistischen Logik regelmäßig klein geredet oder als Einzelfälle abgetan. In einem solchen Klima fühlen sich rechte Schläger in ihrem mörderischen Treiben geschützt und bestärkt. Um es zu durchbrechen reicht es daher nicht aus sich bei der Arbeit gegen Rassismus und rechte Gewalttäter auf staatliche Organe zu verlassen. Diese sind durch ihr Verhalten gegenüber Migrant*innen – etwa durch ihre Abschiebegesetze oder die Verdächtigungen gegen die Opfer des NSU – oft der Wegbereiter von genau diesem rassistischem Klima, das seit den 90er Jahren zu über 180 rassistischen Morden in Deutschland geführt hat.

Statt dessen geht es uns darum, die gesellschaftlichen Strukturen, aus denen sich dieses rassistische Klima speist zu hinterfragen und selbstbestimmt für eine Gesellschaft ohne Rassismus, Unterdrückung und Ausbeutung zu kämpfen.

In Limburg wurde ein Mensch ermordet, wahrscheinlich aus rassistischen Motiven. Wir können und wollen nicht einfach tatenlos zuschauen, wie auch dieser Mord zu einem unter vielen wird.

Für uns gibt es kein Vergeben und kein Vergessen!

Zugtreffpunkt aus Frankfurt, 12:15 Infotafel HBF Frankfurt

Antifaschistische und Antirassistische Gruppen aus Frankfurt

 


Begegnungen der dritten Art oder von der Verbindlichkeit der Diskussion mit einem grünen Stadtpolitiker

Wenn sich Politiker*innen der Basis – also einem Teil des Fundus potenzieller Wähler*innen – „stellen“, ist dies noch immer eine Angelegenheit, welche die meisten mit gemischten Gefühlen erfüllt und geringe Erwartungen provoziert. Manchmal mutet man sich solche Veranstaltungen zu, um die Bestätigung der eigenen Einschätzung zu erlangen, manchmal vielleicht, weil man insgeheim erhofft, endlich einmal positiv überrascht zu werden, so etwas wie ein „Coming Out“ hautnah zu erleben. Ab und an wird auch eine Gelegenheit vermutet und gelegentlich genutzt, um die betreffende Person zu demaskieren, Hoffnung auf einen noch integeren Kern.

Wer sich allerdings mal wieder so richtig gruseln möchte, der sucht am besten eine Begegnung mit einer Spitzen-Kraft der Frankfurter GRÜNEN.

Die hält alles, was von einem gut gemachten B-Movie versprochen wird. Der Held darin gibt sich jovial, ohne sich anzubiedern, bleibt überlegen, und steht ein Stück weit über den alltäglichen Dingen. Er sieht die grösseren Zusammenhänge und als waschechter Realo kennt er zwar die Anfechtungen der Realität, weiß jedoch stets um den rechten Weg, den er/sie unbeirrt beschreitet.

So lässt man sich doch im Grunde bereitwillig vom „wohnungspolitischen Sprecher“ die Stadt erklären (Er ist nach eigenem Bekunden zu dem Job gekommen, weil die Vorgängerin nahtlos ins Management der ABG-FH gewechselt ist).
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Kundgebung: Schluss mit der Menschenjagd – Stoppt “Mos Maiorum”!

Protestkundgebung gegen die rassistischen Polizeikontrollen der Bundespolizei anlässlich der europaweiten Überwachungsaktion “Mos Maiorum” am Frankfurter Hauptbahnhof - Dienstag, 21.10.2014, 14 Uhr, Frankfurt Hbf

Der Aufruf der VeranstalterInnen:

Anlässlich der europaweiten Überwachungsaktion von illegalisierten Flüchtlingen protestieren Migrant*innen und Unterstützer*innen am
Dienstag, den 21. Oktober um 14 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Vorplatz des Frankfurter Hauptbahnhofs gegen die rassistischen
Kontrollen der Bundespolizei. Wir sagen “Nein!” zu Racial Profiling und zur Illegalisierung von Migrant*innen. “Mos Maiorum macht die politische Frage, wie wir mit Menschen auf der Flucht umgehen wollen, zu einer rein polizeilichen Aktion von Kontrolle und Repression”, sagt ein Aktivist im Vorfeld der Kundgebung.

Bereits seit einer Woche macht die deutsche Bundespolizei Jagd auf Menschen ohne Papiere, vor allem an Verkehrsknotenpunkten wie dem Frankfurter Hauptbahnhof. Ziel ist es nach offiziellen Angaben, „illegale Einwanderer“ zu identifizieren, einzusperren und abzuschieben. Außerdem wolle man mehr über Schlepperbanden erfahren. Wir sagen: Menschen werden erst politisch zu Illegalen gemacht. Organisiertes Schleppertum gibt es nur, weil sich die EU abschottet und es zu wenige legale Möglichkeiten der Einreise gibt. Wir fordern: Stopt die Diskriminierung und Illegalisierung von Migrant*innen! Kein Mensch ist illegal!

http://www.migazin.de/wp-content/themes/migpix/thumb.php?src=http://www.migazin.de/wp-content/uploads/2012/04/polizei_bahn_kontrolle.jpg&h=288&w=627&zc=1&q=80

Deutschland empfängt Flüchtlinge!
© plassen @ flickr.com (CC 2.0)

Hintergrund: 18000 Polizisten aus 25 Mitgliedsländern und die Grenzüberwachungsagentur Frontex sind an der Aktion unter der Führung der italienischen Ratspräsidentschaft beteiligt. Bereits in der Vergangenheit gab es gemeinsame Polizeiaktionen, doch “Mos Maiorum” ist die bis dato größte und längste. Menschenrechtsorganisationen kritisieren, dass mit den EU-Polizeiaktionen Tausende Menschen Opfer von „Racial Profiling“, der Kontrolle aufgrund von rassistischen Merkmalen wie der Hautfarbe, werden. Solche Kontrollen verstoßen gegen das Diskriminierungsverbot – dies haben auch deutsche Gerichte festgestellt.

Die Bundespolizei kontrolliert noch bis zum Sonntag, den 26. Oktober. “Mos Maiorum” heißt wörtlich übersetzt “Sitte der Vorfahren”. Gemeint ist mit diesem Begriff aus dem alten Rom die unbedingte Treue zum Staat. Ein rassistisches Politikverständnis, das die politischen und sozialen Beweggründe von Migration und unsere Verantwortlichkeiten ausblendet.

Überblick zu Kontroll-Aktivitäten

Weitere Informationen zur europaweiten Überwachungsaktion

noborder ffmBei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
noborderffm@riseup.net
www.noborder-frankfurt.antira.info
www.facebook.com/noborderfrankfurt


Initiative auf Naxos: Studio für junge Künstler*innen

Willy Praml, sein Team und das Theater auf Naxos ist inzwischen eine Frankfurter Kulturinstitution.  Spiele an ungewöhnlichen Orten, mitten in der Stadt, mit Laienpublikum und neuartigen Inszenierungen in der alten Naxos-Halle, einer ehemaligen Metallfabrik skizzieren seit dem Jahr 2000 die ganze Breite der Aktivitäten des Theater Willy Praml im Ostend.

Nachdem das Theater auf Naxos bereits letztes Jahr eine Kooperation mit dem “Lab” versuchte, soll es dieses Jahr zwischen Oktober und Dezember die Spielstätte für eine ganze Reihe junger Künstler*innen aus Hessen sein. Sie bieten zwischen dem 15. Oktober und dem 30. November ein Programm aus Theater-, Musik- und Performance-Projekten.

Die meisten Beteiligten kommen aus theaterwissenschaftlichen Fachbereichen rund um RheinMain, aus Frankfurt und Offenbach, Wiesbaden und Gießen. Sie stehen kurz vor dem Studienabschluß oder haben ihn bereits hinter sich. Und es geht ihnen um möglichst viel praktische Erfahrung, den ganzen Bereich einer Theaterproduktion und ihr Umfeld, um neue Formen und Stilmittel. Und es geht um die Beschäftigung mit den eigenen Lebens- und Arbeitsbedingungen, die wie viele andere von einer gewissen Prekarität geprägt sind. Aber: wann war das beim Theater der “freien Szene” schon wirklich anders?

Mit dem guten Dutzend Teams und lockeren Gruppen soll eine Vielzahl Veranstaltungsformen durch Naxos ziehen. Neben den musikalisch zentrierten Aufführungen drehen sich die meisten um Erfahrungen in einer Geldzivilisation, die es sich meist zu leicht mit sich macht, oder zu schwer zu ihrer praktischen Kritik kommt. Bei Neuinterpretationen von Shakespeare als Zivilisationskritiker oder mitten im Kampf der “Blauen gegen die Grünen” soll das Publikum Spielarten unserer wohlgeordneten Gewalt erfahren.

Die Brüche zwischen Subjekt und Gemeinschaft werden mit autistischen Kindern verfolgt, die vielleicht Machtformen herauspräparieren, die anschließend in Lecture-Performances rund um Kapital, Kunst und Widerstand ausbuchstabiert werden – zumindest prinzipiell.

Die Gruppe Arty Chock geht fürs Geld gar raus aus dem Theater, und führt “Money Talks” direkt an verschiedenen Orten in der Stadt vor: viel Geld wird hier schließlich an jeder zweiten Ecke bewegt.

Die Gruppen haben als Initiative “studioNAXOS” sogar noch mehr vor: sie möchten ihre Arbeit einer laufenden Ko-Kritik unterziehen, andere Theatermacher von Instituten zu Proben einladen und sich Einwänden stellen. In diesem Sinne könnte studioNAXOS als Versuch einer dauerhaften Plattform für junge Künstler*innen der freien Szene gelten.

Dazu ist allerdings mehr nötig als eine Fall-zu-Fall Projektfinanzierung, auf die auch das Theater Praml seit eineinhalb Jahrzehnten angewiesen ist. Es ist zu hoffen, dass dies in Frankfurt nicht als Nulllsummenspiel in der freien Szene funktioniert, wo den einem gegeben wird, was den anderen genommen wurde – oder sogar noch weniger.

Programm des studioNAXOS


Europas Dichter und der erste Weltkrieg

Sonntag, 05. Oktober 2014, 11.00 Uhr, im Club Voltaire, Kneipe Lesung von Gedichten europäischer Autoren, in denen die unterschiedlichen Positionen im Verlauf des Krieges und in verschiedenen Nationen und ihre poetischen Stile vom Expressionismus bis Dada deutlich werden. Es lesen Christine Dreyer, Doris Fisch, Marie Heller, Ulrich Meckler und alle Anwesenden, die ausgesuchte Gedichte mitgebracht [...]

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RESONANZ * PARADE DER KULTUREN

SAMSTAG 4. OKTOBER, 17 UHR BOCKENHEIMER WARTE Solirave für Blockupy, mit Ziel Friedenswerft an der Neuen EZB, Mainufer Ostend. Wir sind hier, Wir sind laut, weil man Uns den Raum für freies Schaffen klaut. Campus für alle, die Jubeljahre sind Vorbei Das Studierendenhaus in seiner Bedeutung als Ort gelebter Demokratie. Was würde bleiben wenn Frankfurt [...]

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Donnerstag, 2. Oktober 2014: Aktion “Aufrecht Bestehen” in Frankfurt (bundesweiter Aktionstag)

Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages des Erwerbsloseninitiativen- und -gruppenbündnisses »Aufrecht Bestehen« findet auch in Frankfurt am Main am Donnerstag, den 2. Oktober 2014, eine aus Organisatorensicht spektakuläre Aktion statt. Organisiert wird die Aktion vom regionalen Bündnisableger  »Aufrecht Bestehen Frankfurt am Main« und unterstützt von verschiedenen Erwerbsloseninitiativen aus dem Rhein-Main-Gebiet. Piraten,  Linke und unabhängige Erwerbsloseninitiativen sind [...]

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Still not ♥ing leerstand. raven mit dem blauen block

27.9.2014, 21 Uhr, Quä­ker­wie­se mu­si­cal sup­port by ivi re­si­dents and fri­ends Frank­furt ist eine krea­ti­ve Stadt dann, wenn es darum geht selbst­or­ga­ni­sier­te Räume zu ver­hin­dern und be­setz­te Häu­ser zu räu­men. Von der Be­la­ge­rung eines be­set­zen Hau­ses über den Sch­lä­ger­trupp ziviler Polizisten bis zur klas­si­schen Haus­räu­mung war in den letz­ten Jah­ren alles dabei. Al­lein in die­sem [...]

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Demonstration im Gedenken an Tote von Lampedusa und gegen Marginalisierung von Flüchtlingen in Europa

WANN? Samstag, der 27.09.2014 ab 15 Uhr
WO? Start am Frankfurter Hauptbahnhof (Kaisersack). Endkundgebung an der Konstablerwache/Zeil.

Ein Jahr ist es her, dass vor der Mittelmeer-Insel Lampedusa 366 Geflüchtete ertrunken sind: ein Jahr, in dem sich trotz vieler Versprechen an der Marginalisierung von Flüchtlingen in der Europäischen Union nichts geändert hat. Allein seit Beginn des Jahres sind bei Schiffsunglücken auf dem Mittelmeer nach Berichten bis zu 3000 Flüchtlinge gestorben. Im Vorfeld der europaweiten Gedenkwoche an das Unglück von Lampedusa wollen Geflüchtete und UnterstützerInnen mit einer Demonstration in Frankfurt schon jetzt an all die Toten erinnern und die Mitverantwortlichen in Deutschland anklagen.

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Blockupy-Kessel 2013: Verwaltungsgericht Frankfurt rechtfertigt willkürlichen Polizeieinsatz

Kläger kündigt Berufung an / Aktive werden Recht auf Protest weiter erkämpfen Das Verwaltungsgericht (VG) Frankfurt hat am gestrigen Mittwoch die Klage eines Teilnehmers der Blockupy-Demonstration am 1. Juni 2013 gegen das Land Hessen weitestgehend abgewiesen. Der Kläger gehörte zu den 943 eingekesselten Demonstrantinnen und Demonstranten. Er wollte erreichen, dass das Gericht seinen mehrstündigen Freiheitsentzug [...]

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18. September: Träumen Menschen von elektrischen Schafen?

Über Google Glass und andere Dinge Lectureperformance über die digitalisierte Welt (Politische Dämonologie 1) von Frankfurter Gemeine Kultur und Forschungsgruppe Performance im Kellertheater 19.30 UHR  im Kunstverein Familie Montez, Honsellbrücke am Hafenpark, Frankfurt  – Eintritt frei 1968 erschien der dystopische Roman „Do Androids Dream of Electric Sheep? „ des legendären ScienceFiction-Autors Phillip K. Dick, dessen [...]

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Mieterinitiative Nordend-Bornheim-Ostend (NBO) trifft Frankfurter OB Feldmann – ein Bericht

Die Mehrheitsverhältnisse in dieser Stadt sind hinlänglich bekannt und die Aktivität der Bevölkerung ebenso. Frankfurt ist kaum als Zentrum renitenter Bürger*innen zu bezeichnen, die sich anschicken, sich ihr Leben anzueignen. Andererseits nimmt die „In-Wert-Setzung“ vor allem der innerstädtischen Quartiere jetzt schon flächendeckend die Stadt in den Griff und – bei allen Befürchtungen vor einer Blase [...]

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Vortrag einer Unbotmässigen aus dem Jobcenter: Inge Hannemann in Frankfurt

Inge Hannemann, kritische Mitarbeiterin des Hamburger Jobcenters hält am 17. September 2014 in Frankfurt am Main einen Vortrag. Veranstalter ist der Kreisverband der Partei DIE LINKE. Sie wird zur aktuellen Politik der großen schwarz-roten Koalition in Berlin Stellung beziehen sowie über ihre Erfahrungen im Jobcenter in Hamburg-Altona und über Erkenntnisse aus ihrer dortigen Arbeit erzählen. Es wird breiten Raum zur Diskussion geben.

Die Veranstaltung hat den Titel ( laut Flugblatt):

Vortrag und Diskussion mit Inge Hannemann
zur Arbeitsmarktpolitik und Sozialpolitik der Großen Koalition – Große Koalition in Berlin: Was Beschäftigte und Erwerbslose erwartet.

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Die Frankfurter Grünen: aus Gegnern des Flughafens wurden Fans seines Ausbaus

Der Frankfurter Planungsdezernent Olaf Cunitz, Führungsfigur der Grünen am Ort hat die letzte, schmale Verbindung zum alten Kern seiner Partei gekappt: Am Dienstag hat der Grüne selbst die Baugenehmigung für den in der Region heftig umstrittenen Terminal 3 des Frankfurter Flughafens unterschrieben, und damit einen Schlußstrich gezogen. Aus der Öko-Partei der Flughafengegner wurde endgültig die [...]

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Batzen, Bags and Boxes: Die Sperrbatzenkrawalle – neuer Termin: 30.08.

15. August 2014, 20:30 – Frankfurt, Allerheilgentor (Wallanlage), Friedberger Anlage/Hanauer Landstraße

Am 24. und 25. 10. 1831 kam es am Allerheiligentor zu Widerständen der Frankfurter Bevölkerung gegen die Torsperrenordnung. Im Rahmen des Ausstellungsprojekts Stadtlabor unterwegs: park in progress erinnert red park an die Dynamiken widerständigen Aufbegehrens der Herbsttage von 1831.

Ausgehend von den Criminalia-Akten, die im Frankfurter Stadtarchiv vorliegen, veranschaulicht Batzen, Bags and Boxes: Die Sperrbatzenkrawalle die vorgefallenen Ereignisse als eine exemplarische Situation aktueller Straßenpolitiken, wie sie sich seit entstehen der Moderne in steigender Frequenz ereignen.

Archivwissen meets Straßenpolitik, fliegende Steine, Fluxus, brennde Stadtmauern und Wein aus dem Städtischen Weingut der Stadt Frankfurt.

red park (Jörg Thums, Tim Schuster)

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Abgeschmiert: Hessens Ex-Ministerpräsident Roland Koch rausgeworfen

“Brutalstmöglich”, die operettenartige Wortschöpfung des CDU-Chefs wird seit der von Roland Koch damit avisierten “Aufklärung” der CDU-Schwarzgeldmillionen vor über einem Jahrzehnt immer gerne zitiert. Nachdem die Hessen den Rechtsausleger der rechten hessischen CDU nicht loswerden konnten oder wollten, hat der Baukonzern Bilfinger damit viel weniger Probleme. Natürlich kam der Abgang vom dortigen Posten als Vorstandschef [...]

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Neue Ausstellung: philosyndikat

Eröffnung: 30. Juli, 19:00 Uhr Reguläre Öffnungszeiten: 30. Juli – 19. September 2014, Mittwochs 16:00 – 20:00 Uhr Ausstellungsort: Inheidener Strasse 2, Frankfurt in Deutscher Werkbund Hessen e.V. Die Absovent*innen der HfBK Städelschule und HfG Offenbach Jessica Sehrt, Martin Stiehl, Siw Umsonst und Jeronimo Voss setzen sich nach verschiedenen internationalen Projekten nun, als Mitglieder der [...]

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TTIP – Wollen wir das wirklich?

Kreativer Infostand über die Gefahren des transatlantischen Freihandelsabkommens Donnerstag, 31. Juli, 14 bis 15.30 Uhr – Frankfurt Hauptwache, vor der Katharinenkirche Trotz massiver Proteste aus der Zivilgesellschaft halten die EU und die USA an ihren Plänen für das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP fest. Weiterhin sollen Konzerne Staaten verklagen können, wenn neue Umwelt- oder Sozialgesetze ihre Gewinnerwartungen [...]

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EZB-Zaun in Frankfurt: Sonntagsspaziergang now!

Die Zaunspaziergänge an der EZB gehen weiter – Krisenakteure markieren Die 2. Staffel: Juli bis Oktober 2014: Start am 27. Juli  

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Das Tor

Wie sagte ein begeisterter Hörer heute früh im Radio: “am besten haben mir gestern abend Angela Merkel und Joachim Gauck gefallen, wie die sich freuen konnten“

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“We don’t like Samba” – und das am Freitag, dem 11.

Man I’ll tell you what. This demonstration; it’s a popular movement. Legitimate and beautiful.

Am Freitag den 11.07. gibt es um 18 Uhr den Film “We don’t like Samba” im KoZ.

Die Vorführung findet im Rahmen des AStA-Sommerfestes auf dem Uni-Campus Bockenheim statt. Der Film zeigt die verschiedensten Formen gesellschaftlichen Widerstands gegen die Entwicklungen um die Männer-Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien.

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Sozialer Wohnungsbau in Frankfurt – ein Diskussionsabend

Mieter-Initiative fordert mehr sozialen Wohnungsbau – Gesellschaften kommen ihrer Verantwortung nicht nach von Christoph Süß Unter dem Motto „Fünf Euro sind genug“ hat die Mieter-Initiative Nassauische Heimstätte (NH) bei einer hochkarätigen Diskussion am Donnerstagabend auf dem Uni-Campus Bockenheim für mehr sozialen Wohnungsbau geworben. Organisatorin Brunhilde Fahr, die bereits 2012 mit ihrer erfolgreichen Petition gegen den [...]

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Global Voices: “A match that will not be repeated in 100 years”

https://twitter.com/globalvoices/status/486751649042825217/photo/1  

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Veranstaltung zu Mietbedingungen: Fünf Euro sind genug

Ein Plädoyer für den sozialen Wohnungsbau am Donnerstag, 3. Juli, 19 Uhr.

Studierendenhaus, Campus Bockenheim, Festsaal I. OG

Der Zuzug von Menschen in die Ballungsräume nimmt zu. Die Wohnungsknappheit wird zur Wohnungsnot. Während Luxus-Wohnungen reichlich vorhanden sind, gibt es immer weniger Wohnraum für Menschen mit unterem und mittlerem Einkommen. Hart betroffen sind Familien, Studenten und Rentner. Verdrängungsprozesse auch aus städischen Quartieren sind die Folgen. Bund, Land und Kommunen haben die Verantwortung der Menschen mit Wohnraum.

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Veranstaltung: Was ist Kritische Soziale Arbeit?

Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Frankfurt lädt ein: Veranstaltung am 1. Juli 2014 Es tut sich was in der Sozialen Arbeit. Während in allen Bereichen Kürzungen hingenommen werden müssen, die rechtlichen Rahmenbedingungen immer enger werden und, kurz gesagt, die Zumutungen für Klientinnen und Klienten langsam unerträglich werden, verschärfen sich auch die Arbeitsbedingungen und Unverschämtheiten der [...]

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Die spielen doch nur: Party-Nationalismus der Fußball-WM

Nette Gegenreden zum neuen “Public Viewing Nationalismus” sprechen vom harmlosen Farben-Spass um ein schönes Spiel oder globales Medienereignis, das von einer glücklichen Markenjugend wie einst die legendären Techno-Demos in Berlin massenhaft gefeiert wird. Also: Luft raus beim Aufregen heisst es, hat gar nix mit der Nationalismus-Beschleunigung rund um die Welt zu tun. Vielleicht reden sich [...]

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Welcome to Europe?

Zwei Veranstaltungen am Willy-Brandt-Platz diese Woche:

Donnerstag, 19.06.2014 18 Uhr Lese-Schreib-Labor, Willy-Brandt-Platz, Frankfurt

Welcome to Europe?
#grenzverhandlungen mit kein mensch ist illegal und Lampedusa in Hanau

Drei kurze Vorträge und Erfahrungsberichte begleiten eine temporäre Ausstellung zur Situation von Flüchtlingen an den Außengrenzen und durch Europa. Immer wieder versuchen MigrantInnen und Flüchtlinge von Marokko aus die massiven Grenzzäune der spanischen Exklaven Ceuta und Melilla zu überwinden. „Traces from Lesvos“ zeigt Geschichten von Menschen, deren Weg via Griechenland nach Deutschland und Skandinavien führte. In den Kämpfen gegen „Dublin II“ sowie dem derzeit stattfindenden „Marche pour la liberté“ nach Brüssel werden Forderungen nach Bewegungsfreiheit und gleichen Rechten erhoben.

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Einstimmung zur WM 2014: Los geht´s, Glotzen bis zum Kotzen !

Ich wage dieses Statement lieber bevor das deutsche Expeditionskorps in Sachen Fußball den ersten Feindkontakt auf dem anderen Kontinent hatte. Nach ein paar Tagen Vollerregung in belebter “City” droht mir sonst vielleicht echtes Unbill. Denn ich gehöre zu denen, die nicht Glotzen, denn ich find´s eher zum Kotzen. Mir geht es nicht einfach um Aufreger [...]

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CAMPUS, MON AMOUR!

Das Sommerfestival am 14. Juni 2014

Auf dem Campus Bockenheim

Ihr wollt nicht länger passiv zusehen, wie Immobilieninvestoren mit routinierter Geste ihre renditeorientierte Ödnis über eurer Stadt abwerfen, immer mehr Geld für Miete draufgeht und es irgendwann keine Orte mehr gibt, wo ihr euch wirklich wohlfühlt? Ihr habt keinen Bock auf verordnete Eventkultur und kommerzielle Bespaßung?

Nö? Muss ja auch nicht sein.

Während die Uni nach und nach vom Campus Bockenheim verschwindet, tun sich dort mehr und mehr Menschen zusammen und nehmen ihre Stadt selbst in die Hand.

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Capulcu – Die Gezi-Park-Bewegung und die neuen Proteste in der Türkei

Lesung und Diskussion mit dem Autor Tayfun Guttstadt

* Montag, den 09.06.2014, 20:00 Uhr
* Frankfurt/M., Koblenzer Str. 17, Internationales Zentrum (IZ)

Mai-Juni 2013, aus einer Mahnwache von ca. 50 Menschen gegen den Abriss eines Parks und das Fällen von Bäumen für ein neues Einkaufszentrum und den Bau einer Kaserne in Istanbul entsteht innerhalb weniger Tage eine Massenbewegung von Millionen in der gesamten Türkei. Die sogenannte „Gezi-Bewegung“ ist nicht nur ein urbaner Aufstand, ein Kampf um den städtischen Raum, gegen die Enteignung durch Gentrifizierungsprozesse. Sie ist auch ein kultureller Aufbruch, das Entdecken der eigenen Individualität in der Vielstimmigkeit der Menge, in der neue soziale Bande geschlossen werden. In ihr kommt die Hoffnung vieler Menschen auf eine andere, demokratischere Gesellschaft zum Ausdruck – der Bezug zur „Bewegung der Plätze“ – Occupy – Puerta del Sol – Syntagma – liegt auf der Hand.

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Film: „The people demand social justice“

„The people demand social justice“ – Nine Perspectives on the Israeli Social Protest of 2011

Filmvorführung (englisch) & Diskussion

05. Juni 2014, 19 Uhr

Studierendenhaus/KOZ auf dem Campus Bockenheim, Frankfurt a.M.

Nach mehreren Jahrzehnten nahezu unangefochtener Neoliberalisierung und einer drastischen Zunahme sozialer Ungleichheit, erlebte die israelische Gesellschaft im Sommer 2011 die größten Sozialproteste ihrer Geschichte. Was als kleines, relativ spontanes Protestcamp auf dem Rothschild Boulevard in Tel Aviv begann, entwickelte sich in wenigen Wochen zu einer mehrmonatigen Massenbewegung für soziale Gerechtigkeit, die sich gegen den neoliberalen Umbau der Gesellschaft, korrupte Eliten, soziale Polarisierung und steigende Wohn- und Lebenshaltungskosten richtete.

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Veranstaltungsreihe: Wohnraumkämpfe in Europa

Veranstaltungsreihe Kämpfe um Wohnraum in der Eurokrise Im Zuge der Eurokrise wurden Miet- und Hypothekenschulden, Zwangsräumungen und in der Folge die Unsicherheit des eigenen Wohnraums für zahlreiche Menschen zu einer alltäglichen Erfahrung. Vom individuellen Leid, dass diese Entwicklungen mit sich bringen, zeugen unter anderem erhöhte Risiken für Depressionen und andere psychische Erkrankungen oder Suizide, die [...]

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24. Mai 2014, Frankfurt – Protestaktion: “Christliche Fundamentalisten stoppen”

Dieses Wochenende ist nicht nur das Ende des eher sehr mäßig beachteten Europawahlkampfes, sondern auch ein Wochenende zahlreicher Proteste. Aus meiner Sicht ist der wichtigste heute Abend in einer halben Stunde gegen Erdoğan . Und wer noch die Puste hat, weiß um die Demonstration gegen Monsanto am morgigen Samstagnachmittag (24. Mai 2014). Zuvor findet am [...]

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24. Mai 2014, Frankfurt: MARCH against Monsanto & Co

  !!! Facebook-Links – Facebook ist mit extremer Vorsicht zu genießen: #‎KonsumRevolution‬ in ‪#‎Frankfurt‬ am Main Am 24. Mai 2014 ist in Frankfurt am Main der dritte Aktionstag von „March Against Monsanto“. Wir gehen FÜR gesunde Lebensmittel und FÜR den Erhalt unserer Vielfalt auf die Straße, das geht uns alle an! Kämpft FÜR unsere nachfolgenden [...]

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Frankfurt a. M., 18. Mai 2014: Christy´s Day 2014 – Musik + Theater erinnern an Christy Schwundeck

Christy´s Day / Colorblind Theater und Musik Sonntag, 18.05.2014, 18:00 – 21:00 Uhr, Einlass ab 17 Uhr Günes Theater / Tevesgelände Rebstöckerstr. 49d, 60326 Frankfurt Eintritt frei! Getränke sind gegen eine kleine Spende erhältlich. Anfahrt: Straßenbahn Linie 11 oder 21, Haltestelle Rebstöckerstrasse (Google-Maps-Link) – – – Mit Theater und Musik – so feiern wir dieses [...]

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18. Mai 2014 – Vortrag: „Oft ging es um Kopf und Kragen“ 

mit Victor Pfaff, Rechtsanwalt für Ausländer-und Asylrecht Moderation: Ulrike Holler Datum: Sonntag, den 18. Mai 2014, 11:00 Uhr Ort: Café Wiesengrund (Am Weingarten 14, Frankfurt am Main) Seine Mandanten kommen meist aus Kriegs-und Krisengebieten wie Iran, Pakistan, Afghanistan, Syrien oder der Türkei. Es sind Menschen, die in der Bundesrepublik nach Sicherheit und einem Neuanfang suchen, [...]

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10. Mai 2014, Frankfurt am Main: “Warm-Up-Demonstration” um 15:00 Uhr, Willy-Brandt-Platz

Thomas Occupy: Pressemitteilung vom 08. Mai 2014 x  „Warm UP“ Demonstration zu den europaweiten dezentralen Aktionstagen x   10. Mai 2014 ab 15:00 Uhr am Willy-Brandt-Platz Als lokale Auftaktveranstaltung für die europaweiten dezentralen Aktionstage vom 15. – 25. Mai 2014¹ rufen wir zu einer Demonstration auf. Motto: Eine andere Welt ist möglich Was: Demo mit Tanz [...]

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Prozess in Frankfurt: Baseballkappe als Bewaffnung

Während in der deutschen Presse hochgerüstete Demonstranten anderswo als tapfere “Freiheitskämpfer” gepriesen werden, sieht es im eigenen Land ganz anders aus: in Frankfurt soll gar das Tragen einer Baseballkappe kriminalisiert werden. Absurdes Spektakel eines “Rechststaats”.

“Blockupy ist nicht zu schlagen!”

Zweiter Prozesstermin wegen “passiver Bewaffnung” am Mittwoch, 30.4.2014 um 9:30 Uhr, Amtsgericht Frankfurt, Hammelsgasse 1, Saal 6 E.

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Für eine lebendige Kultur – gegen Demokratieabbau, TTIP ablehnen!

Für Demokratie, gegen Kahlschlag bei sozialen und Umwelt-Standarts – Am 3. Mai kommt die von Attac organisierte Tournee Kul.tour nach Frankfurt am Main. Einen Tag vorher startet sie in Fulda und wird zwei Wochen lang auf die Gefahren aufmerksam machen, die mit dem geplanten Handelsabkommen TTIP (Trade and Tarif International Partnership) einhergehen. Mit Kabarett, Theater, [...]

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Welt-Theater-Zyklus als MARATHON: 9 Stunden Theater an 1 Tag

Anlässlich der Vollendung der großangelegten Theatertrilogie  DER MENSCH IST EIN SOZIALES TIER, SAGT DARWIN präsentieren das “Theater Willy Praml” in  der Naxos-Halle  TEIL I, TEIL II und TEIL III des DARWIN-Zyklus als Gesamtwerk.  Der Theater-Marathon, der ca. neun Stunden an Zeit in Anspruch nehmen wird, beginnt am Samstag, 17. Mai 2014 und am Donnerstag, 19. [...]

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Universität verweigert Räume

Goethe-Universität verweigert Raumzusage für die SDS Regionalkonferenz „EU: Neoliberal, undemokratisch, militaristisch?“ nach zwei Monaten Verhandlung – Umzug der Konferenz ins DGB-Haus Einen knappen Monat vor der geplanten Regionalkonferenz des Studierendenverbandes DieLinke.SDS entzieht uns das Präsidium der Goethe Universität die Räume und wiederholt damit das gleiche Spiel wie im vergangenen Jahr bei der Sarah Wagenknecht-Veranstaltung: Die [...]

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EU: Neoliberal, militaristisch, undemokratisch? Eine linke Kritik!

Ein Kongreß vom 2. bis 4. Mai – im DGB-Haus Frankfurt am Main Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 Nach dem Zweiten Weltkrieg , der auch für die Völker Europas in einer menschlichen Katastrophe endete und furchtbares Leid über die ganze Welt brachte, wurde von den Siegermächten die alte Vision eines vereinigten Europas mit einer friedlichen Zukunft stark gemacht. [...]

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William! Stern der schönsten Höhe

Eine neue Gedichtanthologie über und an Shakespeare und ein Abend im Goethehaus Überall auf der Welt wird dieser Tage aus Anlaß des 450. Geburtstags William Shakespeares gedacht. Ein Stückeschreiber und Lyriker, der der ganzen Welt gehört. „Shakespeares Erbe widersetzt sich jeder Einteilung in Hochkultur und Populärkultur, jedem Urteil, das Kunst im Unterschied zu Unterhaltung und [...]

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“Gallus bleibt Gallus”

Donnerstag, 24. April 2014, 20:00 Uhr, Club Voltaire Film von Sabine Hoffmann, Jörg Hein und Jana Schlegel (30 min.) Was wird aus dem Gallus, dem ehemals als sozialen Brennpunkt, als Ghetto diffamierten Stadtteil? In nur wenigen Jahren bekommen die dort lebenden “Einheimischen” 15.000 neue Nachbarn. Sabine Hoffmann (Filmemacherin), Eyup Yilmaz (Ortsbeirat im Gallus) und Prof. [...]

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Kommt zum Zausspaziergang am 27.04. – Keine Sicherheit für die EZB!

Der Zaun um das Gelände der neuen EZB ist hier in Frankfurt das sichtbarste Element der Herstellung von Sicherheit für eine der zentralen Institutionen des europäischen Krisenregimes. Er ist jedoch nicht nur eine Grenze, für uns symbolisiert er zugleich die sozialen Spaltungen in Europa, die die EZB als eine der bestimmenden Akteur*innen mit voran treibt. [...]

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3. April: CAMPUS FÜR ALLE! STADT FÜR ALLE!

Demonstration am Donnerstag: um 18 Uhr an der Bockenheimer Warte – zum Römer Frankfurt ist im Umbruch: Flächendeckende Mieterhöhungen und Luxus-Neubauprojekte machen ein Stadtviertel nach dem anderen für immer mehr Menschen unbezahlbar. Ein „Recht auf Stadt“ gilt nur noch als exklusives Gut für Wenige. Zu diesem Ergebnis hat geführt, dass Stadtentwicklung in Frankfurt nicht politisch [...]

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30. März 2014, Frankfurt a. M.: Zaunspaziergang an der neuen EZB im Ostend

von: NoTroika – www.notroika.org wissen was passiert: Blockupy 2014 warum das alles… Die Verarmungs- und Privatisierungsprogramme, die schon vor Jahrzehnten den Ländem des Globalen Südens aufgezwungen wurden, sind jetzt in Europa angekommen. Die deutsche Agenda 2010 war nur ein Modellprojekt für das, was jetzt insbesondere in Südeuropa durchgesetzt wird. Diese Verelendung wird sich – auch [...]

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Zur Hausräumung in der Georg-Voigt-Str. 10 in Frankfurt am Main

Liebe Leser, die mangelhafte Wohnungssituation für Menschen mit geringem Einkommen wie Alleinerziehende (meist Mütter), RentnerInnen, ALG-2-Bezieher, Niedriglohn-VerdienerInnen, LeiharbeiterInnen oder Scheinselbständige wird mangels sozialen Wohnungsbaus auch in der Reichenstadt Frankfurt am Main immer schlechter. Günstiger Raum für soziale Nutzung ist rar gesät. So nimmt es kein Wunder, dass sich sozial engagierte Mitbewohner Frankfurts zu Formen zivilen [...]

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Frankfurt heißt Blockupy willkommen

Nachdem es ja bei den letzten Blockupy-Protesten leider nicht ganz so demokratisch lief, gibt es jetzt eine gute Nachricht zu vermelden: Die hessische Polizei hat sich in Deeskalation geübt. In Übereinstimmung mit der grünen Landtagsfraktion hat der hessische Innenminister sich zu diesem schwerwiegenden Schritt durchgerungen. Eine entsprechende Schulung im Nichtverprügeln von Demonstranten erhielt eine bisher [...]

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CAMPUS FÜR ALLE!

Demo und Kundgebungen – 20.02. // 17 Uhr // Bockenheimer Warte

Bockenheim ist im Umbruch. Die Universität zieht weg, ein neues Quartier entsteht und wird den Stadtteil grundlegend verändern.
Nur wenigen Bestandsgebäuden wird bisher eine Chance auf Erhalt eingeräumt. Investoren werden umworben, während die Projekte, die alternative + emanzipative Wohn- und Lebensformen verwirklichen wollen, einen schweren Stand haben.

Der erste Neubau des „Kulturcampus“ hinter dem Bockenheimer Depot setzt Maßstäbe: Es wird vor allem teuer und sozialer Wohnungsbau wird reduziert.

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Frankfurter Nachbarschaftsinitiative NBO – ein Nachtrag

Zum Widerstand gehört auch Repräsentanten beim Wort nehmen. „Ein Umzug löst unser Problem nicht, es verschiebt es nur. In diesen Vierteln müssen wir stets mit der Unsicherheit leben, irgendwann wieder vertrieben zu werden.“ Besser kann man es nicht auf den Begriff bringen, was derzeit in dieser Stadt an allen Ecken und Enden rund um Wohnungen [...]

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Veranstaltung: Finanzkapitalismus oder schon sanfter Neofaschismus?

Vortrag und Diskussion mit Professor Dr. Max Otte, Universität Graz
Am Montag, 10. Februar, 19:00, Konferenzraum 411, Campus Westend der Johann-Wolfgang-Goethe Universität (IG-Farben Haus)

Professor Otte ist mit seinem Buch „Der Crash kommt“, Berlin 2006, als „Crash-Prophet“ der deutschen Öffentlichkeit bekannt geworden.
Die Finanzkrise 2007/2008 hat seine wissenschaftlichen Analysen vollumfänglich bestätigt.

Seit dieser Zeit ist er als kompetenter Kommentator und konsequenter Analytiker des Geschehens auf den Finanzmärkten auch in den Medien gefragt.
Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit als Universitätsprofessor ist er ein erfolgreicher Fondsberater – mithin Insider, der auf dem Finanzmarkt aktiv arbeitet.

Angesichts des Versagens „der Politik“ vor der Re-Regulierung der entfesselten Finanzmärkte sieht er – wie attac – die Demokratie massiv bedroht.

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Veranstaltung: Die Nazis und ihre Medien

Freitag, den 7. Februar 2014, 19:00 Uhr – Cafe Wiesengrund, Am Weingarten 14, Frankfurt Bockenheim

Gewaltbereite Rechte gibt es in Hessen nicht nur in Allendorf (Lumda) oder in Leun. Nazis sind auch im Herzen des Rhein-Main-Gebiets aktiv. Die NPD ist beispielsweise im Frankfurter Stadtparlament mit einem Mitglied vertreten. Rund 1300 Aktive zählt der Hessische Verfassungsschutz – etwa 400 von ihnen gelten als mögliche Gewalttäter.

Wer sind diese Leute, was treiben sie? Wie suchen sie Sympathisanten? Antworten darauf geben zwei Kenner der Szene.

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Rund um das Ranking auf Friedhöfen

„Ranking“, dieses nette kleine Wort begleitet uns inzwischen vom Kindergarten über die Alltagsgeschäfte bis auf den Friedhof. Unsinn, mögen sie entgegnen, „Ranking“ ist doch eine Bewertungsmaßnahme von Wirtschaftsagenturen für ökonomische Akteure, seien sie Firmen oder Staaten. Um so besser das Ranking (“AAA”), um so sicherer der Hafen, desto geringer die Zinsen. Je schlechter das Ranking [...]

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FREI.WILD, Die Vorfeldband der Neonaziszene

von Jutta Ditfurth Redebeitrag auf der Stadtparlamentssitzung in Frankfurt/Main am 30.1.2014 Guten Abend, eine wesentliche Voraussetzung für Zensur ist eine Meinung, die zensiert werden soll. Faschismus aber ist keine Meinung sondern ein Verbrechen. Die sog. Freien Wähler hier im Haus, die neuen Völkischen der AfD, mögen die rechte Band Frei.Wild. Das passt zur “Querfrontstrategie” von [...]

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Drinnen/Draußen: Über Grenzen und soziale Ausschlüsse

Die Stadtviertel unter neuem “Modernisierungsdruck”: ein Diskussionsabend um Investitionsbedingungen, Refeudalisierung und Gentrifizierung mit besonderem Blick auf den Gallus

Donnerstagabend, am 30. Januar fand im Orange Peel ein Vortrag mit Diskussion zum aktuellen Thema Drinnen/ Draußen der von der Heinrich-Böll-Stiftung unterstützten Zeitschrift „Polar“ statt. Als Experten waren anwesend Peter Siller, Chefredakteur von „Polar“, Sighard Neckel, Professor für Soziologie an der Universität Frankfurt, und Franca Schirrmacher, Kulturpädagogin im Gallus Zentrum.

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300 Aktive planen in Frankfurt Blockupy 2014

Aktionstage im Mai und Widerstand gegen EZB-Eröffnung am Tag X

Mehr als 300 Aktive des bundesweiten Blockupy-Bündnisses sind am Sonntag in Frankfurt am Main zusammen gekommen, um die nächsten Schritte für Blockupy 2014 zu planen. Bereits am Samstag nahmen mehr 50 Aktive an einem internationalen Koordinierungstreffen teil – darunter Delegationen aus Griechenland, Spanien, Italien, Belgien und Frankreich sowie streikende Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern.

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Blockupy 2014 – Aktive bereiten bei Treffen am Sonntag diesjährige Proteste vor

Blockupy-Aktiventreffen: Sonntag, 26. Januar 2014, 11.30 bis 17.30 Uhr DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, Frankfurt am Main Aktive des bundesweiten Blockupy-Bündnisses kommen am Sonntag in Frankfurt am Main zusammen. “Am Sonntag machen wir Blockupy 2014 konkret. Wir verabreden die nächsten Schritte und bilden die nötigen Arbeitsstrukturen, um die diesjährigen Proteste in Deutschland vorzubereiten”, sagte Blockupy-Sprecher Roland Süß. [...]

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Kundgebung: Die Stadt gehört allen! Schluss mit der rassistischen Hetze!

Für Donnerstag, den 23. Januar 2014 ruft ein Bündnis verschiedener Gruppen und Einzelpersonen zu einer Kundgebungsreihe auf. Anlass ist die zunehmende rassistische Hetze besonders gegen Migrant_innen aus Süd- und Osteuropa. Mit den Kundgebungen um 17.00 Uhr am Ordnungsamt in der Kleyerstraße 86, um 18.15 Uhr am Jobcenter im Gutleutviertel (Mannheimer Straße Ecke Baseler Straße) und um 19.15 Uhr an der Leipziger Straße Ecke Juliusstraße soll das Zusammenspiel von staatlichem und gesellschaftlichem Rassismus sowie die Durchsetzung durch die Ordnungsbehörden thematisiert werden.

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Annes Schweigen – Ein deutsch-türkisch-armenisches Theaterprojekt

Freitag, 17. Januar, 20 Uhr, Samstag 18. Januar 21 Uhr Günes Theater -  Rebstöcker Str. 20 Frankfurt Das Stück „Annes Schweigen“ erzählt die Geschichte der in Deutschland aufgewachsenen Türkin Sabiha. Als Fremde zwischen den Kulturen fühlt sie sich zu türkischen Nationalisten hingezogen. Als ihre Mutter (türkisch: Anne) stirbt, entdeckt sie, dass zwischen deren Brüsten ein [...]

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Veranstaltung: NSA und Geheimdienstaktivitäten in Hessen

Montag, 20. Januar 2014, 19.30 Uhr, Kneipe

Was ist bekannt? Was können wir tun?

Im Rhein-Main-Raum schlägt das Herz des US-Überwachungswahns. Aber auch deutsche Geheimdienstaktivitäten sind hier dicht gesät. Wir wollen die Situation in Rhein-Main beleuchten. Welche Abhörzentren liegen hier? Welche Funktion hat der „Dagger-Complex“ in Darmstadt-Griesheim? Ist das US-Generalkonsulat in Frankfurt eine Geheimdienstzentrale? Auf der Veranstaltung werden Aktivisten informieren und diskutieren, die seit Jahren zu dem Thema arbeiten. Eine wichtige Frage dabei: Müssen wir das alles so hinnehmen oder gibt es Möglichkeiten des Widerstands, des Protests?

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15. Januar 2014: Inge Hannemann in Hanau, Rosa-Luxemburg-Gedenkveranstaltung in Frankfurt

Zwei empfehlenswerte Veranstaltungen der Linken, leider zur gleichen Zeit an unterschiedlichen Orten: Inge Hannemann in Hanau und die alljährliche Rosa-Luxemburg-Gedenkveranstaltung in Frankfurt am Main. Inge Hannemann hat traurige Berühmtheit erlangt. Sie verlor ihren Job dafür, dass sie sich vorbildlich in Hamburg um die Arbeitsmarktintegration schwerst-Vermittelbarer kümmerte. Das Fass zum Überlaufen brachte ihre öffentliche Kritik. Das [...]

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UNIFORM BOYS – der autoritäre Kern des Hardcore

Freitag, 3. Januar 2014
19.30 Uhr // Vortrag mit Thomas & Andi von der Punkband THE HIGH SOCIETY

Die Empörung war groß, als sich vor einigen Jahren die ersten Nazis als Hardcore Fans outeten, das Moshen anfingen und die Askese predigten. Die eigene Moral und Ethik aus dem Munde eines Faschisten zu vernehmen war unerträglich. Es musste sich um dreisten Diebstahl, ja um eine feindliche Übernahme handeln.

Die vermeintlichen Angriffe von außen versuchte man mehr recht als schlecht abzuwehren und man bemühte sich zu begründen, warum es eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit sei, als Nazi auch Freude an Youth of Today und einer Youth Crew zu haben. Statt Hardcore mal an seinen reaktionären Wurzeln zu packen, verpackte man die gestählten Männerkörper lieber in textilförmige Bekenntnisse und war zufrieden.

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Geht sogar mit schmaler Kasse: Silvester im Club Voltaire

Dienstag, 31. Dezember 2013, ab 20.00 Uhr

Der Club ist ab 20.00 Uhr geöffnet für alle, die keinen Rummel brauchen, aber auch nicht trübsinnig zuhause sitzen wollen. Suppe, Sauerkraut mit verschiedenen Beilagen und Kleinigkeiten werden zum Essen angeboten.

Ab 0.30 Uhr begleiten dann Gsus Geis und Tony Tschinaski unsere Gäste musikalisch in das neue Jahr. Gespielt wird das Beste, was motown & philly soul, 80s classics, Funk und Hip Hop zu bieten hat und die Beine ausnahmslos zum Tanzen bringt.

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“Erweiterung der Kampfzone?” Bürgerkriegsfeeling im Hamburger Schanzenviertel am letzten verkaufsoffenen Samstag

8000 bis 10000 DemonstrantInnen zogen am Samstag gegen die Räumung des berühmten linken Kulturzentrums “Roten Flora” und der Essohäuser und FÜR das Bleiberecht von Flüchtlingen in Hamburg durch die Strassen. Sehr weit kamen sie dabei allerdings nicht, denn nach noch nicht mal 10 Metern stoppte die Polizei den genehmigten Demozug mit einem Knüppeleinsatz. Wasserwerfen schossen ohne Warnung in die ersten Reihen.Steine, Bengalos, Böller und Flaschen flogen daraufhin Richtung Polizei. Kennen wir das nicht irgendwoher in Frankfurt? Klar, von Blockupy im letzten Jahr. Allerdings führte der Demostop in Hamburg anders als in Frankfurt zur Eskalation. Mit dem Ergebnis: 500 verletzte Demonstranten, davon 20 schwer und 117 verletzte Polizisten, davon 16 so, dass sie im Krankenhaus behandelt wurden. Kleine pügelnde Polizeiliche Greiftrupps waren gleich zu Beginn der Demo in die Autonomen Block hineingeschickt worden und wurden von diesen zurückgeworfen, was wiederum als Anlaß für einen härten Einsatz der Polizei diente. Ein verblüffend kritischer Beobachter von n-tv berichtete später: Kleine Gruppen aus zehn bis zwanzig Polizisten rannten teilweise bis einhundert Meter in die Demonstration hinein, wobei sie selbst vom Schwarzen Block eingekesselt wurden. Wer auch immer diese Aktionen angeordnet hat: Sie waren taktisch dumm, wirkungslos und für die Beamten lebensgefährlich. Erschrockene Demonstranten retteten sich in Geschäfte und beobachteten durch die Ladenfenster, wie einzelne aus dem Schwarzen Block mit Verkehrsschildern auf Polizisten losgingen.” Gefährlich für die Beamten war das zweifelsohne, aber war es im Sinne der Polizei wirklich “taktisch dumm”? Offenbar wurden hier gezielt eigene Leute als Kanonenfutter vorgeschickt, um Gewaltakte zu provozieren. (Diesen Eindruck gibt auch das Video unten wieder)

Die Beteiligten lecken sich derweil die Wunden, die hiesigen Medien focussieren sich natürlich vornehmlich auf die verletzten Polizisten. Die Aufregung schlägt Wellen, die Kommentatoren-Stirnen schlagen Falten, das gutaltdeutsche Wort vom “Krawallmacher” macht wie seit Jahrzehnten die Runde, als wäre es grade neu erfunden worden. Das geschieht, obwohl wie in Frankfurt auch die Presse unter den polizeilichen Schlagstock geriet: Laut dpa wurde eine dpa-Reporterin, die sich als Journalistin ausgewiesen hatte, indem sie ihren Presseausweis hochhielt, von Einsatzkräften mit dem Satz: “Das ist mir egal” an der Jacke gezerrt und weggeschubst. Ein Journalist, der sie begleitete, erhielt währenddessen von einem zweiten Polizisten einen gezielten Schlag ins Gesicht. Polizeisprecher Streiber erklärte dazu: “In unüberschaubaren Situationen könnten die Einsatzkräfte nicht immer sofort zwischen Störern und Unbeteiligten unterscheiden”.

Hmm, ist ein Journalist eigentlich ein Unbeteiligter? Oder nicht doch eher ein neugieriger Störer, wenn der starke Arm des Gesetzes schaltet und waltet? Egal, allein die TAZ und die FR aus dem Medienzirkus bemühen sich um ein einigermassen ausgewogenes Bild, natürlich immer unter der Nägelkauenden Befürchtung, die Flora verlöre durch “Randale” ihre Symphatisanten unter den Leuten, die die Rechten (und auch Teile der radikalen Linken) gerne als “Gutmenschen” denunzieren. Nach anfänglich völlig konformer Berichterstattung hat inzwischen auch wie oben schon angedeutet n-tv unter dem Titel “Die Hamburger Krawalle und die Rolle der Polizei. Was alles nicht gesagt wird” Kritik an der Medienberichterstattung und der offizielle Polizeiversion geübt und klar gestellt, dass die Gewalt zu Beginn von der Polizei provoziert wurde. (Da n-tv bald Springer gehört ist dort sicher auch bald Schluss mit solchen Abweichungen von der allgemeinen Sprachregelung) Der SPIEGEL berichtet demgegenüber brav aus der offiziellen Hamburger Politik: “Die Grünen-Fraktionssprecherin Antje Möller sprach von einem Samstag “voller Gewalt und Eskalation” auf der einen Seite und einem “ausgehebelten Demonstrationsrecht für Tausende, die friedlich demonstrieren wollten,” auf der anderen Seite. Auch Christiane Schneider von der Bürgerschaftsfraktion der Linken übte Kritik: (…)”Ich habe den Eindruck, dass es die politische Absicht war, die Demonstration nicht stattfinden zu lassen.” Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) verurteilte die gewalttätigen Ausschreitungen. “Chaoten aus der gesamten Bundesrepublik” hätten massive Gewalt ausgeübt, erklärte er. Viele andere Bürger hätten dagegen friedlich demonstriert. Der innenpolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Kai Voet Van Vormizeele, sprach von “bürgerkriegsähnlichen Attacken” auf die Polizei.

Alles wie gehabt also. Das beliebte Spiel: “wer hat angefangen?” geht allerdings bei nüchterner Betrachtung eindeutig an die Hamburger Polizei, den Flora-Eigentümer und den sozialdemokratischen Senat. Eine erlaubte Demo mit tausenden von Teilnehmern nach wenigen Metern zu stoppen und eine halbe Stunde nach Beginn durch einen Wasserwerfer für beendet zu erklären ist eine Kampfansage, die insbesondere die Autonomen gerne annahmen. Anfangs behauptete die Polizei noch, gleich zu Beginn von einer Brücke mit Steinen beworfen worden zu sein. Später revidierte man das dahingehend, der Demozug sei “ohne Erlaubnis sofort losgelaufen“. Tja, “ohne Erlaubnis loslaufen” auf einer erlaubten Demo, also ohne, dass gewisssermassen die Polizei den finalen Startschuss gibt, das geht ja gar nicht! Polizeisprecher Mirko Strieber hat den Stopp laut Spiegel noch damit begründet “Es hat von Anfang an eine aggressive Grundstimmung geherrscht.” Das vermitteln auch die Videos im Netz und das dürfte trotzdem der erste Fall sein, in dem sich die Polizei herausgenommen hat, eine Demo wegen mieser Stimmung aufzulösen. Verblüffenderweise wurde die Stimmung durch den beherzten Schritt und heftiges Hinein-Schlagen in die vorderen Reihen auch nicht besser.

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Sind wir toll: GRÜNE-Mitglieder-Versammlung am Samstag zum Koalitionsvertrag mit der CDU

Die Landesmitglieder der GRÜNEN mussten sich am Samstag irgendwie einen Weg durch einen Spalier lautstarker Fluglärmgegner bahnen, um in den Casinosaal der Frankfurter Stadtwerke zu gelangen, wo die Absegnung des Koalitionsvertrages mit der CDU stattfand. Bis auf wenige ältere Dissidenten, die offen den Protestierenden ihre Zustimmung zeigen, waren die jungen (adretten) und nicht mehr so [...]

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Deutsche Medien inszenieren aus Kampf um Ölmilliarden ein Rührstück der Freiheit

Gewiß, wir lieben Milliardäre, solche wie Steve Jobs und Jeff Bezos. Seit ein paar Jahren werden auch östliche Sympathieträger ins Blickfeld geschoben, zumindest dann, wenn sie im Knast bei den neuen schlimmen Zaren sitzen und im sowjetischen Geiste gnadenlos enteignet wurden. Oder fast enteignet. Dann müssen wir diese armen Reichen retten, Initiativen ins Leben rufen, [...]

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Xaver bleibt unberechenbar!

Es sollte wieder eine Sternstunde der deutschen Medien werden: Xaver reiste auf die Nordseeküste zu und stürmte vor der Ankunft schon durch Interviews und Sonderberichte. Hoffnung bestand: können wir endlich mal richtig am Klimawandel teilnehmen, mehr Views und Klicks als die karibischen Tornados oder die fernöstlichen Taifune generieren? Xaver sollte der schlimmste seit Jahrzehnten sein, [...]

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Frankfurter Haushalt 2014: Eine Stadt rechnet sich arm!

Veranstaltung am 5. Dezember 2013 19 Uhr, Rathaus Römer Sitzungssaal 310 Eingang Bethmannstr.

Am 12. Dezember wird in der Plenarsitzung der Frankfurter Haushalt für das Jahr 2014 verabschiedet. Dabei beruhen die Planungen des Kämmerers auf Annahmen, die die Schuldensituation der Stadt stark überzeichnen. Das hat fatale Folgen für den Haushalt und damit für die meisten Frankfurterinnen und Frankfurter: Kürzungen in allen Bereichen, Preiserhöhungen für Museen, Schwimmbäder, Zoo und Palmengarten. Bei der Erarbeitung ihrer Etatanträge hat DIE LINKE. im Römer eine andere, realistische Betrachtungsweise der Haushaltslage herangezogen. Mit dieser Herangehensweise wird ganz deutlich, dass sich die Stadt Frankfurt systematisch arm rechnet.

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Moloch Flughafen – der Mythos vom Jobmotor

Veranstaltung am Dienstag, den 3. Dezember

20:00 Willy-Richter-Saal im Gewerkschaftshaus
Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Str. 67

Katinka Poensgen, IG Metall, und Hans Möller, attac-Frankfurt

hinterfragen aktuell zu den Koalitionsverhandlungen von Schwarz/Grün den Mythos vom Jobmotor “Flughafen Rhein-Main”.

Diskussionsveranstaltung der Regionalgruppe Frankfurt von attac

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Raus aus dem Wüstenlager Choucha

Initiativen übergaben Offenen Brief an Innenminister in Hessen und Rheinland-Pfalz und fordern Aufnahme von Flüchtlingen

Am Montag, dem 25.11.2013, übergaben Delegierte des Hessischen Flüchtlingsrats, des Wiesbadener Flüchtlingsrats, des Aktionsbündnis gegen Abschiebung Rhein-Main, der Antirassistischen Gruppe Mainz und von noborderffm in Wiesbaden und Mainz einen offenen Brief mit dem Titel “Fluchtwege öffnen – Tote verhindern” an die Innenminister von Hessen und Rheinland-Pfalz. In den Briefen werden die Minister aufgefordert, sich auf der kommenden Innenminsterkonferenz für die bereits beschlossene Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Wüstenlager Choucha in Tunesien einzusetzen. Seit dessen Schließung durch den UNHCR sitzen dort rund 400 Kriegsflüchtlinge aus Libyen fest, viele von ihnen aus dem subsaharischen Afrika. Auf Druck von Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen hin hatte Deutschland 2011 versprochen in den kommenden drei Jahren jeweils 300 Flüchtlinge über Resettlement Schutz in Deutschland zu gewähren. Bislang konnten so jedoch erst 201 Menschen, die vor dem Krieg in Libyen geflohen waren, einreisen.

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„Nazis mor­den, …“ – Ver­an­stal­tungs­rei­he zum NSU

Det­lef zum Win­kel, NSU-Kom­plex: Auf der Suche nach dem rich­ti­gen Be­griff für einen po­li­ti­schen Tat­be­stand 26.11.2013, Café KoZ, 19:30 Uhr Im An­schluss an den Vor­trag fin­det in Ko­ope­ra­ti­on mit der Kon­zert­grup­pe doch. ein Kon­zert statt. Mit: Wor­riers (Great Punk­rock­nerds with a lot of Ex-Al­sos, USA), un­der­parts (Punk­rock, Köln) Un­ter­su­chungs­aus­schuss-Be­richt ab­ge­ge­ben (leicht ge­schwärzt), „mul­ti­ples Be­hör­den-Ver­sa­gen“ (S. [...]

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Konferenzprogramm – Europäische Blockupy-Aktionskonferenz in Frankfurt

Freitag, 22. November 2013: 14:00 – 16:00 Uhr LÄRMDEMO – Euro Finance Week (Alte Oper), dann Stadtrundgang zur EZB Einladung an alle, die schon da sind: Demo gegen die Euro Finance Week und Spaziergang zu Krisenakteuren und zur Baustelle der neuen EZB. 16:00 – 18:00 Uhr Anmeldung 18:00 – 20:00 Uhr ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG – „Sie verlassen [...]

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Holt die Tagebücher raus: Diary-Slam am 21.11

Der Diary Slam etabliert sich in Frankfurt: Bereits zum dritten Mal lädt die Lesebühne des Glücks zum Frankfurter Tagebuch-Lesewettbewerb am Donnerstag, den 21.11., ab 20.30 Uhr in der Zentrale, Coworking Area, Berger Straße 175 (neben dem Berger Kino) ein.Der Diary Slam ist gerade dabei, einen ähnlichen Hype zu erfahren wie vor einigen Jahren der Poetry [...]

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Immobilienboom und Hungerlöhne – zu den Schattenseiten des Betongolds

Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Gegenveranstaltungen zur “Euro Finance Week” 19. NOV. • 20:00 – Frankfurt a.M., Galluszentrum, Krifteler Str. 55 In den europäischen Metropolen finden in den letzten Jahren ein beispielloser Bauboom, städtische Umstrukturierungen und Verdrängungsprozesse nach dem Motto “hochpreisig lohnt sich” statt. „Anhaltende Partystimmung an Deutschlands Top-Immobilienmärkten“ – die „Spitzenmieten“ sollen auch 2014 weiter [...]

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KEINE EURO FINANCE WEEK 2013!

Verschiedene Initiativen wenden sich gegen die “Euro Finance Week 2013” in Frankfurt zwischen dem 18. und 22. November. Aktivitäten gegen die Feier der Finanzmärkte scheinen angemessen, wir veröffentlichen den Aufruf von NoTroika Rhein-Main:

Wir kündigen an: Belästigungen, Störungen, Gespräche

KEINE ZUKUNFT FÜR DIE EURO FINANCE WEEK!

Vom 18.-22. November 2013 findet in Frankfurt zum 16. Mal die Euro Finance Week statt. Sie ist das größte branchentreffen der Finanz- und Versicherungsindustrie Europas. In den zahlreichen Meetings werden unter Beisein hochrangiger Vertreter_innen aus Politik und Wirtschaft die Interessen des Finanzkapitals ausgehandelt und in Vorlagen für politische Richtungsentscheidungen gegossen. Die Finance Week ist ein Ort der Abstimmung des autoritären europäischen Krisenregimes.

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Frankfurt feiert das “deutsche Wirtschaftswunder”

Die deutschen Medien, die Arbeitgeberverbände und die firmennahen Wirtschaftsinstitute feiern Deutschland als wirtschaftliche Führungsnation in Europa. Fast atemlos kommen die Meldungen über erfreuliches Wirtschaftswachstum, beeindruckende Exportweltmeisterschaft und himmelstürmende Beschäftigungszahlen herein. Medial  vibriert eine vermeintliche Erfolgs- und Wohlfühlökonomie in Deutschen Landen und lässt viele in einen Zustand des “uns kann doch nix” einpendeln, in dem Ruhe [...]

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Braucht Frankfurt ein Offenes Haus der Kulturen?

Veranstaltung am Samstag, den 16. 11. 2013 12 bis 16 Uhr

im Festsaal des Studierendenhauses der Uni Frankfurt in Bockenheim

Die Veranstaltung wird getragen von der Initiative “Offenes Haus der Kulturen e.V.“:

„Braucht Frankfurt ein Offenes Haus offenes Haus der Kulturen?“ Mit dieser Frage laden wir im Rahmen der diesjährigen Interkulturellen Wochen zu einer Diskussionsveranstaltung am 16. November 2013 über die interkulturelle Ausrichtung unseres Konzepts für ein selbstverwaltetes Zentrum ein. Eingeladen sind alle Interessierten, insbesondere aber Menschen, die sich auf ihren sogenannten Migrationshintergrund beziehen oder in ihrer Arbeit einen interkulturellen Ansatz haben.

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Europäische Blockupy-Aktionskonferenz in Frankfurt 22. – 24. November 2013

Wir dokumentieren die Initiative des Blockupy-Bündniss für die Aktionstage zur Eröffnung der EZB 2014: Gegen das europäische Spardiktat, gegen das Kommando der EU-Troika, für Widerstand über alle Ländergrenzen hinweg, für echte Demokratie! Tausende Aktivist_innen haben am 31. Mai und 1. Juni die Europäische Zentralbank aus Protest gehen die Politik der Troika erfolgreich blockiert. Die zentrale [...]

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MARX IS MUSS Konferenz in Frankfurt

‘Vom Wahlkampf zum Klassenkampf’ am kommenden Sonntag den 10. Nov. ab 11:30 Uhr im Bildungsraum Schönstr. 28 (zehn Min. vom Frankfurter Hauptbahnhof / Südausgang) Die Konferenz soll sich mit den aktuellen Herausforderungen nach der Bundes- und Landtagswahl mit einer sich auf beiden Ebenen stark abzeichnenden Großen Koalition befassen. Das vergangene Jahr war geprägt von bedeutenden [...]

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Kundgebung: Studis gegen Wohnungsnot

Kundgebung am Freitag, 8. November, 15 Uhr Frankfurt Römerplatz Recht auf Wohnraum – Studentische Forderungen zur Verbesserung der Wohnraumsituation Wohnraum wird in unserer Gesellschaft als Ware betrachtet, die nur jenen zur Verfügung steht, die sie sich leisten können. Dabei bräuchten wir ein Recht auf bezahlbaren Wohnraum für alle. Viele, die Wohnraum und Flächen besitzen, wollen [...]

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Demonstrativer Spaziergang gegen Rassismus und Polizeigewalt

Wiederholte rassistische Geschehnisse im RheinMain Gebiet (hier, hier), besonders in Frankfurt lassen viele aufmerken. Das Spiel der Polizeiorgane darum ist immer das gleiche, ob bei Erschiessungen oder Verprügeln durch ihre Kräfte: Untersuchungen werden angekündigt und schlicht gar keine (ernsthaften) Ergebnisse veröffentlicht – ein echter “Korpsgeist des Schweigens”. Ein Aufruf von Bürgern möchte Widerstand der Stadt [...]

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Aktionswochen gegen Antisemitismus

Seit 2003 organisiert die Amadeu Antonio Stiftung bundesweit die Aktionswochen gegen Antisemitismus. Das Ziel dieser Initiative ist es, rund um den 9. November an vielen Orten gleichzeitig ein breites Spektrum von Veranstaltungen gegen Antisemitismus zu organisieren und zu vernetzen sowie Diskussionen über verschiedene Ausprägungen des Problems anzustoßen. Mit knapp 350 Veranstaltungen in über 80 Städten [...]

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Filmvorführung und Diskussion „LA PIROGUE“

Mittwoch, den 6. November 2013, 20 Uhr, Studierendenhaus, Festsaal, Campus Ffm-Bockenheim: Veranstaltung im Rahmen der HÜLYA-TAGE mit Gästen von „Pro Asyl“ und „Kein Mensch ist illegal“ Der Spielfilm von Moussa Touré erzählt von dem Fischer Baye Laye, der sich widerwillig als Kapitän anheuern lässt, um eine Gruppe von Migranten in einem Fischerboot über den Atlantik [...]

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Prozess Auschwitz Peter Weiss – Eine Szenische Collage im Gallustheater

Mit ihrem neuen Theater-Projekt (Texte: Peter Weiss) wollen Wolfgang Spielvogel und Ulrich Meckler an den Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-1965) erinnern. Peter Weiss hat als Zuhörer teilgenommen. Er war für ihn ein entscheidender Wendepunkt in seinem Selbstverständnis als aus Deutschland emigrierter Autor mit jüdischen Wurzeln.In seinem weltweit aufgeführten und zum Standardrepertoire des Nachkriegstheaters zählenden Stück „Die Ermittlung“ hat er dem Frankfurter Auschwitz-Prozess ein literarisches Denkmal gesetzt.

Auch in seinem epischen Hauptwerk, der „Ästhetik des Widerstands“, ist die Vernichtung der europäischen Juden eines der großen Themen. Das posthum aufgeführte Werk „Inferno“ behandelt die Auseinandersetzung der Nachkriegsgesellschaft mit der Shoah. Der Text „Meine Ortschaft“, in dem er einen Besuch in Auschwitz beschreibt, entstand im Zusammenhang mit dem Frankfurter Auschwitz-Prozess.

Auch der Ort, an dem unsere Aufführung stattfinden soll, hat eine historische Bedeutung: die Adler-Werke im Gallus-Viertel waren nach Ihrer Zerstörung am Endes des Krieges und Auflösung des dortigen Zwangsarbeiterlagers Ort des kurz bestehenden KZ Katzbach mit dorthin verschleppten Gefangenen auch aus Auschwitz. Das Bürgerhaus Gallus war der benachbarte Ort, in dem der Prozess stattfand.

Aufführungen am 6., 7. und 8. November , jeweils 20 Uhr, im Gallus Theater, Kleyerstr. 15, 60326 Frankfurt.

Darsteller: Edgar M. Böhlke, Barbara Englert, Annette Kohler-Welge, Beate Jatzkowski, Christine Dreier, Doris Fisch, Rosemarie Heller, Nedret Cinar, Thomas Schmitt-Zijnen ; Regie: Ulrich Meckler; Bühne: Clemens Teichmann

Die Macher sehen im Werk von Peter Weiss vier Zugänge zum Komplex Auschwit

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Fotoausstellung: “Prekäre Arbeit · Prekäre Zukunft“

Fotoausstellung des Fototeams ver.di Hessen

Prekär, das heißt unsicher und schwierig. Und genau darum geht es in der Ausstellung, die das Fototeam ver.di Hessen erstellt hat, um unsichere und schwierige Arbeitsverhältnisse. Prekäre Arbeit, so zeigen die Kolleginnen und Kollegen, hat viele Gesichter. Die Fotoausstellung lässt Betroffene zu Wort kommen.

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„Wirtshaussingen“ im Club Voltaire

In Zeiten der Defensive scheint es zuweilen angebracht, alte Strategien auszupacken und sie in neue zu transformieren. Die Situationisten brachten etwas ähnliches mit dem “Détournement” auf die politische Bühne, dem Versuch, die Kräfte des Kapitalismus durch geschickte Wendung gegen sich selbst wirken zu lassen. Es kann aber auch sein, dass der alte Club Voltaire einfach [...]

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Dokumentarfilm zur Räumung des Blauen Blocks am 7. September

Vorführung // Betroffene berichten // Was will der Blaue Block? Am Freitag, 1. 11. 2013 lädt die AG Gallus des “Wem gehört die Stadt?”-Netzwerks gemeinsam mit der Initivative communal west zu einer Infoveranstaltung um 19 Uhr im Gallus Zentrum (Krifteler Straße 55). Dabei geht es einerseits um die Vorgänge der Räumung des zweiten Besetzungsversuchs der [...]

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Literaturfest in RheinMain

Metropolitan 2013 Logo

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Große Nasen – Hauck & Bauer in Frankfurt

Sie sind jung, sie sind sexy, auch charmant, die Herzen fliegen ihnen zu. Die Rede ist von den 1978 im fränkischen Alzenau geborenen Elias Hauck und Dominik Bauer. Seit 2002 arbeiten die Jugendschulkollegen, sie haben sich im Altgriechisch-Kurs kennengelernt, zusammen. Hauck malt seine seltsam aussehenden Menschen, Bauer schreibt die Minidramen dazu.

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Ist Marx ein “toter Hund”?

Was man bei Marx ler­nen kann: Alles Nötige über Arbeit und Reich­tum im Kapitalismus! Linke Par­teien zäh­len den Theo­re­ti­ker des 19. Jahr­hun­derts, des­sen Gedan­ken ein­mal die Welt bewegt haben, zu ihrem Tra­di­ti­ons­be­stand, seine Schrif­ten aber ken­nen sie nicht mehr. Marx ist heute ein toter Hund. Um so mehr als man ihn an Uni­ver­si­tä­ten, sofern man [...]

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Frankfurter Polizeikessel: Polizei plant massenhafte Anzeigen gegen Eingeschlossene

Im Laufe der Frankfurter Blockupy-Veranstaltung wurden am 1. Juni dieses Jahres fast 1000 Demonstranten für einen halben Tag von Polizeitruppen eingezingelt und festgesetzt. Die vom CDU-Innenministerium geplante und rechtswidrige Gefangennahme wurde begründet durch Mitführen von Pudelmützen und Regenschirmen in der Demonstration, die von vorgeblich “Gewaltbereiten” schnell in brandgefährliche Bewaffnung umgerüstet werden könnten.

Das schwarz-grün-rote Parteienkonsortium und der Magistrat in Frankfurt sahen dem Treiben der enthemmten Trupps in Blau im wesentlichen tatenlos zu. Es steht zu befürchten, dass sich das absurde Geschehen von Seiten der Exekutive juristisch fortsetzt und in den schwarz-grünen Koalitionsgesprächen in Wiesbaden untergeht. Gewiß übertreiben wir kaum mit der Diagnose, dass sich das Verhalten der Exekutiven Deutschlands und Russlands meist bloß in den Tonlagen unterscheidet.

Wir dokumentieren Hinweise einer Blockupy-Arbeitsgruppe zum gegenwärtigen Stand der Dinge um drohende Anzeigen gegen die polizeilich Registrierten.

Nach Blockupy 2013 wurden von zahlreichen Menschen bei verschiedenen Frankfurter Gerichten Klagen gegen das polizeiliche Vorgehen gegen die Demonstration eingereicht. Diese Klagen umfassen eine ganze Bandbreite staatlicher Repression: Freiheitsentziehung, Personalienfeststellung, Durchsuchung, Videografierung, Aufenthaltsverbot u.a. Dazu kommen noch die Klagen gegen das faktische Demonstrationsverbot seitens des Anmelders der Demonstration. Zu diesen Klagen hat das Polizeipräsidium Frankfurt Anfang September eine – soweit uns bekannt – gleich lautende Stellungnahme, eine sog. Klageerwiderung eingereicht. Darin wird die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts Frankfurt bestritten und beantragt, die Verfahren an das Amtsgericht bzw. Oberlandesgericht Frankfurt zu verweisen bzw. die Klagen ganz abzuweisen.

In diesem Schriftstück entwickelt die Polizei detailliert ihre Sicht der Dinge, die zum Stopp der Demonstration und zum Kessel führten. Es verwundert kaum, dass danach das polizeiliche Vorgehen natürlich rechtmäßig, angemessen und völlig in Ordnung war, denn Schuld waren die Demonstrant/innen selber. Sie werden im Polizei-Jargon als ohnehin großteils einschlägig polizeibekannte, in verschiedenen Datenbanken erfasste Personen tituliert. Außerdem fanden aus Sicht der Polizei bereits bei Aufstellung und Demonstrationsbeginn verschiedene „Straftaten“ wie sog. Vermummung, Seitentransparente, Schilder, Regenschirme, Böller oder Farbeier statt. Da weitere schwere „Straftaten“ drohten, musste die Polizei so handeln, wie sie handelte. So weit die polizeiliche Darstellung.

In dieser Logik liegt auch, dass die Polizei gegen alle Klagenden Strafverfahren eingeleitet hat. Sie verfährt da klassisch – wer Polizist/innen anzeigt, wird selbst mit Strafverfahren überzogen.
Aus der Klageerwiderung des Polizeipräsidiums geht aber auch hervor, dass gegen insgesamt 943 gekesselte Demonstrant/innen Strafverfahren eingeleitet sind. Deswegen ist diese Zahl im Umlauf. Betroffen davon sind alle aus dem Kessel, auch Jugendliche und diejenigen mit nichtdeutschen Pässen.

Das sind aber nicht die einzigen Strafanzeigen und Ermittlungen im Zusammenhang mit Blockupy 2013. Es wird auch gegen Demonstrant/innen außerhalb des Kessels, insbesondere gegen die des nachfolgenden Demo-Blocks ermittelt – und gegen Aktivist/innen des Aktionstages am Blockupy-Freitag.

Wir haben Kenntnis davon, dass Polizeibehörden quer durch die Republik, Menschen als Zeugin/Zeuge vorgeladen haben, um sie zu bestimmten Ereignissen und Zeiten des Blockupy Freitags und Samstags zu befragen. Das betrifft auch Menschen, dessen Personalien sehr wohl bei der Räumung des Kessels festgehalten wurden und die deshalb von vornherein als Beschuldigte gelten. Hier versucht die Polizei ganz offensichtlich, eine Unkenntnis des angekündigten Strafverfahrens auszunutzen.

Deshalb nochmals der Hinweis: Kein Mensch muss zu einer polizeilichen Vorladung erscheinen. Alle können die Aussage verweigern, um sich nicht selbst zu belasten. Als Beschuldigte/r hast du prinzipiell das Recht, die Aussage zu verweigern! Aber auch in der Rolle als Zeugin/Zeuge kannst du die Aussage verweigern, weil du dich selbst belasten könntest.

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Internationales Festival für urbane Erkundungen

Foto: Noah Katz / Art Direction: Atelier Liska Wesle
4.-13. Oktober 2013, WIEN

urbanize! 2013 macht sich unter dem Motto CITOPIA NOW auf die Suche nach verborgenen Potenzialen in den Zwischenräumen des Urbanen. Denn um Voraussetzungen für eine lebenswertere Stadt und eine gerechtere Stadtgesellschaft zu schaffen, gilt es in der Gegenwart zu handeln. Theoretische Analyse und Kritik treffen beim Festival auf praktische Experimentierräume: Mit Werkzeugen aus Wissenschaft, Kunst und Aktionismus und mittels Vortrag, Diskussion, Ausstellung, Workshop, Film, Stadtspaziergang und Intervention will urbanize! dazu beitragen, latenten Vorstellungen und visionären Ideen zur Revolutionierung des urbanen Alltags beim Keimen zu helfen. Visionen willkommen!

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March Against Monsanto und Co

Unter dem Motto “March Against Monsanto” finden am 12. Oktober 2013 weltweit Demonstrationen statt, um gegen das Monopol der Gentech-Industrie zu protestieren. Die Aufmerksamkeit ist auf Monsanto und weitere Firmen (BASF, Bayer, Du Pont, Syngenta) gerichtet, die massgeblich dafür verantwortlich sind, dass gentechnisch veränderte Pflanzen verbreitet werden. Dies gefährdet die Biodiversität und wird von Lobbyisten, [...]

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Gefälschte Starbucks-Gutscheine auf Frankfurts Strassen

Attac-Überraschungsaktion gegen Steuertricks der Konzerne Mit einer Überraschungsaktion gegen Steuertricksereien von Konzernen haben Aktive des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac am heutigen Samstag in Frankfurt am Main für Aufmerksamkeit gesorgt. Getarnt als Promotion-Team verteilten sie an hunderte von Passanten täuschend echt aussehende Gutscheine für einen kostenlosen Kaffee und ein Gratis-Muffin von “Sparbucks”. Damit wolle sich das Unternehmen [...]

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Aktionstag “Wem gehört die Stadt” am 28. September in Frankfurt

Der Aktionstag begann in Frankfurt eigentlich schon zwei Tage zuvor mit einem spektakulären Warm-up: Die seit ca. 1970 (!) leer stehenden OB-Villa im vornehmen, aber durch Fluglärm betroffenen Stadtteil Sachsenhausen wurde durch eine Gruppe von 20 Occupy-AktivistInnen besetzt. Der letzte Bewohner der Villa war der längst vergessene OB Brundert (SPD) – danach bezog keine/r seiner Nachfolger mehr das Haus, dessen Wert auf über 2 Mio € taxiert ist. Besetzt wurde nicht die Villa selbst, sondern der parkähnliche Garten um das Gebäude und zwar mit Zelten. Parole der BesetzerInnen: “Friede den Zelten – Krieg den Palästen”. Die Besetzung fand in den lokalen Medien ein großes und überwiegend positives Echo, da der prominente Leerstand, der zudem seit 4 Jahrzehnten gut geheizt wird, schon lange als Skandal empfunden wird. Die Occupy-AktivistInnen wurden aus der Nachbarschaft mit Essen und anderen Utensilien (z.B. einem Grill) großzügig unterstützt – insgesamt ein sehr gelungener Auftakt für die Demo am Samstag.

Sammelpunkt der Demo war der Platz vor dem Hauptbahnhof – 16 Uhr; dort kamen nicht nur FrankfurterInnen, sondern auch einige AktivistInnen aus dem Umland an, z. B. aus Maintal und Hanau, wo am Vormittag ein “Baustellen-Slalom” durch die dortige Innenstadt stattgefunden hatte. Aus Oberursel stieß eine Gruppe hinzu, die in diesem Speckgürtel-Ort am Fuße des Taunus wegen der unzumutbaren Wohnsituation von Flüchtlingen demonstriert und zeitlich befristet ein Haus besetzt hatte, ebenfalls am Samstagvormittag. Eine Gruppe aus dem Frankfurter Stadtteil Gallus stieß dazu, die dort über Mittag eine (mietfreies) Wohnzimmer mit Sofa und Sesseln aufgebaut hatte – von der Polizei, die anscheinend eine weitere Hausbesetzung befürchtete, argwöhnisch beobachtet.

Bereits in den frühen Morgenstunden verlieh die „Akademie für bewegende Bilder, Kunst und Orte mit Strahlkraft“ den Golden Natodraht. Der Preis ging an verschiede hochambitionierte Institutionen und Projekte, wie z.B. die Franconofurt AG, die ABG Frankfurt Holding, das Stadtplanungsdezernat oder das Palmengarten Gesellschaftshaus. In den letzten beiden Jahrzehnten wurde hier viel Anstrengung aufgewendet, um den Standort Frankfurt im globalen Wettbewerb zu positionieren und Investoren lästige Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

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Verleihung: GOLDENE STACHELDRAHT AWARDS

Heute morgen ist es im Rahmen des Aktionstags zum Thema: “Wem gehört die Stadt?” zu unvergesslichen Momenten gekommen: Unter den Augen des frühaufstehenden Teils der städtischen Öffentlichkeit wurden die GOLDENEN STACHELDRAHT AWARDS, die höchste Auszeichnung der “Akademie für Bewegende Bilder, Kunst und Orte mit Strahlkraft” verliehen. Die Verleihung, bei der die Jury dieses Jahr aus einer noch nie dagewesenen Auswahl hochambitionierter Institutionen und Projekte wählen konnte, erfolgte in zunächst 10 Kategorien. Weitere Preisrtäger werden im Laufe des Tages und in den kommenden Tagen gekürt.

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Garten der Oberbürgermeistervilla am Nansenring besetzt

Erklärung einer anonymen Gruppe von Besetzer*innen der seit Jahren leerstehenden Villa der Stadt auf dem exklusiven Sachsenhäuser Lerchesberg:

Keine Profite mit der Miete! Die Stadt gehört Allen!

Wir haben im Rahmen des bundesweiten „Wem gehört die Stadt? Aktionstag am 28.09.13″ den Garten der Oberbürgermeistervilla besetzt. Damit wollen wir den Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Peter Feldmann, sowie Bürger*innen, Politiker*innen und die Immobilienhalter*innen auf die Wohnungsproblematik in und um Frankfurt aufmerksam machen.

Hört man Politiker*innen der Parteien über bezahlbaren Wohnraum und Stadtentwicklung sprechen, so diskutieren sie stets, ob es mehr Staat oder mehr Markt braucht, um die Frage nach „bezahlbarem Wohnraum“ zu lösen. Niemals wird an die Möglichkeit auch nur gedacht, dass mehr Gesellschaft, mehr Demokratie und Selbstbestimmung der bessere Weg sein könnten!

Was passierte in diesem Jahr in Frankfurt am Main?

Im laufenden Jahr wurden und werden in Frankfurt riesige Immobilienprojekte realisiert. Sie folgen der Grundlogik unseres Wirtschaftssystems: der Profitmaximierung. Die Auswirkungen sind in der ganzen Stadt spürbar.

Ein Beispiel: In direkter Nachbarschaft zum Gallusviertel entsteht gerade das Europaviertel – hochpreisiger Wohnraum, den sich die meisten Menschen nicht leisten können. Direkt an der Schnittstelle zwischen Europaviertel, Gallus und Messegelände wurde das Skyline Plaza eröffnet. Ein Shopping-Center ähnlich dem MyZeil mit teuren Geschäften und teurem Junkfood. Das klingt erst einmal nicht weiter schlimm, da in „Einer Stadt für Alle“ auch alle Bedürfnisse berücksichtigt werden sollten.

Doch durch teure Geschäfte und Wohnungen wird es auch in den umliegenden Vierteln zu weiteren Mieterhöhungen kommen. Freiwerdende Flächen im Gallusviertel sollen „luxussaniert“ werden, so dass diese „Vorposten“ auch dort den Mietspiegel anheben werden. Die Ortsansässigen und Zugezogenen werden früher oder später gezwungen sein, ihr Heim zu verlassen.

Für wen wird hier also gebaut und saniert? Soll das Ganze etwa der Entwicklung der „Einen Stadt für Alle“ dienen? Oder wird hier nicht vielmehr eine Vertreibungsspirale und (a)soziale Separationspolitik weitergetrieben, wie sie in den vergangengen Jahrzehnten bereits im West- und Nordend, in Bornheim, Bockenheim und dem Bahnhofsviertel durchgezogen wird und nun auf das Gallus und das Ostend ausgedehnt werden soll? – Unerwünschte Menschen, etwa Obdachlose oder Menschen mit Migrationshintergrund sollen aus den Vierteln vertrieben werden.

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Veranstaltung: Frankfurts Aufstieg zur Global City

Eine Veranstaltung mit Klaus Ronneberger Donnerstag, 26. September 2013 | 19 Uhr | KOZ, Studierendenhaus Campus Bockenheim Heute existiert eine Hierarchie von Städten, die auf unterschiedliche Weise in die Global-City-Formation integriert sind: An der Spitze stehen Metropolen wie New York, London, Tokio und Schanghai. Auf der nächsten Stufe folgen für den europäischen Bereich Amsterdam, Paris, [...]

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Go-In bei mehreren Wohnungsbaugesellschaften in Berlin

Pressemitteilung 25.09.2013, Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ Heute, am Mittwoch, den 25.09.2013, um 11 Uhr führen Aktivistinnen und Aktivisten bei 6 Wohnungsbaugesellschaften ein Go-In durch und fordern den Stop von Zwangsräumungen. In den letzten Monaten konnte das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ über 20  Zwangsräumungen im Vorfeld verhindern, viele weitere werden aber weiterhin still und leise durch die Wohnungsbaugesellschaften [...]

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