Frankfurter Gemeine Zeitung

Fotos

Ferdinand Happ Strasse – einmal drin und Schluss

Das Verwaltungsgericht hat dem Nazi-Aufmarsch einen Ort im Ostend zugewiesen, und zwar in Sichtweite der neuen EZB. Grundsätzlich hatten wir das Thema bereits behandelt , was uns jedoch nicht gehindert hat, uns diesen Ort einmal näher zu betrachten.

Eingeklemmt zwischen den Geleisen am Ostbahnhof und der Hanauer Landstrasse führt sie direkt von der Rückseite des Bahnhofes zum Container-Terminal. Der erste Eindruck ist trostlos.

Am Anfang Baustellen, entweder in Betrieb oder demnächst wie die Schilder ausweisen.

Nach zweihundert Metern dann die Neubauten der Werbewelt, gleich gegenüber der jetzigen Dependance des Job-Centers, das sich etwas verschämt – und leicht zu übersehen – in die Rückseite der Hanauer Landstrasse drückt.


Dafür ist die Poizei nur zwei Häuser weiter.

Danach nur Hintereingänge, gestylte Durchgänge zum Hafen und Gewerbe, in der Mitte ein schicker Supermarkt von Edeka. Das war’s.
Sonn- und Feiertags leer, vielleicht ein paar Strebsame bei Saatchi, ansonsten tote Hose.
Hier eine Demonstration abzuhalten, ist schlimmer als im Wald. Außer einem guten Blick auf die Bahn,

die EZB

und das Zentrum der Telekom; alles eingezäunt, was nach einigermaßen freiem Platz aussieht, nichts, Parkplätze.
Dafür ist sie gut abzuriegeln, denn einmal von der Hanauer in diese Strasse eingeschwenkt, geht links und rechts gar nichts mehr. Die nächste Gelegenheit ist die Brücke über die Geleise zum Ostpark und die ist schnell zu sperren. Das gilt auch für die S-Bahn-Station, aus der man dann nur noch direkt in die Ferdinand Happ Strasse kann.
Der Vorplatz des Bahnhofs wird aktuell zugestellt, da hier die Frankfurter Form des „Urban Gardening“ installiert wird und ist damit nur sehr eingeschränkt zugänglich ist.
Bleibt demnach nur die Fläche, auf der ein Neubau für Kreative angekündigt ist – und der ist mit zwei Hundertschaften komplett abgeriegelt. Eine Stätte absoluter Wirkungslosigkeit, man sollte meinen, da saß eine Kammer mit profunder Frankfurter Ortskenntnis, allerdings beschleicht einen schnell das Gefühl, hier wurde einmal mehr das Problem abgeschoben und dann auch noch in der Form, dass es leicht und schmerzlos für das Ansehen der Stadt polizeilich erledigt werden kann. Diese Art Erledigung richtet sich natürlich nicht gegen den Aufmarsch, der ist zugelassen, dafür hat er die Gegenseite fest und starr im Blick. Dafür eignet sich diese Strasse ungemein.


IHK Frankfurt, 16.4.2013: Bündnis gegen Privatisierung protestiert zur 12. PPP-Jahrestagung [Pressemitteilung]

Gestern fand die 12. Private-Partnership-Jahrestagung in der IHK Frankfurt statt (PPP = Public Private Partnership). Diese nahm das Bündnis gegen Privatisierung zum Anlaß, um gegen den PPP-Unsinn vor dem Beginn der Veranstaltung in der Zeit von 8:00 Uhr bis ca. 9:00 Uhr zu protestieren.

Früher stieß das Bündnis bei ähnlichen Protestaktionen auf nahezu taube Ohren. Diesmal hingegen war das Haupt-Infomaterial (ein Flugblatt) rasch vergriffen – wie sich die Zeiten ändern…

Den Text des Flugblatts könnt Ihr übrigens derzeit noch auf der online-Seite¹ des Tagesspiegels nachlesen. Er hat den Titel “Public-Private-Partnership: Frankfurts Blamage“.

¹ http://www.tagesspiegel.de/politik/public-private-partnership-frankfurts-blamage/7621730.html

Nun zur Presse-Erklärung des Bündnisses gegen Privatisierung:

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Finance Gala 2012: Einsprüche

Zum Abschluß der Euro Finance Week die mondäne Finance Gala in der Alten Oper.

Zumindest einigen Frankfurtern passte die finanzgetriebene Besetzung der Stadtmitte nicht.

Demo in der Freßgass-

Kapital-Diktatur jetzt

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Ein Platz am Tisch

Fotos: Talpone


Aufgeweckt – Eingeweckt


Text: Tonscherbe
Fotos: Anja Kühn
Man geht durch abendliche Straßen, schaut von unten in erleuchtetete Fenster. Man sieht einen Ausschnitt und fragt sich, wie der Rest des Zimmers aussieht. Ein altes Spiel, befeuert durch eine Ecke Schrank hier, ein angeschnittenes Regal, die Gardine, die Art der Beleuchtung. Wer versammelt sich unter der scheußlichen Messingkreation? Wie sehen die aus? Meist erfährt man es nie.

Wilma März und Elfie Effeff leben in einer Wohngemeinschaft, die diese Fragen beantwortet. Sie haben sich für ein Schaufenster entschieden, eingepackt zwischen Szenekneipe und Italiener.
Gehen wir näher ran, schauen wir rein in dieses Schaufenster. Schriftzüge und Zeichnungen in Krikkelkrakkelmanier auf Glas, merkwürdige Schiffren, nicht zu entwirren. Alles vor der Scheibe spiegelt sich in der Scheibe, je intensiver je weiter die Dämmerung voranschreitet. Die vorbeifahrenden Autos, die Menschen, die Lichter, vermischen sich mit dem hinter der Scheibe.
Mittendrin zwei Wesen mit Knollennase, Strubbelmähne und Schleierhütchen und einem Outfit, das zwischen Perlenkette und Pumphose angesiedelt ist.

Da ist ein weißer Raum, links von einer Säule unterteilt, vor dem Schaufenster im Innern ein breiter, kniehoher Absatz. Eine gute Stube, mit allen Ingredenzien, dem gemütlichen Sessel, der Stehlampe, einer Kommode, ein paar Pflanzen.
Wäre da nicht auf der Kommode eine weitere, kleinere, darauf eine zierliche mechanische Schreibmaschine, in der Kommode gähnt ein großes Schubladenloch. An den Wänden Kofferstappel, reichlich ramponiert, das Regal an der rückwärtigen Wand grotesk hoch, auf dem Tisch darunter Gläser undefinierbaren Inhalts, an einer Wand haben sich stehengebliebene Uhren zusammengerottet.

Vorne links ein Bügelbrett, darauf Kopfhörer, Klostopfen, ein Locher mit aufgepflanzter Kerzenglühbirne, der an etwas erinnert – nur an was. Zwei zierliche Sesselchen sitzen artig neben einem alten Röhrenradio, in dem ein graues PVC-Rohr endet. Eine Bataillone Flaschen hat sich auf dem Fußboden formiert, Blecheimer stehen herum, Zeitungspapier überall, Schuhe, Taucherflossen, im Schaufenster ein mit Lorbeer (?) bepflanzter Zylinder, überhaupt bepflanzte Damenpumps und Turnschuhe, an der Säule ein braunes Wandtelefon längst vergangener analoger Zeiten, Farbdosen, Kisten, Taschen, Nippes, Einmachgläser, ein Blumenkorb nebst Alpenveilchen. Wohin das Auge schaut Kram und nochmals Kram, jedesmal entdeckt man etwas Neues, wie die rostige Eisenkanne, die traurig zum Klappliegestuhl rüberschielt, der wiederrum zu zwei losen Schubladen, die erschöpft aneinander lehnen, flankiert von einem altersschwachen Medizinball und dann, noch eine Schreibmaschine.

Die nackte Glühbirne von der Decke strahlt um die Wette mit den nun vollends erblühten Straßenlaternen, Inneres und Äußeres durchdringen sich, Spiegelungen überall, Kontrapunkte, zufälligen Schnittmengen. In diesem Dazwischen bewegen sich Wilma und Elfie, mal zusammen, mal getrennt und wenn sich mal nichts bewegt, dann geht die Geschichte trotzdem weiter. Die Geschichte von der wilden Wilma und der nachdenklichen Elfie, die versuchen miteinander zurechtzukommen oder allein und mit dem was dort ist. Drinnen und draußen. Die sich annähern, entfernen, in Streit geraten, weggehen, wiederkommen, Recht haben, ausprobieren, sich helfen, keine Lust mehr haben. Die an einer anderen Ecke von vorne oder was ganz anderes anfangen.

Das kommt einem bekannt vor, zwei die unterschiedlicher nicht sein könnten, nicht voneinander lassen mögen, aber miteinander nicht länger als zwei Minuten zurechtkommen.


Die Clowninnen Sandra Heine (Wilma) und Elodie Kalb (Elfie) sind von ihrem unterirdischen „Winterlager“ in der B-Ebene der Hauptwache in die oberirdische „Einmachküche“, einem leerstehenden Laden an der Kurt-Schumacher-Straße, umgezogen. Die beiden ausgebildeten Clowninnen arbeiten seit einem Jahr als Duo zusammen. Sie suchen sich immer neue Räume für ihr wechselvolles Spiels zwischen einer anarchischen Wilma und der besonneneren, gutherzigen Elfie – einer zweistündigen Improvisation, die permanent die Richtung wechselt, Lösungen findet, wo es keine gibt, unvermutet den Faden dort aufgreift, wo keiner ist.

Jeder Raum ist anders, definiert ein neues Thema, verändert das Spiel und die Wechselbeziehung. Das ist harte, richtige harte Arbeit, wenn man die beiden abgeschminkt und verschwitzt sieht, den sehr heißen Raum nach der Vorstellung betritt, dann bekommt man eine ungefähre Ahnung, was neben Artistik, der Kenntnis um Körpersprache, Gestik und vor allem Timing, den beiden noch ab verlangt wird.

Wenn Wilma mit dem Hang zum Chaos und Dramatik die wackelige Kommodenkonstruktion erklimmt, mühsam auf der andere Seite runterkommt und beim Abstieg die Tücke des Objekts kennenlernt, namentlich einen Eimer, in den sie tritt und nicht herauskommt, dann wird nach Elfie, der praktisch Veranlagten verlangt, die alles richten soll. Kaum gerichtet, mehr schlecht als recht, wird sich in einen Kleiderbügel verheddert, verknotete Schnüre ziellos gespannt und zwischendrin bügelt Elfie ganz entspannt die Zeitungen glatt mit ebenjenem Locher mit Glühbirne drauf. Richtig, da war doch noch was. Eben wird noch Sorgfalt verwandt, im nächsten Moment draufgehauen, dass die Fetzen fliegen.

Vorne wir, die Zuschauer, wenige, aber gespannt. Der ein oder andere Passant bleibt stehen, schüttelt den Kopf, geht weiter, kommt näher, setzt sich dann doch und bekommt von Wilma eine Zeichung an die Scheibe, eine Aufforderung oder einen Text, frisch aus der Schreibmaschine, der kleinen mechanischen. Poetische Texte ins Nirgendwo, Zeichnungen, die das Geschehen draußen kommentieren, wie der kleine, strubbelige Krebs, der rasch an der Scheibe entsteht, als ich mir eine Zigarette anzünde. Mein Krebs, mein Lungenkrebs. Ja, mit dem möchte man gerne leben.

Aber schon hat sich Wilma beim telefonieren das Kabel um den Hals verheddert, Elfie muss kommen, unter Wehklagen wird entwirrt und erneut verwirrt, innegehalten, bedauernd und lächelnd die Schultern gezuckt. Elfie ist längst unterwegs zu einem weiteren erfolglosen Versuch Ordnung ins Chaos zu bringen und bietet zwischendurch Häppchen aus Einmachgläsern an, von denen man nicht wirklich wissen möchte, was drin ist. Von wilder Hektik wechselt das Geschehen in eine Art Zeitlupe, bis zum Stillstand, nimmt erneut Fahrt auf – eine Dynamik, die einem, je länger man zuschaut, immer stärker in den Bann zieht. Manchmal lacht man unwillkürlich laut auf und im nächsten Moment ist man nachdenklich. Ich möchte wissen, was ihnen noch einfällt, was sie wohl mit dem Teppichklopfer anstellen, ob es gut geht mit den beiden und wie die Geschichte ausgeht. Sie geht natürlich nicht aus. Sie geht nirgendwohin. Sie hört auf, einfach so, wie meist alles im Leben und morgen oder übermorgen geht sie irgendwie weiter.


Kleine Fotoserie zur heutigen Blockupy-Veranstaltung

Eine kleine Fotoserie zur heutigen Blockupy-Veranstaltung (insgesamt rund 600 KB).

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Problem, libertarians?

Problem Libertarians

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Leistungsschutzrecht. Der feine Unterschied.

LeistungsschutzrechtMerzmensch

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Fotostrecke Blockupy I

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Goethestrasse: Sperrholzglamour

Wunderschön sind die Strassen in Frankfurt am Main. Zeil ist lebendig und voller Menschen. Bergerstrasse lädt zum fröhlichen Bummeln ein. Goethestrasse ist aber einzigartig. Das ist die Strasse der Reichen und Schönen. In die Geschäfte auf dieser Strasse geht nicht jeder. Glänzend und mysteriös atmet hier die Glamour-Welt.

Doch im Vorfeld der Blockupy-Demonstrationen hat sich auch diese Strasse etwas ganz besonderes ausgedacht: sie hat sich selbst blockiert.

Ich lade Euch, werte Leser, zu einer wunderschönen Reise ein – in eine Paralleldimension.

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2012.05.19: Frankfurt blockiert.

Ein Bild zum Scrollen.
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Morgen, 19. Mai 2012 ab ca. 12:00 Uhr: Blockupy-Kundgebungen und -Demonstrationszug

Wegen des Urheberrechts darf ich die Zugroute hier nicht via Wegstreckenskizze darstellen (FR-Druckausgabe von heute, warum nicht auf fr-online.de?). Gemäß FR-Schaubild verläuft die Wegstrecke grob wie folgt: Baseler Platz, Kundgebung um ca. 12:00 Uhr; danach Demonstrationszug: Auf der Mainuferstraße bis zur Kurt-Schuhmacher-Str. – Kurt-Schuhmacher-Str/Konrad-Adenauer-Str. bis “Alleenring” – “Alleenring” bis Alte Oper – Alte Oper bis [...]

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In den Mund gelegt (666) bis (10)

DICHT HALT! Hat mal jemand ne Kippe? ~Marlboro Man~ Ich glaub’ ich hab mich überhoben… ~Obelix~ Hm… das ist wohl daneben gegangen. ~Murphy~ “Regiefehler?! Was Heißt hier Regiefehler?!” ~Roland E.~ “Ich fühl mich geknickt…” ~Origami~

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Frankfurt: Flughafenimpression

- Fotos: Dietmar Treber

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Pie in the Sky- Eine Brücke zwischen der Wirklichkeit und der Utopie

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Ist es ein utopisches Versprechen oder gar eine illusionäre Idee, wenn der Songwriter Joe Hill den Arbeitern Anfang des 19. Jahrhunderts zynisch prophezeit:

“You will eat, bye and bye,
In that glorious land above the sky;
Work and pray, live on hay,
You’ll get pie in the sky when you die”

Wo verläuft die Grenze zwischen dem Gewünschten und der Wirklichkeit? Wie gelingt es, künstlerisch diese Thematik aufzugreifen und darzustellen?

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Papst Benedikt und Pierre Vogel im Vergleich

Pierre Vogel und Papst Benedikt im direkten Vergleich? Wie das wohl ausgeht? Einfach “weiterlesen” klicken…

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Herbstliche Sicht auf Philosophicum. Multilinguem.

Yellow Blätter blättern ab,
Bäume двигаются в такт:
Up and down and down and up,
Gretchenfrage = Teufelspakt.
ドイツ、秋、here and now.
Zeitをコンビニで買う.

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Occupy Frankfurt, 2011.10.29. Fotos

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Occupy Frankfurt

Occupy Frankfurt
15. Oktober 2011
Fotos von Aylin Karacan

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Einsturzgedenken: Frankfurt/ Suhrkamphaus

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Während für 2 Türme in New York sich die halbe (Medien-)Welt im ergriffenen Eingedenken übt, ist ein angekündigter Einsturz im Westend/Lindenstrasse und seine Geschichte fast keinen Gedanken und kein Bild mehr wert. Das wollen wir durchbrechen.

Zur Erinnerung: schon während der Kaiserzeit gab es ein seltsames, entwertendes Verhältnis von Berlin zu Frankfurt. Die temporeiche Rückkehr unserer Gesellschaft ins 19. Jahrhundert spiegelt sich auch in den Geschehnissen rund um dieses Schicksal.

Unser Fotograf Stefan Geyer hat das traurige Geschehen eines gewollten kulturellen Zusammenbruchs in Frankfurt, ehemals einer Stadt kritischer Impulse dokumentiert.

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Frankfurter Slutwalk Fotostrecke

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Schlampenspaziergang

Oberfoto
Am vergangenen Samstag war am Kaisersack des Frankfurter Bahnhofsviertels der Teufel los. Unter dem Motto „No means no“ versammelten sich städteübergreifend mehrere Tausende selbsterklärte „Schlampen”, um gegen vorherrschende Rollenbilder und sexualisierter Gewalt einen Zeichen zu setzen. Mit Plakaten und Transparenten legten Frauen und Männer in schriller, freizügiger aber auch in „normaler“ Kleidung einen beeindruckenden Slutwalk hin. Eine Kleidungsvorschrift a´ la “um Miniröcke wird gebeten” gab es nicht – jede(r) kam so, wie sie oder er sich wohl fühlt. Gemeinsam marschierten sie durch das Rotlichtmilieu, an Erotikcentern, Casinos vorbei, wo neugierige Prostituierte aus den Fenstern schauten, bis hin zum Willy-Brandt-Platz. So bunt wie das Publikum, so vielfältig waren auch die Sprüche, die sich Frauen und Männern auf ihre Körper, auf Plakate oder Transparente geschrieben haben: „ My body my choice“, „You don´t own me“, “To slut or not to slut. It´s not the question. Don´t be a sexist”. “Die Würde der Schlampen ist unantastbar” oder “May be i´m asking for it, but not from you!”

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Ferien-Glück in Bornheim

Keine Anzeige Mein erstes Telefon

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Aktionstag 110611. Impressionen.

Aktionstag 11-06-11. Foto- und Videoimpressionen.

(Foto von Aylin Karacan, Text von Merzmensch)

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Frankfurt und die Innenminister

    Frankfurter Schundschau

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FGZ-Aus!Lese! im Kellertheater

Letzten Sonntag, den 29.5. versammelten sich einige jugendliche IdealistInnen und ältere Besser-Spät-als Nie-Berufene, um das Projekt “Frankfurter Gemeine Zeitung” der geneigten Öffentlichkeit zu präsentieren, zumindest den Teilen derselben, die es auf sich nahmen, an einem glühend heißen Frühsommersonntagtag um 18 Uhr die Stufen des Kellertheater hinabzusteigen, dabei riskierend sowohl die Strahlen der Abendsonne wie auch den Anfang des “Tatorts” zu verpassen. Wer das nicht wollte, konnte das Ganze auch erstmalig als Livestream im Internet verfolgen.
Unter dem Titel “FGZ-Auslese” liefen die Frankfurter Gemeinen thematisch kreuz und quer durch ihre Feucht-Gebiete “Stadt und Web, Kultur und Politik”, schlugen hohe Theoriewellen, gruben tiefe Stirnfalten, sprachen über Ardi Goldmann, Erdogan, das Telefon und Killerspiele, dichteten, was das Zeug hielt, zeigten befremdliche Videos oder sangen einen Ausschnitt aus dem BGB über “Wilde Tiere” zur Gitarre. War es eben dieser Titel, der den extra aus der Nähe von Reutlingen angereisten Hund “FGZ” auf die Bühne zog? Das läßt sich nicht letztendlich sagen, auf jeden Fall schlummerte er ergeben zu Füssen der vortragenden Daniela V. Das Publikum hingegen mied den Schlummer, was ihm auch durch das mehrmalige Abspielen von Puccinis “Nessund dorma” nahegelegt wurde, schwankte zunächst aufs schönste zwischen Be-und Entgeisterung, und nach Ende des Abends und ein paar Verdauungsdrinks glücklich nach Hause.
Im folgenden einige Foto-Impressionen

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Impressionen: Frankfurt Ostern 2011

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Frankfurter Sensorium: Frühlingsgeruch

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Guten Morgen Du Opfer

entdeckt in der Richardstraße von Notes of Berlin

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Dezember-Wochenende: Frankfurter Kulturachse

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Freitag abend – Frankfurt

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FGZ am 20.9. im Klabunt

Gestern war es soweit, der Sprung raus aus der Matrix, rein in die Realwelt, oder umgekehrt. Einige unserer wichtigsten RedakteurInnen präsenierten sich dem Bornheimer Publikum. Wir hatten noch viel mehr Texte vorgesehen, aber nach 2 Stunden genügte es, wir wollten auch dann in die begeisterte Schar der Fans und vielen künftigen Autoren eintauchen.

Um einen kleinen Eindruck zu geben ein paar Bilder. Vergessene bitten wir um Nachsicht, die Faszination für den Vortrag hat die Aufmerksamkeit fürs Shooting manchmal getrübt.

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Ernsthaftes Doppel-Team

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Frankfurter Sensorium – Bilder (2)

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Städtisches Biotop

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Frankfurter Sensorium – Bilder (1)

FB52Creative Class ?

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Juli – Frankfurter Ferienbeginn

Die Erstellung und Betrachtung folgender Bilder unterliegt wie andere Artikel der FGZ keinem Rauchverbot

Rezipienten sind deshalb hier nicht vor der Gefahr einer Passivraucher-Schädigung gefeit!

Draussen, vorm SMS-Himmel
Draussen, vorm SMS-Himmel

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Frühling in Bornheim

Und gleich raus auf die Berger-Strasse !

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