Frankfurter Gemeine Zeitung

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- Bewohnen: Räume und Erfahrungen der Stadt können neu erschlossen und zugänglich gemacht werden, auch für Leute von Ausserhalb. Hier kann die Zeitung auf das „reale Leben“ übergreifen, allerdings nicht indem wir „Fisch sucht Fahrrad-Parties“ organisieren. Denkbar sind z. B. Inszenierungen, die sich an avancierten Formen von Mimikry und polit-parodistischen Aktionen wie Smart Mobs etc orientieren. Das alles nicht weg vom Netz sondern mit ihm – aber eben nicht nur. Bewohnen bleibt nicht bei einzelnen Ereignissen stehen, sondern kann sich auch über das Web auf den Alltag einzelner Viertel ausdehnen: die Kartografie, die Partizipation und das Erfinden werden dabei helfen. Der lokale Eigensinn kann so einen eigenen Impuls entwickeln, auch für die Reichweiten des Webs. Positings zu Bewohnen kümmern sich also um die lokale Alltags-Perspektive.

Im Anschluss an Urbanismus-Diskussionen wird die Stadt und das Städtische in Frankfurt und Rhein Main anders entdeckt und neu beschrieben. Verschiedene Milieus, Quartiere und Klassen tauchen auf, die für die Lokalredaktionen nicht existieren; ebenso die Neuordnungen der Stadt, ob projektiert, gegenwärtig oder in den vergangenen Jahren vollzogen (bekannte Beispiele: die Hanauer, die City West, Brückenbau zur EZB, Riedberg und Stadtautobahnen).

- Erkunden : dies meint die erfrischende Kommentierung und Bewertung von Ereignissen vor Ort. Hier wäre vielleicht sogar der Platz für einen Enthüllungsjournalismus neuen Typs, denn Frankfurt und Rhein-Main bietet eine prächtige Auswahl an Geschäften, Pfründennetzen und Korruptionen. Wir stellen Personen, Gruppen und Konstellationen vor und bewegen eigene wie “fremde” Veranstaltungen in den Vordergrund. Auch unwägbares wie die Stimmung in der Stadt und ihre Abschattungen kann hier gewogen werden gegen den Jubeljournalismus von Journal & Co..Anders als beim Bewohnen schildern Postings des Erkundens die Strategien der regionalen Eliten – aber nicht den Glamour sondern ihren Schmuddel.

Das Augenmerk gilt dem Ungewöhnlichen, Pittoresken, aber auch den Machteffekten. Dokumente wie Karten, Fotos, Videos, Musik und Links sollen zu eigenen Erzählungen integriert werden. Aber das ist nicht alles: Hier werden auch interessanten Linklisten für unsere Themen und Naheliegendes aufgebaut. Das soll Erkunden und Sublimieren, besonders aber Experimentieren und Andocken erleichtern.

- Media : Wir weigern uns den Hintergrundjargon zu akzeptieren, der die Gespräche in den Cafes und Kneipen, den Blogs und Journaillen oft durchzieht. Wir wollen aus der Textur des globalen Diskurs-Rahmen fallen, weg von den Freiheits- Verordnungen und den Markt-Schreiereien. Deshalb ist die “Medienobservanz” ein weiteres Standbein der Stadtzeitung. Die Tatsache, dass in Frankfurt die beiden Flagschiffe FAZ und FR verankert sind, erleichtert das. Wie originelle Medienkritik aussehen kann, hat z.B. der BILD-Blog vorgemacht, für die Niveauzeitschriften dereinst Karl Krauss: also nicht mit vor moralischer Empörung bebender Stimme, sondern parodistisch z.B. mit decouvrienden, ironischen Collagen. Ein aktuelleres, weniger bildungsbürgerliches Beispiel wäre Michel Moore.

- Andocken: Und das alles bauen wir noch mit ein paar übergreifenden Ideen zusammen. Das Reich der Wünsche ist gleichermassen universell wie disparat und regional, und gerade das ist auch für die politische Kritik wichtig. Insofern sollte man ebenso wie zu Alltagspraktiken / Städtischer Existenzweise / Netzgemeinschaften / Kultur / Kunst / Technologie heterogene Anschlüsse zu Psychologie und Psychoanalyse im radikalen Sinn suchen. Wie das funktionieren und für aktuelle Analysen und Eingriffe nutzbar gemacht werden kann, hat etwa Slavoj Zizek gezeigt.

- Experimentieren : Natürlich soll die Stadtzeitung auch eine Spielwiese für neue technische, gestalterische und mediale Möglichkeiten sein. Künstler und Technikfreaks, Designer und Dichter können sich hier austoben. Das Web-Game etwa muß nicht allein imNowhere agieren, sondern kann auch als Spiel eine Kunst der Besetzung des städtischen Topos konstruieren. Wir wollen Freiheiten und Verbindungen des Webs in die Stadt tragen und die Eindrücklichkeit und Verstrickungen der Stadt ins Web. Die Rubriken der Zeitung, ihre Formen selbst sollen dann die erste Bühne für die Erfindungen sein.

- Servieren : Und der Service? Die Stadtzeitung sollte durchaus auf Veranstaltungen, Filme etc. hinweisen, aber ausgesprochen selektiv; d.h. auf Termine, die im obigen Sinne sind oder durch das Wahrnehmungsraster von Journal & Co. fallen.

Zu dieser (Haupt-)Rubriken-Auswahl auf der Startseite kommt noch das Pulldown-Menu unter unserem Logo dazu (“Erkunden” .. bis .. “Info”). Wenn man hier auf die Rubrikentitel tippt, erscheint auch die ganze Liste geposteter Artikel.
Zusätzlich gibt es hier aber noch Unterrubriken, unter denen Artikel/Posts nach Themen leicht selektiert werden können.

Es gibt ausserdem die wichtige Möglichkeit von aufgabengebundenen Unterrubriken, mit denen man “Projekte” (im Pulldown bei “Experimentieren“)  oder “Dossiers” (im Pulldown bei “Servieren“) unter einem Thema anlegen kann.

Diese Dossiers/Projekte listen unter Themennamen (z. B. “ABG”, “Wem gehört die Stadt”, “Occupy”,  Finanzfurt”, “Infrastruktur” mit Kurzbeschreibungen) passende Artikel zu diesem Thema, die bei uns geschrieben sind, oder mit Artikeln, unter denen wir auf andere externe hinweisen. Es können auch Artikel in mehreren dieser Unterrubriken auftauchen. Alles was AutorInnen an neuen Texten dazu posten, wird entsprechend hier ergänzt.
Das hilft bei der inhaltlichen und konzeptionellen Verlinkung verschiedener Projekten oder Autoren, und es lassen sich so gut zugreifbare und ergänzbare Archive zu Themen und Initiativen aufbauen.


Allgemeiner Hinweis für Autoren:

Zu welcher Rubrik euer Beitrag jeweils gehört müsst ihr mit Auswahl der “Kategorie” beim Bearbeiten des Artikels (“Admin”) angeben.”Rand” oder “Zentrum” sollten nicht gewählt werden.

Weitere Kategorien erleichtern das Auffinden im Archiv, alos unbedingt ergänzen (nicht: “aktuell” verwenden)

Dabei “Artikel aktualisieren” nicht vergessen !

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